Spanien -

die Kanarischen Inseln

 

Zur Gesamtübersicht Spanien geht es hier...

Hier geht es zum Fachwortbuch spanisch-deutsch

 

In den Hochburgen auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote werden oft Festlandweine in den Restaurants empfohlen. Hier stehen beispielsweise die Weine der Bodegas TORRES ganz oben auf der Liste, "Sangre de Toro" und "Coronas" (rot) sowie "Viña Sol" und "San Valentín" (weiss). Dies alles sind hervorragende Tischweine, doch warum soll man nicht auch einen einheimischen Wein testen, wenn man schon in der Region weilt?

Dank der harten Arbeit der einheimischen Weinbauern, jahrhunderte alter Traditionen und neuesten Produktionsmethoden, erlangen die Weine Gran Canarias langsam wieder Status und Ansehen, die sie einst genossen.

Der Weinbau auf den Kanaren geht ohnehin etwas anders vonstatten, als in Mittel- oder Südeuropa. Hier wird die Rebe meist auf flachem Boden (Lanzarote) oder auf terrassenähnlichen Gebilden (Teneriffa, Gomera, La Palma, El Hierro) angebaut, wobei sie in der Regel ungestützt am Boden verbleibt und oftmals vom unkundigen Besucher gar nicht erkannt wird.

 

Land und Leute

Der kanarische Archipel (total 7.500 km2) gehört zu Spanien und besteht aus sieben Hauptinseln (Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera, El Hierro, Fuerteventura und Lanzarote), sowie fünf Nebeninseln: hier sind die beiden wichtigsten Lobos und La Graciosa. Die grössten Inseln sind Teneriffa mit 2.041 km2 und Fuerteventura mit 1.731 km2. Trotz des leicht irreführenden Namens "Die grosse Kanarische" ist Gran Canaria mit 1.532 km2 bloss die Nummer drei. Die Distanz zum Festland Spaniens ist etwa 1.100 km, die westlichste Insel Lanzarote liegt aber nur 100 Kilometer von Afrika (Marokko) entfernt.

Die Kanaren bilden zwei der insgesamt 52 spanischen Provinzen: die Provinz Las Palmas de Gran Canaria mit den Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote, und die Provinz Santa Cruz de Tenerife mit den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Beide Provinzen bilden die Kanarische Region mit einer weitgehend autonomen Regierung.

Heute leben auf dem Archipel etwa 1,9 Millionen Menschen. Etwa 800.000 davon auf Teneriffa, gefolgt von Gran Canaria mit ca. 790.000 Einwohnern, Lanzarote (115.000), La Palma (86.000), Fuerteventura (75.000), La Gomera (20.000) und El Hierro mit etwas über 10.000 Einwohnern.

Folkloristisch besonders erwähnenswert ist die Timple, eine Art Mini-Gitarre mit vier oder zuweilen auch fünf Saiten, die den Klang und die hiesigen Melodien grundlegend bestimmt.

In der kanarischen Küche wird viel Öl, Knoblauch, Gewürze und Kräuter verwendet. Aus dem Hinterland stammt eine bäuerliche Spezialität: GOFIO. Das ist schlicht und einfach Mehl aus gerösteten Gerstenkörnern - in Notzeiten sogar aus Pflanzensamen hergestellt, gegenwärtig fast ausschliesslich aus Mais. Die ehemalige "arme Leutemahltzeit" finden wir heute auf den Speisekarten der Top-Restaurants. Aus Speiseresten entstehen Gemüsesuppen (Caldos und Potajaes) oder Eintöpfe wie ROPA VIEJA; dessen Übersetzung - "alte Kleidung" - mit charmanter Deutlichkeit auf die Herkunft hinweist. Probieren Sie selbst, denn TAPAS und PAPAS CON MOJO, machen die einheimische Küche wirklich noch nicht aus!

Es gibt auf den kanarischen Inseln übrigens auch zwei Käsesorten, die mit der Ursprungsbezeichnung D.O. geschützt sind: Den Queso Majorero und den Queso Palmero.

Der D.O. Majorero ist ein Ziegenkäse von der Insel Fuerteventura. Der Schnittkäse schmeckt mild und buttrig und entwickelt mit zunehmendem Alter ein leichtes Röstaroma. Er wird in drei Reifestufen angeboten. Als "tierno", d.h. als Frischkäse, ist er gerade einmal eine Woche alt ist. Kauft man ihn als "semicurado" ist er drei und als "curado" vier Monate gereift. Es gibt ihn mit Natur- oder Paprikarinde.

Über Mandelholz und Piniennadeln wird der "Queso palmero", ein würziger Ziegenkäse, auf
La Palma geräuchert.

Mehr über die Kanarischen Inseln erfahren Sie hier...

Beinahe alle Bilder auf dieser Seite haben wir vom Ferienwohnung und -Haus Spezialisten "Sonniges-Teneriffa" erhalten. Wir empfehlen einen Besuch auf dieser Homepage und danken für die Unterstützung.

