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Die 6 Weinregionen der Schweiz

 

Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen und man spricht neben dem international üblichen englisch vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und im Kanton Graubünden das Rätoromanisch. Dieser kulturelle Reichtum spiegelt sich in den Traditionen, der Lebensart - und natürlich auch beim Wein!

 

Die 6 Weinregionen sind: Das Wallis, die Waadt, Genf, die 3 Seen (Neuenburg-, Murten- und Bielersee), die 17 Kantone der Deutschschweiz inklusive Graubünden und ganz wichtig, das Tessin im italienischen Teil der Schweiz.   


Die grosse Auswahl an Schweizer Weinen ist auf die zahlreichen Terroirs und die Sortenvielfalt des Landes zurückzuführen: In der Schweiz werden auf ca. 15'000 ha über 50 verschiedene Rebsorten angebaut. 

 

 

Das Wallis

 

Das Wallis ist das Tal der Rhone; geschützt durch die Alpen grenzt es sich ab, im Norden gegen die Westschweiz, im Süden gegen Italien und Frankreich. Die Sonnenscheindauer ist die höchste in der Schweiz (durchschnittlich 2'100 Stunden pro Jahr).

Typisch für das Wallis sind die vielen verschiedenen Mikroklimas, bedingt durch die komplexe Bodenstruktur sowie durch die lokalen Winde. Das rechte Ufer der Rhone ist nach Süden ausgerichtet und profitiert von einer maximalen Sonnenbescheinung. Die ständigen Winde können stark sein, der Einfluss des Föhns ist sehr günstig für die Reben, aber oft ist das Wasser knapp. Man verzeichnet wenig Regen (der Jahresdurchschnitt beträgt ca. 600 mm). Die Rebberge von Visperterminen (1'100 M.ü.M.) im Oberwallis gehören zu den höchst gelegenen Europas.

 

Der Chasselas (auch Fendant genannt) stellt mit 45 % den grössten Anteil an der Produktion des Weissweines. Der Sylvaner, der als Johannisberg auf den Markt kommt, liegt mengenmässig auf Platz zwei. Die andern Rebsorten gelten als Walliser Spezialitäten: Amigné, Arvine, Humagne Blanc, Rèze, Marsanne Blanche, Muskat und Savagnin Blanc (Heida). Man findet aber auch Chardonnay, Riesling, Riesling-Sylvaner, Gewürztraminer, Pinot Blanc, Pinot Gris (auch Malvoisie genannt); im Oberwallis trifft man auch noch alte, ursprüngliche Sorten wie Gwäss, Himbertscha und Lafnetscha. Die roten Sorten sind Pinot Noir, Gamay, Humagne Rouge, Cornalin, Syrah, Diolinoir (Kreuzung aus Diolly mit Pinot Noir) und Durize.

 

Das klassische System für den Weinstock-Schnitt im Wallis ist der Gobelet-Schnitt. Der Boden ist im allgemeinen leicht, gut belüftet und nur wenig lehmhaltig. Kalk ist überall vorhanden. Aber die Bodenbeschaffenheit kann stark varieren: in der Region von Sion findet man Schiefergestein. Mehr als 22'000 Rebberg-Besitzer teilen sich die 5'200 Hektaren des Walliser Weingebiets. Der grösste Teil der kleinen Besitzer pflegen die Reben in nebenamtlicher Tätigkeit. Sie verkaufen ihre Ernte an die Kooperativen (Provins Valais, 30%) oder an Kellereien (Union der Weinhändler im Wallis UNVV, 55%). Rund 700 Weinbauern teilen unter sich die restlichen 15 % der Gesamternte.

 

 

Die West-Schweiz

 

AuvernierDie Kantone Genf, das Waadtland, Neuenburg, Freiburg, Bern und Jura bilden die Westschweiz, die grösste Weinregion der Schweiz bezüglich Menge und Territorium. Man profitiert vom Klima der grossen Seen (Genfersee, Neuenburgersee, Bielersee, Thunersee), die als Temperatur-Regulierer und als Wärmespeicher wirken. Vom Westen nach Osten kommend nimmt die Niederschlags-Menge zu, je mehr man sich den Alpen nähert.

 

Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit ist auffallend: es gibt Moränengestein, Molassengestein, Lehm, Kalk und die verschiedensten Mineralien, welche dem Wein seinen individuellen Charakter vermitteln können.

 

Das am weitesten verbreitete System für den Weinstock-Schnitt ist der Gobelet-Schnitt. Man trifft wenig andere Schnittsysteme an.

