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Elsass,
Verwaltungsgebiet in Frankreich. Hauptstadt: Strassburg, Fläche 8280 km2, ca.
1,8 Mio Einwohner.
Das Elsass,
Alsace für die Franzosen, ist mit nur knapp 14.500 Hektar Rebfläche keine der
ganz grossen Weinbauregionen Frankreichs, aber diejenige mit dem vielleicht
eigenständigsten Charakter. Das Weinbaugebiet beginnt
im Norden bei Strassburg geht entlang der deutschen Grenze und reicht bis nördlich von Mulhouse
/ Mülhausen in einem oft nur knapp zwei bis fünf Kilometer schmalen Band am
Fusse der Vogesen. Seine östliche Grenze bildet der Rhein ab
Basel.
Der Elsass teilt sich in zwei Départements, das als besseres Wein-Gebiet
bezeichnete, südliche Haut-Rhin (Ober-Rhein) und das nördliche Bas-Rhin
(Unter-Rhein).
Die
Route du Vin
Die 170 Kilometer lange Weinstrasse "Route du Vin" berührt viele
der wunderschönen Weinorte im landschaftlich ungemein reizvollen Gebiet. Im
September und Oktober verwandelt sich die berühmte Strasse zur längsten
Schlemmermeile des Landes. Tausende Schilder laden zur "Dégustation"
(Weinprobe), locken Weinfeste und Kellerführungen, brodelt Traubenmost in alten
Holzfässern, fliesst junger Wein aus manch einem Dorfbrunnen. Kaum beachtet wie
Kientzheim, wo die Weinbruderschaft "Confrérie
Saint Etienne" im
Schloss alljährlich die besten Elsässer Weine auszeichnet. Die Wurzeln der
Elsässer Weinbruderschaft gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Oder Hunawihr
(Hunaweier), Bilderbuchdorf mit Grand-Crus-Lage, Wehrkirche und in Würdigung des
Landesvogels: den Parc des Cigognes - die Schau der Störche. Fast
verschwunden wie das Symboltier ist auch das Erbe, das Turckheim
(Türkheim) aus dem Mittelalter gerettet hat: Jeden Abend um 22 Uhr wünscht ein
Nachtwächter Bewohnern und Besuchern markig laut, aber mundartlich weich "a guite Nacht".
Riquewihr (Reichenweiher) versteht sich als Zentrum des elsässischen
Weinbaus. Hinter dem Dolder, malerischer Torturm und Wahrzeichen des Weinorts,
wird Überzeugungsarbeit an allen Ecken und Enden geleistet: mit Dégustationen
bei Dopff au molin oder Dopff & Irion, mit Kitsch und
Kunst und Gugelhupf-Formen. Doch sind Ende September oder Anfang Oktober die Zufahrt in
die Zentren von Kaysersberg oder Ribeauvillé gesperrt, wird bei
feuchtfröhlichen Weinfesten die Tradition gelebt.
Auch
Obernai (Oberehnheim) hat sein mittelalterliches Stadtbild hinter einem
Mauerring bewahrt. Ein Abstecher führt von hier zum 736 Meter hohen Monte St.
Odile (Odilienberg). Eine zehn Kilometer lange "Heidenmauer" umgibt den
"heiligen Berg" des Elsass.
Ähnlich wie
Strassburg an der Ill hat auch Colmar an der Lauch eine - allerdings sehr
viel kleinere - Altstadt zu bieten, "La Petite Venise", die in mittelalterlicher
Tradition restauriert wurde. Von den Franken gegründet wurde Colmar im Jahre
823 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Weltberühmt wurde die mit etwa 86.000
Einwohnern drittgrösste Stadt (nach Strassburg und Mulhouse) des Elsass jedoch durch den
Isenheimer Altar (Bild rechts) von Mathias Grünewald (um
1480 bis 1528) im Unterlinden-Museum.
In Colmar steht auch das Geburtshaus des
Bildhauers Frédéric-Auguste Bartholdi, der 1886 die New Yorker
Freiheitsstatue erbaut hat. Das Jahr 2004 ist das Gedenkenjahr des 100.
