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TOP-TEN WEINREBEN

1.  Sultana / weiss

2.  Airèn / weiss

3.  Grenache noir / rot

4.  Carignan / rot

5.  Trebbiano / weiss

6.  Merlot / rot

7.  Cab. Sauvignon / rot

8.  Rkatsiteli / weiss

9.  Chardonnay / weiss

10.Mission-Pais / rot

(Nach Rebfläche weltweit)

mehr über Rebsorten hier..

 

Die Hierarchie der Rebe. mehr..

 

GOTTFRIED KELLER UND DER ZÜRCHER WEIN

Gottfried KellerEiner der Grossen der Welt-literatur war es, der den Zürcher Weinbau vor rund 150 Jahren neu organisierte. Als Staatsschreiber hatte Gottfried Keller mit dem Aufbau der Staats-kellerei im ehemaligen Barfüsserkloster in Zürich und im säkularisierten Benediktinerkloster Rheinau zu tun. Gottfried Keller hatte die notwendigen Weisungen verfasst, damit der Klosterkeller Rheinau unter die Obhut der kantonalen Verwaltung kam. mehr...

 

Die "Oepfelchammer"

 

Als Sohn eines Drechsler-Meisters kam der Poet und Dichter Gottfried Keller (19. Juli 1819 - 15. Juli 1890) im Haus "Zum goldenen Winkel" in Zürich zur Welt und wuchs später in der Nähe der seit dem Jahr 1357 bekannten Weinstube "Oepfel-chammer" am Rindermarkt auf.

 

Die "Oepfelchammer", eines der Stammlokale von Gottfried Keller,
ist die älteste, unverändert erhaltene Weinstube Zürichs. Ein Besuch können wir sehr empfehlen, es gibt dort aber nebst einigen Köstlichkeiten für den Magen nur Wein und Wasser zu trinken. Applaus durch Händeklatschen ist strengstens verboten, es wird auf den Tisch geklopft. Und der Gang zur Toilette von den hintern Bänken ist ungewöhnlich. Man steigt einfach über den Tisch. An der Decke hat es abstehende Holzbalken. Wer es schafft, ohne Hilfe über diese zu klettern, auf der anderen Seite herunter zu baumeln und gleichzeitig ein Glas Wein zu leeren, darf sich in der Wand mit seinem Namen verewigen.. mehr...

 

Weinstube Oepfelchammer

Oepfelchammer

 

DAS WEINBAU-MUSEUM AUF DER HALBINSEL AU

Das Weinbaumuseum auf der Halbinsel Au am Zürichsee, beherbergt eine kostbare Sammlung verschiedenster Gegenstände des Weinbaus. Es erlaubt einen Einblick in den Rebbau von den Anfängen bis zur Gegenwart und erzählt vom harten Rebwerk am Zürichsee sowie von seinem Wandel in den letzten 100 Jahren.

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DIE ZÜRCHER KÜCHE

Der Klassiker: "Züri Gschnätzlets" (Zürcher Geschnetzeltes). Das Geschnetzelte Kalb-fleisch mit Butterrösti ist das wohl bekannteste Gericht «nach Zürcher Art».

Rezept für 4 Personen:

600 g Kalbfleisch (Nuss) und 100 g Kalbsniere - beides von Hand schnetzeln lassen. Bratbutter, 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer aus der Mühle. 250 g Champignons (blättrig geschnitten),

Sauce: 2 Schalotten fein gehackt, 1 EL Butter, 2 dl Weisswein, 3 dl heller Kalbsfonds, 2 dl Sahne (Rahm), Salz und Pfeffer nach Bedarf, 1 EL Petersilie fein gehackt als Dekoration.

Das Fleisch mit Haushalt-Papier trocken tupfen. Portionenweise in der heissen Bratbutter etwa 2 Minuten braten und auf eine heiss stellen. Niere evtl. separat anbraten.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch im vorgeheizten Ofen bis max. 30 Minuten warm halten.

Schalotten für die Sauce in der warmen Butter glasig dampfen und die Champignons beigeben, mit Mehl bestäuben, Weisswein ca. 2/3 einkochen lassen. Sahne beifügen, aufkochen und weiter köcheln, bis die Sauce sämig ist.

Nach Bedarf würzen. Fleisch mit Sauce mischen, etwas erhitzen und anrichten. Niere separat auf dem Teller-Rand anbringen.

 

Wahlweise kann auch die Niere weggelassen werden.

 

Dazu passt ein guter Zürcher Wein (Blauburgunder).

 

En Guete.

