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(Nach Rebfläche weltweit)

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Die Hierarchie der Rebe. mehr..

 

Links zu Weingütern in Rumänien

Agricola Ştirbey SRL

Jidvei

Carpathian Winery

Sec de Murfatlar

Phoenix C&C

Pietroasa

Prahova Wine

Vinterra Vineyards

 

COTNARI

Der Wein aus Cotnari, bei der Stadt Iasi war Anfang des 20. Jhdt. unter dem Namen "Die Perle Moldaus - Perle de la Moldavie" oder "Die Blume Moldaus" in Frankreich sehr beliebt. Der berühmte Weisswein gilt als der edelste Rumäniens. Er stammt aus dem gleichnamigen Wein-baugebiet in der Region Moldau. Der Wein wird reinsortig aus edelfaulen Trauben der autochthonen Rebsorte Grasa gewonnen (Die Sorte ist wahrscheinlich mit der Furmint identisch oder eine Varietät davon) oder auch mit den Sorten Frincusa, Tamaîioasa und der weissen Feteasca Alba verschnitten. Der Cotnari ist ein blasser Dessertwein, der an Tokajer oder einen einfachen Sauternes erinnert. Der langlebige Dessertwein wird ohne Oxidation hergestellt, hat ein Honig-Bouquet und einen Alkohol-Gehalt bis 14% vol.

 

Die Küche Rumäniens


Wenn es „Noroc“ und „pofta buna“ heisst, dann schlägt die Stunde der einheimi-schen kulinarischen Spezia-litäten. Dazu gehören Suppen, die man besser Eintöpfe nennen sollte: Gemüsesuppe, Bohnensuppe, Rindfleisch- und Hühnersuppe, Kuttelsuppe. Unter den Hauptspeisen sind Sarmale, Tochitura, Wild als Braten, Musaka, mit Kalbfleisch gefüllte Paprika nicht zu verachten. Häufig begleitet von dem in Rumänien so beliebten Maisbrei, Mamaliga oder Mamaliguta genannt. Nicht zu vergessen Tuica, Horinca, Palinka, Affinat und andere Schnäpse, die meist nach einem alten, im engsten Familienkreis gehüteten Geheimrezept gebrannt werden.
 

GRAF DRACULA UND TRANSSILVANIEN

Vlad Draculea IIIDiese frei, von Bram Stoker erfundene Romanfigur aus Trans-silvanien, lässt sich auf Vlad Draculea III Tepes (gespr. Zepesch) zurückführen. Dieser beherrschte 6 Jahre (1456 bis 1462) auf brutalste Weise die Walachei (das heutige südliche Rumänien um Bukarest). Vlad Tepes, auch der Pfähler genannt, liess tausende von Leuten pfählen, trank das Blut seiner Opfer, tötete seine Frauen, verbrannte die Armen und zwang die Zigeuner zum Kriegsdienst, indem er sie vor die Wahl stellte, gegen die Türken zu kämpfen oder ihre eigenen Kinder zu verspeisen.

Zwischen 40.000 und 100.000 Menschen sollen während seiner Herrschaft umgekommen sein.
 

1462 wurde er schliesslich gestürzt und Silvester 1476 von den Türken getötet. Sein Kopf soll in Honig konserviert dem Sultan geschickt worden sein.

 

Im Rumänischen bedeutet "dracul" allerdings Teufel und nicht Vampir.

 

Der klangvolle Name „Transsilvanien“ geht auf die ursprüngliche Bezeichnung „Jenseits der Wälder“ zurück.

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 Rumänien Schloss Bran - Hier wohnte Graf Dracula

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(Bild: Schloss Bran, Transsilvanien, Gemäss Vorlage das Heim Graf Draculas)

 

Triumphbogen in BukarestRepublik Rumänien, Fläche 237'500 km2, Einwohner ca. 23 Mio, Hauptstadt: Bukarest mit ca. 2 Mio Einwohnern

 

(Bild rechts: Triumphbogen in Bukarest)

 

 

 

Das Weinland Rumänien

 

In den letzten Jahren sorgen die Weine aus Rumänien immer wieder für positive Schlagzeilen. Autochthone Rebsorten, moderne Kellertechniken und ambitionierte Weingüter rücken das Land zwischen dem Schwarzen Meer und den Karpaten zunehmend in das Blickfeld von Weinprofis und Verbrauchern.