Todestages in Colmar.
Das
Elternhaus des "Urwalddoktors" Albert Schweitzer (14.1.1875 -
4.9.1965) hat das Münstertal in
der Nähe von Colmar zu bieten, . Im Pfarrhaus von Gunsbach hat der
Friedensnobelpreisträger des Jahres 1953 seine Kindheit verbracht. Das Haus ist
ein Museum, wo im Zimmer des Gelehrten heute noch sein Stock und sein Hut
hängen. Ein Albert-Schweitzer-Weg führt anhand von 16 Tafeln auf den Spuren
Albert Schweitzers durch das Dorf Günsbach. Er beginnt beim Alten Pfarrhaus in
der Rue du Docteur Albert Schweitzer 3 und geht hinauf zum Denkmal auf dem
Kanzrain. Sein Ende ist beim Albert-Schweitzer-Haus in der Rue du Munster 8. Der
Rundgang über die 920 Meter dauert etwa eine Stunde.
Dieses Tal
ist auch die Heimat des berühmt-berüchtigten Münsterkäse. Stark riechend und mit
rötlich-brauner Rinde schmeckt dieser elsässische Beitrag zum Käsereichtum.
Käseliebhaber und Frühaufsteher können übrigens von Mai bis Oktober in der
Ferme-Auberge "Lameysber" in Breitenbach (Tel. 0033/ 389/ 77 35 30) beim
Zubereiten des berühmten Münsterkäses zuschauen. Jeden Tag werden hier 230 Liter
Frischmilch verarbeitet. Bis zu drei Wochen müssen die Käselaibe im Keller
gelagert, gewendet und mit Salzwasser abgewaschen werden, bis der Verkauf
ansteht.
Öffnungszeiten des Albert Schweitzer-Museums in Gunsbach:
Dienstag bis Samstag 9 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr
im Juli und August auch Sonntags
(Karfreitag bis Ostern und Weihnachten bis Neujahr
geschlossen)
Hier geht es zum Link
Albert Schweitzer....
Hier
erhalten Sie ein Panoramabild der Weinstrasse...
Und
hier mehr
Informationen über die Route du Vin (Unterkünfte und weitere Details)...
Aus der Geschichte
Weinbau
wird hier seit dem 2. Jahrhundert betrieben. Grégoire de Tours berichtet dass
der merowingische König Childebert II Im Jahr 589 Weinberge in Marlenheim
besass. Es handelt sich hierbei um das älteste schriftliche Zeugnis über den
elsässischen Wein. 613 schenkte Dagobert die Weinberge des Steinklotz bei
Marlenheim dem Kloster von Haslach.
Schon im 16. Jahrhundert gab es
eine Art Appellation Contrôlée. Der damalige Winzerverband von Riquewihr legte
den Erntezeitpunkt (so spät und reif als möglich) und die zulässigen "edlen"
Rebsorten fest. Es musste auf seine Weisung hin beispielsweise die Sorte Elbling ausgerissen werden.
In seiner
wechselhaften Geschichte war das Elsass nacheinander keltisch, römisch,
alemannisch und fränkisch. Im Mittelalter zerfiel es in zahlreiche kleinste
Territorien. Rund sieben Jahrhunderte lang war der Elsass deutsches Gebiet, 1860
kam es zu Frankreich, war dann von 1870 bis 1918 wieder Teil des Deutschen
Reiches und zählte danach (mit kurzer
Unterbrechung
im Zweiten Weltkrieg) wieder zu Frankreich.
Von 1871
bis 1918 gab es das Reichsland Elsass-Lothringen. Der Weinbau im Teil Lothringen
besitzt jedoch eigenständigen
Charakter. Auf Grund dieser geschichtlichen Entwicklung ist die elsässische
Weinkultur bezüglich Rebsorten und Herstellung deutsch geprägt und unterscheidet
sich stark von den anderen französischen Weinbau-Gebieten.
