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Brennnesseln - orties
Urtica
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Brennessel |
Die Brennnessel dürfte
weltweit das meist verbreitete Unkraut sein. Sie ist eine Gattung der
Brennnesselgewächse (Urticaceae). In der gleichen Familie finden sich noch
weit über 50 andere Gattungen.
Stängel und Blätter sind
mit Brennhaaren besetzt. Wer die frische Pflanze berührt, bricht die
kugelförmigen Spitzen der Brennhaare ab und ihr Inhalt (Ameisensäure, biogene
Amine und weitere Substanzen) kann mit der
Haut in Berührung kommen. Das typische Brennen auf der Haut und die
Quaddelbildung sind wohl jedermann schmerzhaft in Erinnerung.
Junge Blätter und Triebe
besitzen noch keine Brennhaare und können deshalb als nährstoffreiches
Gemüse oder Salat verzehrt werden.
Von März bis Mai haben sie übrigens kaum Nesselhaare.
Die Brennessel
ist aber auch eine alte Heilpflanze. Sie reinigt den ganzen Organismus von
Schlackenstoffen und entgiftet. Sie hat zudem eine
blutzucker-senkende, milchbildende und stoffwechselanregende
Wirkung. Besonders bekannt ist der Brennnessel-Tee.
In der Kosmetik wird z.B.
Brennesselspiritus zur Pflege der Kopfhaut und Haare gegen Schuppen und
fettiges Haar angeboten.
Für den Wintervorrat
sollten möglichst Mai-Brennnesseln gepflückt werden.
Brennnesseln in der
Küche
Für Salate oder als
Gewürz nur die obersten zarten Blätter verwenden. Keine Angst
vor der Brennwirkung bei warmen Gerichten: Wenn Brennnesseln mit Wasser überbrüht werden,
verlieren sie diese unangenehme Eigenschaft.
Brennnesseln können wie Gemüse (z.B. wie Spinat mit etwas Butter, Salz
Pfeffer und nach Belieben Knoblauch) zubereitet werden. Für Saucen und
Suppen werden die Blätter püriert.
Feingehackte
Brennnesselblätter eignen sich hervorragend für Ravioli-Füllungen, ganze
Blätter eher als Salat.
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