 

Der Chasselas stellt den grössten Teil der Weisswein-Produktion dar. Der Riesling-Sylvaner nimmt Platz zwei ein, aber man beginnt da und dort auch andere Rebsorten zu pflanzen: Chardonnay, Pinot Gris, Pinot Blanc, Aligoté, Gewürztraminer, Sauvignon, Muskat, Kerner, Findling, Sylvaner und Auxerrois. Das Angebot an roten Reben ist weniger vielfältig: Gamay und Blauburgunder sind die häufigsten, Gamaret, Granoir, Cabernet, Plant Robert (eine seltene Sorte, die man in Cully finden kann).

 

Die grossen Weinkellereien decken den grössten Teil der Produktion ab, die Weinbau-Genossenschaften und die Weinbauern verarbeiten den kleineren Anteil der Ernte. Man hat in letzter Zeit Massnahmen ergriffen um die Überproduktion zu vermindern und eine verbesserte Qualität zu garantieren.

 

 

Die Ost-Schweiz

 

Die Ost-Schweiz (oder Deutschschweiz) erreicht mit seinen 2'300 ha nicht die Weinbaufläche des Wallis, obwohl sie nicht weniger als 17 Kantone von Basel bis nach Graubünden vereint. Einerseits ist die Ost-Schweiz eine Einheit, anderseits ist sie sehr vielfältig, sei es klimatisch, in der Bodenbeschaffenheit oder auch in der Mentalität der Bewohner. Die Höhe der Weingebiete variiert zwischen 320 und 600 m, die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge zwischen 800 und 1'300 mm, und nicht selten sind die Reben dem Frost ausgesetzt. Man findet Kalkböden im Jura, molassische Böden in der Zentralschweiz und Schiefer- und Moränenböden im Osten.

 

Das Klima nördlich der Alpen erträgt keine allzu spät reifenden Reben. Die Mehrheit (70%) der Reben sind rot. Man findet vorallem Blauburgunder und RieslingxSylvaner. Andere kultivierte Reben sind: Pinot Gris (Tokayer), Pinot Blanc, Gewürztraminer, Freisamer, Kerner, Elbling, Chasselas, Completer, Gamaret und Granoir.

 

Ungefähr 20 grosse Weinkellereien verarbeiten 50%, die Kooperativen 30% und die Weinbauer 20% der Produktion.

 

 

Das Tessin

 

Castello di MorcoteDer Kanton Tessin ist der Teil der Schweiz südlich des Gotthard, grenzt an Italien und ist italienisch-sprachig. Er gliedert sich in zwei Teile, nämlich Sopraceneri und Sottoceneri.

 

Das Klima ist anders als nördlich des Gotthards; es erinnert schon eher an das mediterrane Klima. Trotz hohen Niederschlagsmengen (um die 1’800 mm jährlich) weist das Tessin eine intensive, lange Sonnenscheindauer (mehr als 2'000 Stunden jährlich) auf, welche die Reifung der durchschnittlichen ca. 50’000 Doppelzentner Gesamternte gewährleistet.

 

Die Haupt-Weinsorte ist der Merlot, welcher nach den vernichtenden Plagen (Reblaus und falscher Mehltau) gegen Ende des 19.Jahrhunderts aus Frankreich eingeführt und mit einigem Erfolg angepflanzt wurde.

Der Merlot stellt über 80 % der Ernte, der Rest wird abgedeckt von Pinot Noir, Bondola, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Clinton, Nostrano americano, Syrah, Chardonnay, Chasselas, Kerner, Pinot Blanc, Pinot Grigio, Riesling-Sylvaner, Sauvignon Blanc, Sémillon und anderen, alten Sorten. In den Tälern und alten Rebbergen trifft man noch häufig die Pergola als Erziehungssystem; sie wird aber mehr und mehr vom System Guyot verdrängt.

 

Die Bodenbeschaffenheit ist hauptsächlich kristallin mit Gneis und Granit, leicht und sandig; der pH-Wert liegt eher im sauren Bereich (pH 5,5 - 6,5). Im Mendrisiotto, im südlichsten Teil des Tessins, hingegen ist der Boden alkalisch mit hohem Kalkgehalt.

 

Viele kleine Rebberg-Besitzer pflegen ihre Reben in der Freizeit. Sie vinifizieren ihren Wein nicht selber, sondern verkaufen die Trauben an die Kooperativen (z.B. Cantina Giubiasco oder Cantina Sociale Mendrisio), oder sie verkaufen direkt an einen Wein-Händler. Seit Beginn der 80-er Jahre haben einige innovative Weinbauern begonnen ihren Wein selber zu vinifizieren. Sie haben somit eine neue Welle des Tessiner Merlot begründet und mit einigem Erfolg die Weinszene im Tessin frisch belebt und ebenso die Qualität entscheidend gesteigert.

 

(Beitrag teilweise aus www.wine.ch)

 


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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