 

 

Aus Rümäniens Weingeschichte

 

Rumänien zählt mit 6.000 Jahren Wein-Geschichte zu den ältesten Weinbau-Ländern Europas. Bereits Homer erwähnte im 8. Jahrhundert in seiner Ilias die thrakischen Weine und der Geschichtsschreiber Herodot (482-425 v. Chr.) erzählt vom Weinhandel der Griechen an der Schwarz-meerküste. Viele Herrscher kamen und gingen. Der Weinbau bestand sogar unter muslimischer Herrschaft weiter. Schon im 12. Jahrhundert belebten Deutsche Siedler den Weinbau Rumäniens. Später, im 18. Jahrhundert, waren es die von der österreichischen Kaiserin Maria Theresia (1717 bis 1780) ins Land geholten Schwaben. Seit dem Beginn des 20. Jhdt. wurde der französische Einfluss im Weinbau immer stärker. Bei der Weinproduktion legte man leider grösseren Wert auf Quantität als auf Qualität. Private Weingüter wurden erst verstaatlicht aber einige, wie Cotnari, Bucium oder Veritas Panciu gehören jetzt ehemaligen Mitarbei-tern. Über 50% des rumänischen Weins werden durch grosse Genossen-schaften und 16% durch staatliche Betriebe und 34% durch Private erbracht. Die Produktionsmethoden wurden modernisiert und staatliche Forschungs- und Versuchsanstalten gegründet. In der staatlichen Versuchsanstalt in Constanta (Constanza) am Schwarzen Meer beispielsweise experimentiert man heute mit vielen französischen Rebsorten.

 

 

Weinbau RumänienKlima- und Bodenverhältnisse in Rumänien

 

Rumänien liegt auf demselben geographischen Breitengrad wie Frankreich. Das Klima präsentiert sich in den westlichen und südlichen Teilen des Landes kontinental und ideal für den Weinbau. Die Sommer sind heiss und die Winter kalt. Am Schwarzen Meer und in den Bergen herrschen mildere Temperaturen. Die Bodenverhältnisse sind sehr unterschiedlich und reichen von sandiger Schlammerde bis hin zu steinigen Kalksteinböden und Lössböden.

 

 

Die 8 Weinbauregionen Rumäniens


Crisana (Rot- und Weisswein)
Transylvania / Transsilvanien / Siebenbürgen (Weisswein-Gebiet, bekannt durch den Weisswein Tamîioasa. Beste Qualitätsweine Rumäniens. Sie erinnern mit ihrem fruchtig-milden, etwas aromatischen Geschmack an deutsche oder elsässische Weine. Bekannt ist auch der gute Weissweinverschnitt Perla de Trnave. Im Weinanbaugebiet Tarnave (nahe Medias) wurde erfolgreich der starke Geschmack des Föhren-harzes, das Aroma der Lindenblüten und die Transparenz des Bienen-honigs kombiniert. Die Qualität der Reben wurde mit über 100 Goldme-daillen eindrucksvoll bestätigt. Weitere bekannte Weingüter sind Lechinţa, Alba, Sebes-Apold, Aiud)
Maramures (Weisswein).
Moldova /Moldau (Rot- und Weisswein. Bei weitem das grösste Weinbaugebiet Rumäniens. Der beste und charakteristischste Wein aus diesem Gebiet ist der Cotnari)
Dobrogea / Dobrudscha / Dobruja (Rot- und Weisswein. 1940 wurde die Gegend zwischen dem niedrigsten Teil der Donau und dem Schwarzen Meer mit dem Vertrag von Craiova zwischen Rumänien und Bulgarien aufgeteilt. Murfatlar ist ein traditionelles Weissweingebiet. Sein gleichnamiger Dessertwein wird vorwiegend aus Muskat-Ottonel produziert)
Muntenia / Muntenic / Walachei (Vorwiegend Rotwein. Die guten Weinlagen von Pietroasele liegen in Dealu Mare. Der Tamiîoasa Romanesca ergibt einen vorzüglichen, süssen, goldenen Wein mit fein ausgewogener Säure)
Oltenja / Oltenien (Rot- und Weisswein. Auch die kleine Walachai genannt. Man findet hier interessante, liebliche Rotweine im russischen Stil. Die besten Rotweine stammen aus der Stadt Simburesti.)
Banat (Vorwiegend Rotwein nach ungarischer Tradition aus Minis und Moldova Noua, Weissweine aus dem Teremia-Bezirk)

 

 

Die Rebsorten Rumäniens

 

Viele Rebsorten sollen hier ihren Ursprung haben. Die wichtigste einheimische ist die weisse Feteasca. Der ungarische Leányka wird übrigens aus dieser Traube gekeltert. Es besteht eine grosse Rebsortenvielfalt mit zahlreichen autochthonen Sorten.