 

 

 

 

 

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DER KANTON ZÜRICH

UND SEINE WEINGEBIETE

 

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Kanton Zürich. Kantonshauptstadt: Zürich (Grösste Stadt der Schweiz). Fläche: 1'729 km2. Einwohner: ca. 1,2 Mio.

Karte Kanton Zürich

 

Aus der Geschichte Zürichs

Beinahe das gesamte Gebiet des Kantons Zürich wurde im 14./15. Jahrhundert von der gleichnamigen Stadt als Untertanengebiet erworben. Nach dem Ende der alten Eidgenossenschaft entstand 1803 auf dem Gebiet des ehemaligen Stadtstaates der heutige Kanton Zürich. Im Westen wird er vom Jura und im Osten von den Alpen eingeschlossen. Mit seiner Hügellandschaft und den fruchtbaren Flusstälern und Seen bot er die idealen Siedlungsbedingungen für die Menschen der Vorzeit. Heute leben über eine Million Menschen in dem deutschsprachigen Kanton. Rund 70 Prozent der Bevölkerung konzentrieren sich auf die Städte Winterthur und Zürich.

 

 

Der Weinbau im Kanton Zürich früher

 

Im 9. Jh. bereits begann auf der idyllischen Rheininsel RHEINAU weit nördlich von Zürich ein Wirtschaftszweig zu blühen, der bis in die heutigen Tage reiche Früchte trägt – der Weinbau.

 

Federführend waren die Benediktinermönche im Kloster Rheinau. Hier liegt die Wiege der Zürcher Staatskellerei, die den Weinbau über viele Jahrhunderte in der Region dominierte.

 

Im Jahr 1881 gab es noch rund 21'500 Winzer im Kanton Zürich, der mit ca. 5'600 ha Rebfläche damals der drittgrösste Weinproduzent der Schweiz war (nach dem Tessin und der Waadt). Im Jahr 1966 sank die Rebfläche auf bedenkliche 391 ha. Danach erholte sich die Weinwirtschaft wieder etwas.

 

 

Der Weinbau im Kanton Zürich heute

 

Der nach der Stadt Zürich benannte Kanton bzw. das Weinbaugebiet in der deutschen Schweiz umfasst heute etwa 618 ha Rebfläche (Jahr 2005). In den Jahren 1999/2001 waren es noch bei 642 ha. 

 

Hier stehen die grössten Rebflächen der insgesamt 17 deutschsprachigen Kantone der Ostschweiz. Danach folgen die Kantone Schaffhausen und Graubünden.

 

20,5 Prozent der gesamten Rebfläche Zürichs sind heute mit Spezialitäten bestockt und sorgen für ein vielfältiges Angebot. Hauptsorten bleiben aber der rote Blauburgunder (Pinot noir) und der weisse Müller-Thurgau (Riesling x Silvaner).

 

Etwa 720 Winzer bearbeiten die Zürcher-Reben, etwas über 100 sogar hauptberuflich. Selbsteinkellerer sind mit ca. 43 %, die Genossen-schaften mit ca. 37 % und der Weinhandel mit ca. 20 % vertreten. Die 100 „kleinsten“ Bewirtschafter haben eine Fläche von total 5.5 Hektaren (0.9%), die hundert „grössten“ eine solche von 373.8 Hektaren (60.4%).

 

Flächenmässig grösster Weinbaubetrieb sind die VOLG

Top-Winzer H.-H.Haug

Weinkellereien in Winterthur. Sie bearbeiten Trauben von insgesamt ca. 300 ha, wollen aber demnächst etwas reduzieren. Davon sind allerdings einige aus andern Kantonen. In der Region Zürich besitzt VOLG 2,2 ha eigene und 20,32 ha dazu gepachtete Rebberge - also insgesamt 22,52 ha.. Der Unterschied zu den nächst folgenden Winzern ist gross: An 2. Stelle finden wir Landolt in Zürich mit ca. 12,5 ha Rebfläche in Kleinandelfingen (Schiterberg), Adlikon bei Andelfingen, dem bekannten Worrenberg in Flaach, in Neunforn (TG) und in Zürich (Burghalde, Sonnenberg und Enge). An 3. Stelle steht Zweifel Weine ebenfalls in Zürich mit ca. 7,4 ha. Die Mehrzahl der übrigen "vollberuflichen" Winzer bearbeiten jeweils etwa 4-6 ha Rebfläche.