Ein
besonderes Merkmal sind die unterschiedlichen Bodentypen, die in allen Varianten
vorhanden sind: Lehm und kalkhaltiger Boden bei Rouffach, Kiesel- und Lehmerde
bei Ammerschwir, Riquewihr und Ribeauville, Löß und Kalk bei Eguisheim,
kalkhaltig bei Ingersheim und Mittelwihr, aber auch lehmhaltige, granitartige
oder aus angeschwemmtem Geröll bestehende Böden sind vorhanden. So findet man
manchmal in einer einzigen Gemeinde, wie zum Beispiel in Kientzheim oder
Kaysersberg, vier oder fünf verschiedene Erdarten.
Die Weine aus dem Elsass
Es gibt drei Hauptursprungs-Bezeichnungen: Eine für die Rebsorten-Weine (A.O.C.
Alsace) , eine für Schaumweine (Appellation d'Origine Contrôlée Crémant d'Alsace), sowie eine für die 50 Grands Crus
(Appellation d'Origine Contrôlée Alsace Grand Cru).
Die Weine werden immer in der Region ihrer Produktion in Flaschen
gefüllt und meist in ihrer typischen, ihnen vorbehaltenen Flasche "la flûte d'Alsace"
(die Elsässer Flöte) präsentiert.
Das Etikett, auf dem die A.O.C. Alsace erscheint, enthält üblicherweise den
Namen der Rebsorte. Sie kann ebenfalls den Namen einer Marke tragen oder die
Angabe "Edelzwicker", um die Komposition verschiedener weisser Rebsorten
anzuzeigen.
Das Elsass ist ein
Weisswein-Land, die weissen Rebsorten machen über
90% aus, Rotwein wird vorwiegend aus
Pinot Noir gewonnen. Die sieben AC-Sorten
des Elsass sind Gewürztraminer (hier auch Klevner genannt),
Muscat (mit den zwei
Spielarten Muscat Blanc à petits grains - hier Muscat d´Alsace genannt - und
Muskat-Ottonel), Pinot (dies kann Pinot Blanc aber auch Auxerrois
Blanc sein, zumeist werden sie zusammen verschnitten),
Pinot Gris (nennt man
hier Tokay d´Alsace), Pinot Noir,
Riesling (mit rund 2.000 ha
die am häufigsten angebaute Sorte) und
Sylvaner. Weiters gibt es noch
einfachere, nicht als AC klassifizierte Weine aus den Sorten
Chasselas
(Gutedel), Goldriesling, Knipperle (auch Colmer, Elsässer, Kleiner Räuschling,
Ortlieber, Türkheimer genannt - ist eine seltene Varietät des
Räuschling) und
Müller-Thurgau.
Die besten
Jahrgänge sind:
Hervorragend : 1973, 1976, 1983, 1989, 1990, 1995, 1996, 1997
Sehr gut : 1967, 1970, 1971, 1979, 1981, 1982, 1985, 1988,
1993, 1994
Die
Elsässer Weine sollten frisch, aber nicht eiskalt serviert werden. Ihre ideale
Temperatur beträgt 8° bis 10° für die Alsace und Alsace Grands Crus Weine und
zwischen 5° und 7° für den Crémant. Die Weine werden liegend gelagert, zwischen
10° und 15°, in einem nicht zu trockenen, aber auch nicht zu feuchten Keller.
Versuchen
Sie einen Elsässer Wein mit einem typischen Flammekueche.
Hier ist das Rezept...
Crémant
d'Alsace
Der
Chardonnay ist
im Elsass nur für Schaumweine zugelassen. Zusätzlich werden auch die Sorten
Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Noir (als weissgekelterter Blanc de noirs
aus roten Trauben) und Riesling eingesetzt. Der Crémant rosé, ist sehr selten
und wird lediglich aus Pinot Noir erzeugt. Die Ausbauart (trocken bis
halbsüss) wird auf dem Etikett nicht angeführt. Die Herstellung des Crémant
d'Alsace erfolgt nach der Champagner-Methode mit Flaschengärung. Der Wein
lagert zumindest neun Monate auf der Hefe. Die Schaumweine wurden schon im 19.
