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MONDIAL DU PINOT NOIR 2005

 

 

 

 

 

SIERRE (Wallis): MONDIAL DU PINOT NOIR 2005

 

76 PINOT NOIR MIT DEM „VINEA D’OR“ AUSGEZEICHNET

 

Edi VuilleumierVon den 1111 aus 18 Ländern eingereichten Weinen erhielten 4 den „Grand VINEA d’Or“, 72 den „VINEA d’Or“ und 257 den „VINEA d’Argent“. 727 Weine stammten aus 10 Schweizer Kantonen.

Die internationale Jury zeichnete davon 1 mit Grossgold und 32 mit Gold aus. Die andern 43 Gold-Medaillen gingen ans Ausland. Eduard Vuilleumier*, MONDIAL-Jurymitglied, berichtet:

 

Pierre-André Roduit, Chef de l’Office de la viticulture des Kantons Wallis hält fest: „Je mehr wir über den Pinot Noir wissen, desto mehr wird uns bewusst, welch hohe Ansprüche diese Traubensorte an uns stellt. Sie ist schwierig im Anbau und heikel in der Vinifikation. Wenn man sie aber respektiert, können aus ihr die grössten Weine der Welt gewonnen werden.“

48 kompetente und erfahrene Degustatoren aus 13 Ländern kamen vom 12. bis 14. August 2005 im Hôtel de Ville in Sierre zusammen, um an der achten MONDIAL DU PINOT NOIR erneut die Besten der eingereichten Weine zu ermitteln. Der Wettbewerb stand unter dem doppelten Patronat der Office International de la Vigne et du Vin (O.I.V.) und der Union Inernationale des oenologues (U.I.Œ.). Ausserdem ist er Mitglied der Fédération Mondiale des Grands Concours Internationaux de Vins et de Spiritueux.

Die Jury

Kaum waren die Resultate bekannt, hörte man von enttäuschten Winzern die übliche Kritik an der Objektivität und Aussagekraft der von der Jury geleisteten Arbeit.

So wird gearbeitet: Jeweils 5 Degustatoren sitzen, von den andern Panels abgeschirmt, vor ihren Laptops an einem Tisch. 50 bis 60 Weine pro Tag werden während 3 Stunden blind nach der 100-Punkte-Tabelle bewertet. Nur die Jahrgänge sind bekannt. Höchste Konzentration ist angesagt, Worte und Mimik sind verpönt.

Fazit: Einer hohen Quote von ca. 90% Einmütigkeit (nur wenige Differenzpunkte) stand diejenige von etwa 10% Unstimmigkeit gegenüber, wo die Bewertungen stärker auseinander lagen. Hier mussten die unterschiedlichen Interpretation ausdiskutiert und allenfalls die ausscherenden Noten korrigiert werden.

Silber gab es bei Noten zwischen 84.01 und 89, Gold zwischen 89.01 und 94 und Grossgold ab 94.01 Punkten.

553 Weine stammten aus dem europäischen Hitze-Jahrgang 2003, der mit seiner üppigen Frucht und hohem Alkoholgehalt oft als atypisch bezeichnet wird.

Die Jury hat versucht, aus den unterschiedlichsten Pinot-Varianten die schönsten Perlen herauszupicken. Dass die Quote der verteilten Goldmedaillen bei nur 6.48% liegt, zeigt den strengen Massstab der professionellen internationalen Verkoster und spricht für ihre Kompetenz.

 

Die Überraschungen 

 

An den nationalen und internationalen Prämierungen fällt immer wieder auf, dass die wirklichen „Cracks“ ihre Top-Weine gar nicht anstellen. Warum das so ist, weiss niemand so richtig genau. Erfreulich aber ist die Tatsache, dass sich die Pinot Noir- kompetente Weinnation Frankreich mit ihrer jungen Winzergeneration vermehrt der MONDIAL-Herausforderung stellt. Sinn und Zweck dieser Prämierung ist eben auch die Erkenntnis, dass aus der Konfrontation Qualität erwächst.

Für Insider nicht überraschend war die Goldverteilung an diejenigen ausländischen Nationen, die erst seit kurzem mit ihren Pinot Noir-Weinen eine fast unheimliche Qualitätssteigerung vorzuzeigen haben. So wurden von 39 eingereichten österreichischen Pinots deren 9 mit Gold ausgezeichnet, was 23% entspricht. Deutschland erhielt 2 Grossgold- und 20 Goldmedaillen von 142 Weinen (15.5%). Noch erstaunlicher waren die 7 Goldmedaillen von 17 Weinen aus Neuseeland (41%).

Frankreich stellte 83 Weine an und errang 1 Grossgold- und 4 Goldmedaillen (6%).

Die erfreulichen 33 Schweizer Goldmedaillen verteilen sich auf folgende Kantone: AG (1), BL (2), BS (1), GR (6), NE (1), SG (2), SH (3), VD (3), VS (1+11) und ZH (2).

 

Wo wächst Pinot Noir?

 

Weltweit wird auf nur 62 000 ha Pinot Noir angebaut. Von der gesamten Welt-Rebfläche von 7.8 Mio ha bedeutet dies ein verschwindend kleiner Anteil von 0.8%.

Frankreich steht an erster Stelle mit 25 800 ha, gefolgt von Deutschland (7500 ha), USA (4400 ha), Schweiz (4100 ha), Italien (3500 ha), Australien (2000 ha) und Rumänien (1500 ha). Die übrigen Weinnationen teilen sich den Rest mit kleineren Flächen von 8 (LU) bis 800 ha (NZ).

 

Eine einmalige Rebsorte

 

Der MONDIAL DU PINOT NOIR hat sich in weniger als zehn Jahren einen guten Ruf unter den grossen internationalen Weinwettbewerben geschaffen. Es ist weltweit die einzige Gegenüberstellung auf diesem Niveau, die nur einer einzigen Rebsorte gewidmet ist. Der repräsentative Charakter dieses Wettbewerbes ist zu einer Referenz für den Pinot Noir geworden und hat zur Glaubwürdigkeit und Bekanntheit des helvetischen Wettstreits viel beigetragen.

 

Resultate unter www.mondial-du-pinot-noir.com

 

*Eduard Vuilleumier ist Weinhändler, Degustator, Seminarleiter der Weinseminare www.ernestopauli.ch und freier Mitarbeiter der SWZ.

 

 

 

 

 


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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