 

 

Die Zürcher Staatskellerei heute

 

Die früher bedeutungsvolle Zürcher Staatskellerei hat einen Wandel vollzogen. Claudio Casa von der Staatskellerei erklärte mir den heutigen Stand folgendermassen: "Sie besitzt heute keinen Quadratmeter Rebfläche mehr. Es werden alle Trauben aufgekauft. Hauptteil Zürcher Weinland, Zürcher Limmattal und etwas vom Zürichsee. Die Traubenproduzenten sind Bauern, die schon seit Jahrzehnten ihre Früchte der Staatskellerei verkaufen. Als 1862 das Kloster (als letztes des Kt. Zürich) aufgehoben wurde, änderte sich die Situation im Keller. Unter den Benediktiner war er zum grössten Teil reiner Lagerraum. Durch Zehntenabgaben kam auch Rebensaft nach Rheinau. Zu dieser Zeit wurden die Kelterarbeiten in den üblichen Trotten direkt bei den Reben ausgeführt. Da die Abtei viele Zehntenpflichtige als Untertanen hatte, die Reben pflegten, kam dieser als Zehnte Teil in Form von Rebensaft um Martini in das Kloster. Man sprach dann vom "Nassen Zehnten". Ab 1862 hiess der Klosterkeller der Benediktiner Abtei Rheinau; Staatskellerei des Kanton Zürich. Durch den Verkauf an ein Privatunternehmen (Kantonsratsbeschluss) heisst es heute Staatskellerei Zürich, ein Unternehmen der MPW Mövenpick Wein AG."

 


Die Region Zürich ist in fünf Bereiche mit 94 Rebgemeinden aufgeteilt:

 

Bereich

Einige Rebgemeinden

Die beiden Zürichseeufer.

Au, Wädenswil (ca. 7,96 ha), Freienbach, Wangen, Feldbach, Ürikon, Stäfa (ca. 46,67 ha), Männedorf (ca. 5,89 ha), Uetikon am See (ca. 7,18 ha), Meilen (ca. 19,08 ha), Herrliberg (ca. 4,81 ha), Küsnacht (ca. 3,64 ha) und Zürich (ca. 13,37 ha) etc.

Das Limmattal & Säuliamt

Weiningen (ca. 27.86 ha) Unterengstringen (ca. 0,9 ha), Oberengstringen (ca. 1,35 ha), Otelfingen (ca. 6,71 ha), Oetwil (ca. 1,09 ha), Buchs (ca. 2,3 ha) etc.

Das Unterland & Rafzerfeld

Vom Rafzerfeld bis zur nördlichen Stadtgrenze Zürichs. Freienstein-Teufen (ca. 31,98 ha), Rafz (ca. 21,23 ha), Wil (ca. 20,95 ha), Eglisau (ca. 15,47 ha), Rüdingen (Kt. Schaffhausen), Bülach (ca. 4,57 ha), Embrach (ca. 1,87 ha), Oberembrach (ca. 4,41 ha), Kloten (ca. 1,14 ha), Wallisellen (ca. 1,2 ha), Weiach (ca. 1,43 ha), Regensdorf (ca. 3,3 ha), etc.

Das Weinland zwischen Winterthur und Schaffhausen.

Winterthur (ca. 22,5 ha), Andelfingen (ca. 3,4 ha), Ossingen (ca. 25,04 ha), Wiesendangen (ca. 9,62 ha), Truttikon (ca. 6,26 ha), Trüllikon (21,04), Berg am Irchel (ca. 12,28 ha), Laufen-Uhwiesen (ca. 11,41 ha), Elgg (ca. 0,28 ha), Neftenbach (ca. 22,1 ha), Benken (ca. 20,01 ha), Rheinau (ca. 3,56 ha) Oberstammheim (ca.18,4 ha), Unterstammheim (ca. 17,5 ha) etc.

Das Oberland

Maur (ca. 0,27 ha), Uster (ca. 2,17 ha), Greifensee (ca. 0,96 ha), Hinwil (ca. 0,04 ha), etc.

 

Im Zürcher Weinland werden so bekannte Namen wie " Neftenbacher", "Schiterberger" und " Stammheimer Beerli" angebaut. In Ober- und Unterstammheim befindet sich auch die mit ca. 36 ha grösste zusammenhängende Reblage der Weinbauregion Zürich.