Jahrhundert produziert, aber als AC erst im Jahre 1976 klassifiziert.
Die
Wein-Spezialitäten
Bekannte elsässische
Wein-Spezialitäten sind Edelzwicker (= in etwa: Edelgemisch) und der als eigene AC klassifizierte
Klevener de
Heiligenstein (z.B. von Boch, Charles oder Earl Ruff, Daniel). Der
Edelzwicker ist eine edle Verbindung aus verschiedenen Rebsorten, heute oft dem
Sylvaner, dem Pinot blanc und Muscat. Er ist normalerweise leicht und fruchtig
und der ideale "Weinstuben-Wein". Zwicker (zwicken) bedeutet soviel wie
verschneiden (Abzwicken bzw. Verwenden von Teilen). Der Klevener ist ein
Weisswein mit goldener Farbe, diskretem Aroma und sanftem Geschmack. Sein
besonderes Bukett stammt aus dem " Savagnin Rosé ", der Rosé-Spielart der
autochthonen Rebsorte Savagnin.
Der Klevener wurde 1742 in Heiligenstein eingeführt. Dem damaligen Bürgermeister
Erhardt Wantz gelang es, den Rat in Strassburg, trotz des heftigen Widerstandes der Nachbardörfer, zu überzeugen,
den Klevener anbauen zu dürfen.
Rund 10% aller elsässischen Weine werden von einer grossen
Genossenschaft in Eguisheim unter dem Markennamen "Wolfberger" produziert.
Süssweine haben schon seit Jahrhunderten grosse Tradition im Elsass. Sie dürfen
aus vier Rebsorten eines einzigen Jahrganges gekeltert werden und werden vor der
Abfüllung bzw. Etikettierung amtlich kontrolliert. Bei der Vendange tardive
(Spätlese) muss der Zuckergehalt in den Trauben 95 °Oe für Riesling sowie 105 °Oe
für Pinot Gris und Gewürztraminer betragen. Bei der Sélection des Grains Nobles
(Beerenauslese) ist die Vorgabe 110 °Oe für Riesling und 120 °Oe für
Gewürztraminer und Pinot Gris. Beide Bezeichnungen dürfen "Alsace" oder "Alscace
Grand Cru" hinzugefügt werden.
In geringen Mengen wird auch
Strohwein (Vin de
paille) und Eiswein (Vin de glace) erzeugt.
Die
Grand Crus
In den Jahren 1983 und 1989 wurden
insgesamt 50 Lagen in 47 Gemeinden als Grands Crus klassifiziert, die
AC-Bezeichnung lautet "Alsace Grand Cru" mit anschliessender Angabe der Lage am
Etikett. Voraussetzung sind sortenreine Weine der vier Rebsorten
Riesling, Gewürztraminer, Pinot Gris oder Muscat. Der Alkohol-Gehalt muss bei den Sorten Gewürztraminer und Pinot Gris zumindest 12% vol und 11% vol bei den Sorten
Muscat und Riesling betragen. Der maximal zulässige Höchst-Ertrag ist 70
Hektoliter per Hektar (gegenüber der einfachen AC Alsace mit 90 hl/ha).
Unterschiedlich per Lage sind bestimmte Rebsorten zugelassen (zum Beispiel am
Kastelberg nur Riesling). Über die Auswahl wird bis heute diskutiert, denn
berühmte Lagen wie zum Beispiel Kaefferkopf in Ammerschwihr (bekannt für
ausgezeichnete Cuvées) oder Lagen, die sich in alleinigem Besitz eines Winzers
befanden, wurden nicht berücksichtigt.
