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Die Adzukibohne, auch Azukibohne genannt, (bot.:
Phaseolus angularis) gehört zu der botanischen
Familie der Hülsenfrüchte (Leguminosae oder Fabaceae), Unterfamilie
Schmetterlingsblütler.
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Adzukibohnen |
Vermutlich stammt die Adzukibohne aus
Ostasien. In Korea, Japan, im mittleren China und der Mandschurei wird sie seit
Jahrtausenden in weiten Gebieten angebaut. In Japan ist die Adzukibohne neben
der Sojabohne die kommerziell wichtigste Leguminose. Sie wird auch als
Viehfutter oder auf den Feldern zur "Gründüngung" verwendet und nach
Reis als Zwischenfrucht angebaut.
Die einjährige, strauchförmig wachsende Azukibohne
wird etwa 20-90 cm hoch und
bildet zylindrische Hülsen mit bis zu 12 Zentimeter Länge und ca. 0,5 Zentimeter
Breite. Darin befinden sich 5 bis 12, dunkelrot gefärbte Samen. Die
Bohnenfarbe schwankt zwischen strohgelb, braun und kastanienrot. Die Adzukibohne
hat 336 Kalorien bzw. 1430 Joule je 100 g. Die nährstoffreichen Samen
enthalten bis zu 65 Prozent Kohlenhydrate, 22 Prozent Eiweiss und 0,3 Prozent
Fett.
Neben den reifen Samen werden grüne Hülsen und
Bohnen für Gemüse und Salate genutzt. Ein Teil der Ernte wird zu Mehl
verarbeitet, das anschliessend als Gebäck, süsse Getränke oder Suppen den Weg
zum Endkunden findet.
Die auf europäischen Märkten angebotenen
Adzukibohnen werden ganzjährig als Trockenbohnen importiert. Sie lassen sich bei
kühler, trockener Lagerung lange aufbewahren.
Im allgemeinen werden Adzukibohnen zum Kochen
von Suppen oder als Beilage zu Reisgerichten verwendet. Sehr lecker schmecken
sollen die gekochten Bohnen mit in Butter angeschwitzten
Zwiebelwürfel, Knoblauch und frisch gehacktem Koriander als Gemüse zubereitet.
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