Es scheint, dass Landolt-Weine in Zürich den Weg zum Himmel entdeckt haben. Folgende Erklärung zu einem prominenten Zürcher Blauburgunder (Pinot noir), der im Weinland mit andern Sorten auf einem ca. 1,8 ha steilen Rebhang gedeiht, haben wir auf der Homepage gefunden:  "Schiterberger Himmelsleiterli ist einer der bekanntesten Zürcher Weine. Das Himmelsleiterli existiert und ist eine Erfindung des Grossvaters von Marc Landolt. Der Grossvater stand in den Vierziegerjahren unten am sehr steilen Rebhang hinter der Thurschlaufe in Kleinandelfingen und schaute die 118 Stufen hoch, erblickte das Rebhüsli, links daneben die Föhrengruppe vor blauem Hintergrund "Da gaht mer ja wie in Himmel ufe", soll er gesagt haben." Falls es auf dem Weg nach oben einen Stau gibt, hier noch ein Hinweis: Es gibt noch andere Himmelsleitern, so zB in Spaniens Priorat (Scala Dei), mehr..

Zürich war früher eines der burgenreichsten Gebiete der Schweiz. Die Stadt Uster im Zürcher Oberland besass einst über vierzig Hektaren Rebgelände und eine stolze Burg. 1916 kaufte Fabrikant Heusser-Staub die Burg samt Ökonomiebauten und schenkte sie als Stiftung der Gemeinde Uster. Der Turm wurde nach einem Bild aus dem 18. Jahrhundert rekonstruiert und  endlich im Jahr 1977 das Gebiet der früheren Rebberge neu bepflanzt. Seit Januar 2002 werden die Reben in der zweiten Generation durch die eidg. dipl. Winzermeisterin Eveline Heusser betreut.

Aus dem Ort Stäfa am Zürichsee stammt die rote Rebsorte Mariafeld, ein in der Schweiz weit verbreiteter Klon des Pinot Noir (Blauburgunder). Hier wird auch die alte, weisse Sorte Räuschling (auch Zürirebe) kultiviert und wieder vermehrt angebaut. Stäfa ist mit ca. 46,7 ha Rebfläche die grösste Weinbaugemeinde des Kantons Zürich gefolgt von Freienstein-Teufen und Weiningen. Der Reblehrpfad Stäfa-Uerikon orientiert über Reben und Arbeiten im Weinberg.

Duftige Weissweine werden aus der Sorte Riesling-Silvaner (Müller-Thurgau) gekeltert. In Wädenswil am Zürichsee befindet sich die bekannte Weinbauschule, deren erster Direktor Hermann Müller-Thurgau (1850-1927) war.

Wer den tiefst gelegenen Rebberg des Kantons Zürich sucht, wird sich in rekultivierten Kiesgruben des Rafzerfeldes in der Nähe der deutschen Grenze umschauen. Die höchsten Rebberge befinden sich bei rund 600 m.ü.M., so zB der "Hagacher" auf 610 m.ü.M. nordwestlich von Regensberg, der von der Weinbaufirma Zweifel in Zürich-Höngg betreut wird oder der "Humpberg" in der Gemeinde Elgg, der sich auf rund 600 m.ü.M. befindet.

Besonders zu erwähnen sind auch die Aktivitäten der Bio-Weinbauern und hier insbesondere Fredi Strasser (Cultiva-BioWeinbau, Unterstammheim). Auf seinem Weingut pflegt er vorwiegend pilzwiderstandsfähige Sorten in Weitraumanlagen mit Hocherziehung (Weiss: Bianca, Seyval Blanc, Solaris, Excelsior, Phönix und rot: Léon Millot, Maréchal Foch, Muscat Bleu und Pinot noir. In den letzten Jahren neu dazugekommen sind, Weiss: Birstaler Muscat und CAL (beides Blattnerzüchtungen), Rot: Chancelor und Cabernet (diese von Blattner), Cabernet Cortis und Monarch, sowie diverse Neuzüchtungen in Kleinanlagen). Viele Jahre Aufbauarbeit, Rebflächenerweiterung, Erneuerung der alten Reben durch resistente Sorten und somit die Umstellung zu einem wirklich ökologischen System waren zu bewältigen.

 

Sächsilüte - Frühlingsfest der Zünfte in Zürich

Mitglied der Zunft Schwamendingen

Zürichrebe ist nicht Zürirebe:


Zürichrebe ist das Synonym (auch Züriweiss) für die weisse Rebsorte Completer. Verwirrenderweise ist "Zürirebe" ebenfalls ein Synonym für die Sorte Weisser Räuschling.

 

 

Die Stadt Zürich

In der Stadt Zürich gibt es insgesamt ca. 13 ha Reben, deren Wein jährlich in rund 100`000 Flaschen abgefüllt wird.