Die 50 klassifizierten Grand-Cru-Lagen
des Elsass :
|
Lage |
Fläche |
Höhe ü.M. |
Bevorzugte
Rebsorten |
Gemeinde (Dept.) |
|
Altenberg de Bergbieten |
ca. 29 ha |
210-265 m |
Riesling, Muscat |
Bergbieten - Bas-Rhin |
|
Altenberg de Bergheim |
ca. 35 ha |
220-320 m |
Gewürztraminer, Riesling |
Bergheim - Haut-Rhin |
|
Altenberg de Wolxheim |
ca. 32 ha |
200-250 m |
Muscat, Riesling |
Wolxheim - Haut-Rhin |
|
Brand |
ca. 58 ha |
280-343 m |
Gewürztraminer, Riesling,
Muscat |
Turckheim - Haut-Rhin |
|
Bruderthal |
ca. 18 ha |
< 300m |
Riesling, Tokay |
Molsheim - Bas-Rhin |
|
Eichberg |
ca. 58 ha |
220-340 m |
Gewürztraminer, Pinot gris |
Eguisheim - Haut-Rhin |
|
Engelberg |
ca. 15 ha |
250-300 m |
Riesling, Gewürztraminer |
Dahlenheim und Scharrachbergheim - Bas-Rhin |
|
Florimont |
ca. 21 ha |
250-280 m |
Gewürztraminer, Riesling,
Muscat, Pinot gris |
Ingersheim und Katzenthal - Haut-Rhin |
|
Frankstein |
ca. 56 ha |
220-310 m |
Riesling, Gewürztraminer |
Dambach-la-Ville - Bas-Rhin |
|
Froehn |
ca. 15 ha |
270-300 m |
Gewürztraminer, Muscat |
Zellenberg - Haut-Rhin |
|
Furstentum |
ca. 31 ha |
260-290 m |
Pinot gris, Gewürztraminer,
Riesling |
Kientzheim und Sigolsheim - Haut-Rhin |
|
Geisberg |
ca. 8 ha |
250-350 m |
Riesling |
Ribeauvillé - Haut-Rhin |
|
Gloeckelberg |
ca 23 ha |
250-360 m |
Gewürztraminer, Pinot gris,
Pinot noir |
Rodern und Saint Hippolyte - Haut-Rhin |
|
Goldert |
ca. 45 ha |
230-330 m |
Muscat, Gewürztraminer |
Gueberschwihr - Haut-Rhin |
|
Hatschbourg |
ca. 47 ha |
200-300 m |
Muscat, Gewürztraminer |
Voegtlinshoffen und Hattstadt - Haut-Rhin |
|
Hengst |
ca. 76 ha |
270-360 m |
Gewürztraminer, Riesling,
Pinot blanc |
Witzenheim - Haut-Rhin |
|
Kanzlerberg |
ca. 3 ha |
250m |
Riesling, Gewürztraminer,
Pinot gris |
Bergheim - Haut-Rhin |
|
Kastelberg |
ca. 6 ha |
240-300 m |
Riesling |
Andlau - Bas-Rhin |
|
Kessler |
ca. 29 ha |
300-390 m |
Gewürztraminer, Riesling |
Guebwiller - Haut-Rhin |
|
Kirchberg de Barr |
ca. 41 ha |
215-315 m |
Riesling, Gewürztraminer |
Barr - Bas-Rhin |
|
Kirchberg de Ribeauvillé |
ca. 11 ha |
270-350 m |
Riesling, Muscat |
Riebauvillé - Haut-Rhin |
|
Kitterlé |
ca. 26 ha |
270-360 m |
Riesling |
Guebwiller - Haut-Rhin |
|
Mambourg |
ca. 62 ha |
220-360 m |
Gewürztraminer, Pinot gris,
Riesling |
Sigolsheim - Haut-Rhin |
|
Mandelberg |
ca. 22 ha |
205-256 m |
Riesling, Muscat,
Gewürztraminer |
Mittelwihr und Beblenheim - Haut-Rhin |
|
Marckrein |
ca. 53 ha |
200-250 m |
Gewürztraminer |
Brennwihr und Sigolsheim -
Haut-Rhin |
|
Moenchberg |
ca. 12 ha |
230-260 m |
Pinot gris, Riesling |
Andlau und Eichhoffen - Bas-Rhin |
|
Muenchberg |
ca. 18 ha |
250-315 m |
Riesling, Pinot gris |
Nothalten - Bas-Rhin |
|
Ollwiller |
ca. 36 ha |
260-320 m |
Riesling, Gewürztraminer |
Wuenheim - Haut-Rhin |
|
Osterberg |
ca. 25 ha |
250-350 m |
Riesling, Pinot gris |