 

Weisse Rebsorten

Die weisse Feteasca Alba ist führend, gefolgt von Feteasca Regala, Francusa, Grasa of Cotnari und Tamiîoasca Romaneasca. Auch die folgenden weissen Rebsorten sind sehr beliebt: Chasselas Doré, Riesling Italico, Aligoté, Muscat Ottonel, Sauvignon, Traminer, Pinot Gris, Chardonnay und Busuioaca de Bohotin.

 

Rote Rebsorten
Die rote Babeasca Neagra ist die Grundlage für leichte Rotweine und die Feteasca Neagra für Top-Rotweine. Die Sorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir und Rosioara liefern gute Qualitäten. Etwa drei Viertel der Produktion entfallen auf Weisswein und der Rest auf Rotwein.

 

 

Die Qualitätsklassen

 

Das Weingesetz ist hier nicht so streng, was es den Winzern ermöglicht, Weine mit sehr individuellem Charakter zu erzeugen. Die Qualitäts-Klassen sind aufgeteilt in Tischwein (Vin de masâ, Vin de regiune) mit einem Alkohol-Gehalt von 8 bis 9% vol, gehobener Tischwein über 9% vol (Vin de masâ superiora, Vin de regiune superiora) und die Qualitätsweine DOC (früher VS und VSO) und DOCC (früher VSOC):

DOC = Vin cu Denumire de Origine Controlata
(kontrollierte Herkunft, zumindest 180 g/l Zucker)

DOCC = DOC si trepte de Calitate
(kontrollierte Herkunft und Qualitätsstufen):

CMD = Cules la Maturitatea Deplina
(Ernte von vollreifen Trauben, zumindest 190 g/l)

CMD CT = Cules Tirziu
(Spätlese, zumindest 220 g/l)

CMD CIB = Cules la Inobilarea Boabelor
(Beerenauslese, zumindest 240 g/l)

CMD CSB = Cules la Stafidarea Boabelor
(Trockenbeerenauslese, zumindest 260 g/l)

 

Rumänien - das Chile Europa's

 

Bei Ceptura, nordöstlich von Bukarest, befindet sich ein in gelben Farbtönen gehaltenes Weingut. Alles ist sehr einfach gebaut worden und gehört dem französischen Unternehmen SERVE. Aber es ist alles vorhanden, um guten Wein herzustellen. "Wir haben es so einfach wie möglich gebaut, damit wir es jederzeit wieder anderswo einsetzen können" sagt Guy Tyrel de Poix. Er kämpft seit 1993 um hier guten Wein herzustellen. Seine Familie hat Erfahrung und führt auf Korsika die Domaine Comte Peraldi. "Es ist das Chile Europa's. Abgesehen vom Chaos ist das Potential wundervoll" meint er. 1993 startete er mit dem Weingut Dionysos, einem Weinkeller mit 650 ha und 130 Mitarbeitern. Aber alles war zu kompliziert und es war unmöglich das Unternehmen zu privatisieren. "Rumänien meint eigentlich nicht Wein, sondern Rohma-terial" war seine Erkenntnis. Guy Tyrel de Poix kauft seither Trauben ein und macht 5-6'000 Hektoliter Wein daraus (3,500 hl roter aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Feteasca Neagra, Syrah und Pinot Noir, der Rest wird Weisswein). Seine Weine sind zwar etwa 50% teurer als die übrigen rumänischen Weine, wie Murfatlar und Jidvei. Aber er exportiert sie erfolgreich unter dem Label "Terra Romana" in drei Preisklassen nach Nordeuropa und Canada. Und Guy Tyrel de Poix meint dazu: "Es ist immer noch ein gutes Geschäft!".

 

Stephen B. Bennet, ein australischer Winemaker mit grosser Erfahrung in osteuropäischen Ländern (Bulgarien, Ungarn und Macedonien) kaufte im September 2002 Vie-Vin Murfatlar, ein bestbekanntes Weingut und Label in Rumänien. "Ich bin hier, um Weine zu designen und um herauszufinden, wo die besten Trauben sind". Im Gegensatz zum einheimischen Markt mit seinen vorwiegend süssen Weinen entschloss er sich bald, einen trockenen Wein unter der Bezeichnung "Sec de Murfatlar" herzustellen. Obwohl er damit Erfolg hat, glaubt Bennet, dass der rumänische Weinbau noch vor einem langen Weg steht. Vor allem muss in Zukunft mehr auf Qualität anstatt Quantität geachtet werden. Neue Techniken müssen sich vermehrt durchsetzen und die Weinbaugesetze sollten nicht so oft und chaotisch geändert werden.
 

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