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José Luis Fernandez de Jubera ist der heutige
Geschäftsführer. Er vertritt die 4. Generation der Gründerfamilie.
Eleuterio Martínez Arzok
legte 1861 den Grundstein für das Weingut. Sein Sohn stellte 1930 das
Unternehmen um und begann den Wein in Flaschen abzufüllen und nicht mehr
Fassweise zu verkaufen. Julio Faustino Martínez, somit sein Enkel, erkannte
1957, dass die Vermarktung nur mit einem eigenen, grossen Label erfolgreich
sein konnte. Die Weine wurden fortan unter der Marke "Faustino" verkauft und
das Weingut von der ursprünglichen Bezeichnung Faustino-Martinez auf
Faustino umbenannt.
Aber auch anderweitig wird
sehr auf Qualität geachtet. Jedes Jahr werden rund 17% der insgesamt rund
25'000 Eichen-Fässer durch neue Teile aus den USA (Indiana, Ohio,
Pennsylvania, West Virginia) ersetzt. 24% bestehen aus französischer Eiche.
Bekannt sind die Weine der
Hauptlinie "Faustino V" in weiss, rosado und rot (Reserva) und der
"Faustino Martinez Blanco Crianza". Eindeutige Spitze ist allerdings
der "Faustino 1 Gran Reserva". Untenstehend finden Sie ein Schema über
den Prozess der Lebenserwartung dieses ausgezeichneten Weines:

Der Faustino 1 wird
ausschliesslich aus Tempranillo-Trauben hergestellt, reift mindestens 25
Monate im Barrique-Fass und anschliessend während weitern 36 Monaten in der
Flasche. Auslieferung nicht vor 6 Jahren nach der Weinlese.
Zum Familien-Imperium
Faustino-Martinez gehört auch die "Bodegas Campillo". Die insgesamt 650 ha
Rebfläche des Gesamtbetriebes verteilen sich auf die Gemeinden Laguardia,
Oyón, Logroño und Mendavia
Die Weine werden in
Flaschen mit mattem Glas geliefert und die Etiketten sind durch berühmte
Maler gestaltet worden. |