Ribeauvillé - Haut-Rhin |
|
Pfersigberg |
ca. 75 ha |
222-348 m |
Riesling, Muscat,
Gewürztraminer |
Eguisheim und Wettolsheim - Haut-Rhin |
|
Pfingstberg |
ca. 28 ha |
250-350 m |
Pinot gris, Gewürztraminer |
Orschwihr - Haut-Rhin |
|
Praelatenberg |
ca. 19 ha |
250-350 m |
Gewürztraminer |
Kintzheim und Orschwiller - Bas-Rhin |
|
Rangen |
ca. 19 ha |
330-450 m |
Gewürztraminer, Riesling |
Thann und Vieux-Thann - Haut-Rhin |
|
Rosacker |
ca. 26 ha |
260-330 m |
Riesling, Gewürztraminer |
Hunawihr - Haut-Rhin |
|
Saering |
ca. 27 ha |
260-300 m |
Riesling, Muscat |
Guebwiller - Haut-Rhin |
|
Schlossberg |
ca. 80 ha |
200-300 m |
Riesling, Gewürztraminer,
Pinot gris |
Kintzheim - Haut-Rhin |
|
Schoenenbourg |
ca. 53 ha |
265-300 m |
Riesling, Gewürztraminer |
Riquewihr und Zellenberg - Haut-Rhin |
|
Sommerberg |
ca. 28 ha |
265-405 m |
Riesling |
Niedermorschwihr und Katzenthal - Haut-Rhin |
|
Sonnenglanz |
ca. 33 ha |
220-270 m |
Gewürztraminer |
Beblenheim - Haut-Rhin |
|
Spiegel |
ca. 18 ha |
260-315 m |
Muscat, Pinot gris,
Riesling |
Bergholtz und Guebwiller - Haut-Rhin |
|
Sporen |
ca. 24 ha |
275 m |
Pinot gris, Gewürztraminer |
Riquewihr - Haut-Rhin |
|
Steinert |
ca. 39 ha |
245-348 m |
Gewürztraminer, Pinot gris,
Riesling |
Pfaffenheim und
Westhalten - Haut-Rhin |
|
Steingrubler |
ca. 23 ha |
250-350 m |
Gewürztraminer |
Wettolsheim - Haut-Rhin |
|
Steinklotz |
ca. 41 ha |
200-300 m |
Tokay, Pinot Gris, Riesling
Gewürztraminer. |
Marlenheim - Bas-Rhin |
|
Vorbourg |
ca. 73 ha |
217-320 m |
Pinot gris, Gewürztraminer,
Riesling |
Rouffach und Westhalten - Haut-Rhin |
|
Wiebelsberg |
ca. 13 ha |
250-300 m |
Riesling |
Andlau - Bas-Rhin |
|
Wineck-Schlossberg |
ca. 27 ha |
280-400 m |
Riesling |
Katzenthal und Ammerschwihr - Haut-Rhin |
|
Winzenberg |
ca. 19 ha |
240-320 m |
Gewürztraminer, Riesling |
Blienschwiller - Bas-Rhin |
|
Zinnkoepflé |
ca. 68 ha |
300-420 m |
Gewürztraminer, Riesling |
Soultzmatt und Westhalten - Haut-Rhin |
|
Zotzenberg |
ca. 36 ha |
250-320 m |
Sylvaner, Riesling |
Mittelbergheim - Bas-Rhin |
|
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Die
Wein-Produzenten des Elsass
- 5 500 Wein-Erzeugerbetriebe, von denen 1.900
über mehr als 2 Hektar verfügen und 88% der Anbauflächen bearbeiten
- 1 000 Vermarkter von Flaschenwein, wovon rund
240 einen Anteil von + 85% der Gesamtmenge absetzen
Um Ihnen die Auswahl etwas zu
erleichtern, hat Frankreich-Info einige der bekanntesten Elsässischen Weinorte,
teilweise mit Angabe der angebauten Rebsorte und den jeweiligen führenden
Erzeugern/Abfüllern, von Nord nach Süd aufgeführt:
Marlenheim mit Rosé-Weinen aus
Pinot Noir
Obernai mit der Lage Clos-Saint-Odile
Goxweiler mit einigen guten Weißweinen
Barr mit herausragenden Gewurztraminern und Rieslingen. Der "Kirchberg" ist als
Grand Cru eingestuft und Willm gilt als namhafter lokaler Erzeuger.
