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Wie bei ihrem Namen zu vermuten ist, ist die
Bachbunge an Bächen oder anderen Wasserstellen zu finden. Dort breitet sie sich
in Kolonien aus. Die wüchsige Bachbunge oder auch Bachehrenpreis genannt, mit
ihren hübschen
himmelblauen Blüten, eignet sich auch im Garten an feuchten Stellen zu
anpflanzen.
Der botanische Name der Bachbunge ist "Veronica
beccabunga".
Die Bachbunge wirkt entzündungshemmend und
anti-rheumatisch. Sie kann im Salat verwendet werden und in etwas Fett oder Öl
gedünstet, ergibt sie ein spinatähnliches, mildes, verdauungsfördendes Gemüse.
Ihre rundlichen, fleischigen Blätter haben nur kurze Stiele und sind hellgrün.
Die Blätter schmecken nussig bis leicht bitter und sind reich an Vitamin C.
Die knackigen, rohen Blätter der Bachbunge
passen gut in einen gemischten Salat, auch zusammen mit anderen Wildkräutern wie
Brunnenkresse.
Fein geschnitten geben sie einer Vinaigrette ein besonderes Aroma. Gegart
schmeckt Bachbunge in Omeletts und hellen Kräutersaucen.
Von April bis September ist Sammelzeit für
die Bachbunge. Sie finden Sie wie die Brunnenkresse an Quellen, klaren Bächen
und auf feuchtem Boden. Pflücken Sie nur junge Blattriebe. Wichtig: Auf
Bachbungenblättern sind manchmal Larven vom Grossen Leberegel abgelegt, einem
Parasiten, der Vieh befallen kann. Falls der Bach, an dem Sie Bachbunge sammeln,
bereits Weiden durchflossen hat, ist ein Befall möglich. Diese Blätter vor der
weiteren Verwendung unbedingt abkochen.
Hildegard von Bingen über die Bachbunge:
Die Bachbunge ist von warmer Natur, und wer daraus ein
Mus kocht unter Beigabe von Fett oder Öl udn sie so ißt, der erleichtert seinen
Bauch durch Abführen wie mit einem Trank. Und auch gegessen unterdrückt sie die
Gicht.
Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen
erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken
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