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Oregano (Origano) -
origan (marjolaine bâtarde)
Origanum vulgare L.
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Oregano |
Der Wilde Bruder des Majoran, Wohlgemut oder Echter
Dost, wie Oregano manchmal auch genannt
wird, ist ein buschig ausgewachsenes, blattreiches Kraut und wird bis 60
cm hoch. Die wichtigsten Arten sind O. vulgare (pan-europäisch), O. onites
(Griechenland, Kleinasien) und O. heracleoticum (Italien, Balkan,
Westasien).
Seine vielen eiförmigen, zugespitzten, ganzrandigen oder nur
wenig gekerbten, kahlen oder nur am Rand schwach behaarten Blätter werden
10-40 mm lang. Die blass-rosa bis weisslichen, glockenförmigen Blütenkelche
stehen in köpfchenförmigen Scheinähren zu endständigen Blütenständen
zusammen. Beim Zerreiben frischer oder getrockneter Oregano-Blätter wird
sofort feiner, aromatischer Duft frei, der sehr dem Duft von Majoran ähnelt.
Botanische Bücher lassen sich selbst noch zu Beginn des
20. Jahrhunderts darüber aus, dass Oregano Heil- und Zauberpflanze sei und
dass man mit ihrem roten Farbstoff Wolle färben könne.
Origano war
Hexenabwehrpflanze und schützte vor dem Teufel. Es soll auch das Kraut
sein, das Kummer verschwinden lässt, erloschenen Lebensmut wieder
aufrichtet und den Menschen fröhlich macht. Deshalb auch das Synonym
"Wohlgemut".
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Oreganoblätter |
Die weltweit angebotenen "Oreganoöle" unterscheiden
sich ganz
erheblich in den Gehalten und der Zusammensetzung an Inhaltstoffen. Diese
sind vielfältig. Insbesondere die Inhaltsstoffe Thymol und Carvacrol haben
schon früh das Interesse von Heilkundigen, Priestern und Pharmakologen
geweckt.
Oregano
in der Küche
Die Blätter des Oregano schmecken scharf würzig und bitter herb. Oregano
harmoniert gut mit anderen Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Basilikum.
Oregano
ist aus der italienischen, spanischen und griechischen Küche nicht wegzudenken. Man würzt mit ihm
Pizza, Auberginen, Tomatengerichte, Käse, fette Braten und andere Fleischgerichte.
Geflügel,
Fisch, Muscheln, Salate, Kartoffel- und Hülsenfrüchte-Suppen und Gemüse. In vielen Wurstgewürzmischungen ist Oregano ebenfalls enthalten.
In der
mexikanischen Küche ist Oregano zudem wichtiger Bestandteil des
Chilipulvers. ACHTUNG: Der geschmacklich stärkere Mexikanische Oregano
stammt vorwiegend von der Pflanze Lippia graveolens (Verbenaceae –
Eisenkrautgewächse) und ist mit der aus Südamerika stammenden
Zitronenverbene verwandt. Er ist auch in den Südstaaten der USA sehr
beliebt.
Da sein pfeffrigwürziges
Aromat beim Kochen noch stärker hervortritt, sollte man Orgegano eher
sparsam verwenden. Bei
getrocknetem Oregano gilt dies ganz besonders. Dieses Gewürz lässt sich
gut lagern und behält sein Aroma bis zu einem Jahr.
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