Mittelbergheim mit einigen vorzüglichen Weissweinen. Seltz, Boeckel u.a. gelten
als namhafte Erzeuger.
Andlau, einer der bedeutendsten Weinbauorte mit den drei Grand-Crus-Lagen
Kastelberg, Moenchberg und Wiebelsberg
Dambach-la-Ville mit einer Reihe ansprechender Rieslinge und Gewürztraminer
Bergheim, hervorragende Weinbaugemeinde mit den Grand-Crus-Lagen Altenberg und
Kanzlerberg. Führender Erzeuger: Gustave Lorentz.
Ribeauvillée (Rappoltsweiler), eines der bedeutendsten Weinstädtchen, vor allem
bei Riesling und Gewürztraminer, insb. von den Spitzenlagen Geisberg und
Kirchberg. Trimbach gilt als führender Erzeuger, doch auch Bott Frères, Louis
Sipp u.a. haben einen guten Namen.
Hunawihr mit Grand-Cru-Lage
Rosacker. Die lokale Winzergenossenschaft ist der führende Erzeuger.
Riquewihr, einer der besten Weinbauorte für Riesling und Gewürztraminer. Die
besten Lagen sind Schoenenberg und Sporen, jedoch ohne Grand-Cru-Status. Zu den
führenden Erzeugern gehören Hugel, Preiss-Zimmer, Dopff & Irion, Vieux Dolder,
Dopff au Moulin u.a.
Mittelwihr, ein kleiner, hervorragender Weinbauort mit zum Teil überragender
Qualität. Preiss-Henny gilt als der führende Erzeuger.
Sigolsheim, eine der grössten Weinbaugemeinden im Elsass mit den Spitzenlagen
Mambourg, Altenbourg, Vogelgarten u.a., jedoch ohne Grand-Cru-Status. Neben der
Winzergenossenschaft ist Pierre Sparr der bekannteste Erzeuger.
Kientzheim ist eine ausgezeichnete Weinbaugemeinde mit der bekannten Lage
"Schlossberg", der als erster das Prädikat Alsace Grand cru verliehen wurde.
Führende Erzeuger: Comtes de Lupfen (Marcel Blanck) und die Winzergenossenschaft
Kientzheim-Kaysersberg.
Kaysersberg ist eine kleine, zu Recht berühmte Weinbaugemeinde, die sich mit
Kientzheim den Schlossberg teilt. Das mit Abstand bedeutendste lokale Weingut
ist die Domaine Weinbach (Faller Frères) mit bewundernswerten Rieslingen und
Gewürztraminern.
Ammerschwihr mit der bekannten Lage Kaeferkopf und weithin geschätzten
Rieslingen und Gewürztraminern. Bedeutende Erzeuger: Kuehn, die
Winzergenossenschaft Kientzheim-Kaysersberg, Erhardt u.a.
Turckheim mit der Grand-Cru-Lage Brand.
Wintzenheim mit der Grand-Cru-Lage Hengst und in guten Jahren hervorragenden
Weinen. Jos. Meyer, Zind-Humbrecht u.a. gelten als führende Erzeuger.
Eguisheim ist einer der
führenden Weinbauorte. Als beste Lage gilt der als Grand Cru klassifizierte
Eichberg. Beste Erzeuger: Léon Beyer u.a.
Husseren-les-Châteaux mit beachtlichen Weinen. Kuentz-Bas hat unter den lokalen
Erzeugern den besten namen.
Guebwiller, bedeutende Gemeinde mit 4 Grand-Cru-Lagen: Kessler, Kitterlé,
Saering und Spiegel. Der bedeutendste lokale Erzeuger ist Schlumberger.
