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Die Okra gehört zu der botanischen Familie
der Malvengewächse (Malvaceae). Die etwa 10-15cm lange Okraschote wächst an
einem, bis zu 2,50 Meter hohem Strauch. Sie stammt ursprünglich aus Afrika, hat
sich aber seit ihrer Entdeckung, vor ca. 4000 Jahren auf jedem Kontinent weit
verbreitet. Die Okraschote wird von den Botanikern als Fruchtkapsel bezeichnet.
Sie beinhaltet, ähnlich wie die Chili oder die Paprika, viele weiße Samen. Die
Samenkapsel ist im Querschnitt sechs- bis achteckig. Die unreif geerntete Kapsel
hat eine grüne Schale, die dicht mit feinen, kurzen Haaren bedeckt ist.
Okras sondern beim Kochen eine schleimige Flüssigkeit ab und sind dadurch nicht
jedermanns Geschmack.
Tipp:
1. Durch kurzes Blanchieren in Essigwasser, wird vermieden, dass die Okraschoten
beim Weiterverarbeiten diese schleimige Flüssigkeit absondern.
2. Eine zweite Methode die unerwünschte Schleimbildung zu umgehen ist, die
Okraschote nicht klein zu schneiden, sondern sie im Ganzen (vor der eigentlichen
Verarbeitung) für ein bis zwei Stunden in Zitronenwasser zu legen.
3. Die Okraschote nach dem Waschen in große Stücke schneiden und kurz in Öl
scharf anbraten und anschließend nach Rezept weiter verarbeiten.
In einigen Gerichten ist der Schleim aber durchaus erwünscht, z.B. in der Gumbo,
ein Eintopfgericht aus der kreolischen Küche. Gumbo ist die afrikanische
Bezeichnung für Okraschoten und gleichzeitig für Eintöpfe, die mit Okras gekocht
werden. Die Bezeichnung Gumbo steht aber mittlerweile auch für Eintöpfe ohne
Okras.
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