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Bockshornklee -
fenugrec
Trigonella foenum-graecum
Bockshornklee - auch
griechisch Heu genannt - gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Es ist eine einjährige, bis zu 60 cm hohe Pflanze, die in unseren Regionen
mehrheitlich wild wächst. In trockenen Ländern im Nahen Osten, in
Nordafrika, Frankreich und in
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Bockshornklee |
Spanien wird
Bockshornklee noch heute als Nahrungsmittel oder Futterpflanze angebaut.
Der Bockshornklee ist eng
verwandt mit dem Schweizer Schabzigerklee (Trigonella caerulea), der nach
unserem Wissen nur noch in Lachen (Kanton Schwyz) angebaut wird und als
Würz - Zutat des Schabzigerkäses dient.
Der Bockshornklee stammt
ursprünglich aus Persien. Aber schon die alten Ägypter verwendeten ihn in
Pflanzenheilkunde und Geburtshilfe als auch bei religiösen Handlungen. Im
chinesischen Kaiserreich, in Indien, sowie bei den Griechen und Römern
spielte Bockshornklee eine beachtliche Rolle im Gartenbau.
Es soll Karl der Große
gewesen sein, der ihn als Futtermittel nach Mitteleuropa eingeführt hat.
Hildegard von Bingen empfiehlt Bockshornklee als Heilmittel gegen
Hautkrankheiten.
Bockshornklee in der
Küche
Die gelbbraunen,
quadratischen Samen des Bockshornklees werden getrocknet oder geröstet in
der Küche eingesetzt. Sie sind Bestandteil von Currypulver, für Marinaden,
als Sprossen und die zarten Blätter für Salate. Einsatz findet
Bockshornklee auch für die indische Küche, Suppen, Ragouts, Käsegerichte.
Bekannt ist der
Bockshornklee auch in der arabischen Küche. In diesen Ländern werden die
etwas bitteren jungen Blätter oft frisch gegessen. Eines der typischsten
jemenitischen Gerichte, der Salta, wird mit Bockshornklee zubereitet.
Im Südtirol werden die
Samen des Bockshornklees als Brotgewürz verwendet.
Bockshornklee wirkt
appetitanregend und fördert die Fettaufnahme des Körpers.
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