Thann mit der berühmten Lage namens Rangen mit alkoholreichen, schweren Weinen.
Einige Adressen von namhaften
Wein-Produzenten finden Sie hier
aufgelistet....
Zum
Abschluss die
Anschrift der CIVA, der zuständigen Behörde für Weinbau im Elsass für allfällige
weitere Rückfragen:
Conseil
Interprofessionnel
des Vins
d'Alsace : le CIVA
12, av. de la
Foire aux vins - BP1217
68012
Colmar cedex - France
tel (33) 03 89 20 16 20
fax (33) 03 89 20 16 30
E-Mail:
civa@civa.fr
Das Elsass
ist eine Reise wert:
CERNAY
- Das Denkmal vom " Hartmannswillerkopf "
Das Denkmal " Hartmannswillerkopf " (Vieil-Armand auf französisch), ist eines
der 4 Gedächtnisdenkmäler, die nach dem Waffenstillstand des ersten Weltkrieges
vom 11. November 1918, in Frankreich errichtet wurden.
1921 zum
Staatsdenkmal erklärt, ist der " Hartmannswillerkopf ", eine Erinnerungsstelle
mit einer nationalen Nekropole von 1264 identifizierten individuellen Gräbern, 6
Beinhäusern mit 64 unidentifizierten Körpern und einer Krypta mit drei Altaren:
Je einem katholischen, protestantischen und jüdischen Altar .
Der Angriff auf diesen strategischen Gipfels, der mit seinen 956m Höhe den Süden
der Elsässischen Tiefebene dominiert, begann am 31. Dezember 1914 und dauerte 4
Jahre. Die Kämpfe waren während des Jahres 1915 besonders verlustreich. Alleine
in diesem Jahr wechselte der Gipfel acht mal die Hand.
Vom "
Hartmannswillerkopf " ergibt sich eine prächtige Sicht auf die Elsässische
Ebene, den Schwarzwald, den Jura und bei idealer Witterung die Alpen des Berner
Oberlands in der Schweiz.
In der
Nachbarschaft befinden sich die folgenden Grand-Cru-Lagen:
Eichberg (Eguisheim),
Goldert (Gueberschwihr),
Hatschbourg (Voegtlinshoffen und Hattstadt),
Kessler (Guebwiller),
Kitterlé (Guebwiller)
, Ollwiller (Wuenheim),
Pfersigberg (Eguisheim und Wettolsheim),
Pfingstberg (Orschwihr),
Rangen (Thann und Vieux-Thann),
Saering (Guebwiller),
Spiegel (Bergholtz und Guebwiller),
Steinert (Pfaffenheim und Westhalten),
Steingrubler (Wettolsheim),
Vorbourg (Rouffach und Westhalten)
und Zinnkoepflé (Soultzmatt und Westhalten).
Besuche :
Der " Hartmannswillerkopf " ist für die das Publikum vom 1. April bis zum 11.
November geöffnet. Der Eintritt ist mit Ausnahme der Krypta während der Saison
frei. Kostenlose geführte Besuche werden Mittwoch Nachmittag, im Juli und August
organisiert. Ausserhalb der Saison sind die Besuche gebührenpflichtig.
Auskünfte beim Verkehrsamt von :
- Cernay :
- Telephon : + 33 3 89 75 50 35
- E-Mail: info@cernay.net
Eine
weitere Sehenswürdigkeit am nördlichen Ende des Elsass ist das
Schloss "Hoh Koenigsburg" bei Orschwiller. Auf der Hinfahrt liegt
Colmar,
ein wunderbares Städtchen für Geniesser, das auf keiner Elsass-Reise fehlen darf.
Hier eine Auflistung einiger Hotels in Colmar...
Auskünfte :
- Centre des Monuments Nationaux
Château du Haut-Koenigsbourg
67600 ORSCHWILLER
Telephon : + 33 3 88 82 50 60
Fax : + 33 3 88 82 50 61.
Im Osten des Elsass befindet sich das Weingebiet BADEN,
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