GOETHE IN ZÜRICH

 

1775 Schweizreise mit den Brüdern Stolberg, Besuch bei Lavater in Zürich.
Goethe ist für kurze Zeit mit Lili Schönemann verlobt, dann reist er nach
Weimar und trifft dort auf Charlotte von Stein, die er verehrt. Das
Verhältnis ist geprägt von Sehnsucht und Entsagung. Er widmet ihr Briefe und
einige seiner Gedichte. Die Beziehung dauert bis 1788 an.

1779 Zweite Reise in die Schweiz. Wiedersehen mit Friederike und Lili. Als
Minister in Weimar untersteht ihm die Direktion der weimarischen Kriegs- und
Wegebaukommission.

1797 Dritte Reise in die Schweiz. Zusammen mit Schiller gibt Goethe die
Xenien in Schillers Musenalmanach heraus. Er arbeitet auf Drängen seines
Dichterfreundes weiter am Faust.