Landolt-Weine ist seit 2005 definitiv zum grössten "Rebbauern" der Stadt avanciert. Neben den 4 ha der jetzt "vereinigten" Burghalde in Zürich-Riesbach werden auf dem Sonnenberg in Zürich-Hottingen 1,3 ha und im Rebberg Bürgli in Zürich-Enge 0,3 ha durch Landolt angebaut. Hier gedeihen Traubensorten wie Riesling x Sylvaner, Räuschling, Kerner, Gewürztraminer und Pinot Noir. Bei dem Rebberg Bürgli wohnte einst Gottfried Keller. Er schrieb dort in den Jahren 1879 und 1880 die zweite Fassung seines "Grünen Heinrichs".

Die Firma Zweifel Weine in Zürich-Höngg, die Nummer 2 in der Stadt Zürich,  war weitgehend für die Wiederbepflanzung des Stadtzürcher Rebbergs "Chillesteig" (ca. 3 ha) unterhalb der Höngger Kirche verantwortlich. Seither lässt sie den Zürcher Stadtwein exklusiv keltern. Die eigenen Lagen Klingen (0,5 ha) und Riedhof (1,5 ha) ergänzen das Angebot an Höngger Weinen.

Von den Stadtzürcher-Weinen sind insbesondere die weissen Riesbächler von Landolt und der rote Blauburgunder Barrique von Zweifel zu empfehlen.

Möchten Sie die Kantonshauptstadt Zürich näher kennen lernen? Hier finden Sie einen exklusiven virtuellen Stadtspazierung mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weiter...
 


Rebsortenspiegel für den Kanton Zürich:

weiss: ( insgesamt ca. 213 ha oder 34,5 %): Müller-Thurgau (ca.140,7 ha oder 22,8 %), Räuschling (ca. 17,5 ha), Chardonnay (ca. 10,5 ha), Pinot Gris (ca. 10,7 ha), Pinot Blanc (ca. 2 ha), Sauvignon blanc (ca. 8 ha), Gewürztraminer (ca. 6,6 ha)


rot: (insgesamt ca. 405 ha oder 65,5 %): Pinot Noir (hier Blauburgunder genannt ca. 351 ha oder 56,7 %), Gamaret (ca. 4,5 ha), Garanoir (ca. 5 ha), Dornfelder (ca. 3,5 ha)


Fläche und Flächenanteil der Spezialitäten haben nochmals zugelegt auf heute ca. 126.92 Hektaren, entsprechend 20.5% der Rebfläche; der Räuschling belegt davon mit 17.51 Hektaren die grösste Fläche. Im Sortenspiegel des Rebbaukommissariats Zürich sind im Jahr 2005 79 Sorten verzeichnet.

 

 

 

Das Alter der Reben im Kanton Zürich

 

Das Rebbaukommissariat des Kantons errechnete auch das flächen-gewichtete mittlere Alter der Reben:

 

"Von besonderer Bedeutung sind dabei die Hauptsorten:


Blauburgunder: mittleres Alter 21.5 Jahre (2004: 20.7 Jahre; 2003: 20.3 Jahre)


Riesling-Sylvaner: mittleres Alter 23.2 Jahre (2004: 22.6 Jahre; 2003: 21.7 Jahre)
 

21% der Blauburgunder und gar 41% der Riesling-Sylvaner sind älter als 25 Jahre! Der Trend der letzten Jahre setzt sich damit fort: das mittlere Alter des traditionellen „Zürcher Rebberges“ (Blauburgunder und Riesling-Sylvaner) nimmt stetig zu."

 

Rebbau im alten Zürich

Hier können Sie etwas über den Rebbau in der Zürcher Gemeinde Zürich-Unterstrass aus den Jahren 1799 - 1830 erfahren. Weiter...

 

Bekannte Winzer aus dem Kanton Zürich

Eine willkürliche Aufzählung, die weiter ergänzt wird:

Weingut Urs Pircher, Eglisau. Rebgut Bächi-Zahner, Truttikon. Hermann Schwarzenbach, Meilen. Toni Kilchsperger, Flaach. Erich Meier, Uetikon am See.  Jürg Saxer, Neftenbach. Schipfgut, Herrliberg. Hans-Heinrich und Dora Haug-Frei, Weiningen. Zweifel-Weine, Höngg. Volg Weinkellereien, Winterthur. Die Goldwinzerin Silvia Bargähr wohnt zwar in Uster (Zürcher Oberland) wird aber zu den Bündner Winzerinnen gezählt.

NEU: Hier geht es zu den Winzerporträts des Kantons Zürich, mehr..

Hier finden Sie eine Liste der Weinhändler aus dem Kanton Zürich, mehr..

 


Möchten Sie mehr über das Weinland Schweiz erfahren, hier:

 

Weinland Schweiz

 

Detailinformationen und Statistiken finden Sie hier...

(Bild oben: Dampfschiff Rapperswil / Zürichsee)


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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