 

Die Guanchen und die Pyramiden auf Teneriffa und La Palma

Im Jahre 1402 landete ein spanisches Schiff auf Gran Canaria und fand dort die Urbevölkerung der Guanchen vor. Dieses Volk soll noch wie in der Steinzeit gelebt haben. Das Wort Guanche leitet sich aus der - bis auf einzelne Worte - verloren gegangenen Sprache dieses Urvolkes ab und bedeutet "Mann aus Teneriffa". Radiokarbon-Analyen haben aber ergeben, dass Gran Canaria ca. 2000 v. Chr. und Teneriffa erst viel später um 1000 bis 800 v. Chr. besiedelt wurden. Belegt ist, dass es sich um gezielte Auswanderungen aus Afrika gehandelt hat, denn sie brachten Saatgut und Vieh mit. Einige von Ihnen waren Berber, diese wanderten aber erst ab 1.500 v. Chr ein.

Die gefundenen rätselhaften Pyramiden im Tal Güímar sind vermutlich Kultstätten der Ureinwohner gewesen. Zumindest ist das die Theorie, die unter anderem von dem berühmten Forscher Thor Heyerdahl vertreten wird. Einer anderen Theorie zufolge handelte es sich um Bauten, die astronomischen Zwecken gedient haben sollen.

Im übrigen ist festgestellt worden, dass der Mythos vom grossgewachsenen Guanchen absolut seine Berechtigung hat. Der Guanchen-Mann mass im Durchschnitt 1,70 Meter, also rund 10 Zentimeter mehr als die spanischen Eroberer. Die Guanchen-Frauen waren im Schnitt 1,57 Meter groß.

Die Guanchen waren Hirten und Fischer und betrieben relativ wenig Ackerbau. Sie wussten bereits 820 v.Chr., wie man Feuer macht und hatten - obwohl ein relativ primitives Volk - einen hochentwickelten Moralkodex. Sie beherrschten die Kunst des Einbalsamierens. Guanchen-Mumien sind in den Museen von Santa Cruz und Las Palmas sowie in Madrid zu sehen. Zahlreiche Verletzungen an den aufgefundenen Schädeln belegen, dass es oft kriegerische Fehden zwischen den einzelnen Guanchen-Stämmen gegeben haben muss.

Mehr über die Pyramiden von Güímar erfahren Sie hier...


 

Der Wein auf den Kanaren

 

Aus der Geschichte des Weins

Die Weinberge auf den Kanarischen Inseln, und besonders auf Teneriffa, gehen zurück auf die Epoche der Eroberung durch die Krone von Kastilien und Einflüsse aus Portugal. Die Rebsorten waren weiss und dazu geeignet, Weine mit hohem Alkoholgrad zu produzieren, so dass sie leicht konserviert werden konnten. Sie wurden aus den weissen Sorten Moscatel und Malvasia gekeltert.

Der Wein wurde als „Canary-Sack“  bezeichnet und in grossen Mengen nach England und Nordeuropa exportiert. Zur Zeit von William Shakespeare (1564-1616) war der Insel-Wein bereits berühmt. In seinem Werk "Was ihr wollt" verlangt Sir Toby Belch nach "a cup of canary". In Shakespeare's "Heinrich IV." (2. Teil, Akt II, Szene IV), sind folgende Worte von Mistress Quickly (der englischen Heiratsvermittlerin) an Doll Tearsheet zu lesen: "But, i´faith you have drunk too much canaries and that´s a marvellous searching wine, and it perfumes the bood ere one can say: What´s this?" Auch bei Sir Walter Scott wird dieser Wein erwähnt, und zwar in seinem Werk "Ivanhoe". Eine Erklärung für die Bezeichnung "Sack" geht vom spanischen „sacar“ (herausnehmen – exportieren) aus, das zu „sacas“ und später zu „Sack“ mutierte. Es gab zum Beispiel nebst dem Canary-Sack (kanarische Inseln), einen Malaga-Sack und auch einen Sherris-Sack (Sherris steht für Sherry).

Als eine der wenigen Regionen weltweit, blieben die Rebberge der kanarischen Inseln von der Reblaus-Plage verschont. Die angebauten Rebsorten sind deshalb wurzelecht und die Sortenvielfalt einzigartig. Dank des milden Klimas kann hier auch in hohen Lagen und in entlegenen Gebieten Wein angebaut werden.

Mitte der 1990er-Jahre wurden insgesamt neun DOs geschaffen. Fünf davon liegen auf Teneriffa: Abona, Tacoronte-Acentejo, Valle de Güímar, Valle de la Orotava und Ycoden-Daute-Isora. Die weiteren sind El Hierro (El Hierro), Gran Canaria / Monte Lentiscal (Gran Canaria), Lanzarote (Lanzarote) und La Palma (La Palma).

 

Die Weinberge und Rebsorten

Die Weinberge mit einer Gesamtfläche von ca. 9.000 ha liegen in einer Höhe von 50 bis 1700 Metern über dem Meeresspiegel. Auf allen Inseln herrscht vulkanischer Boden vor.  33 Rebsorten (19 weisse, 14 rote) sind offiziell zugelassen, den Grossteil davon gibt es nur mehr auf diesen Inseln. Die meist angebauten einheimischen Varianten sind die Listán Negra, die dem Wein reiche primäre Geschmacksnoten verleiht, die Negramoll, die trockene, leichte, milde und abgerundete Weine hervorbringt, und die Listán Blanco, die gut mit den beiden anderen harmonisiert. In geringerem Umfang werden auch Sorten wie Malvasier, Gual, Tintillo, Forastera und Muskateller angebaut. Traditionell werden sortenreine Süss- und Likörweine (besonders auf La Palma und Lanzarote) aus Malvasia und Moscatel hergestellt, die teilweise auch gespritet werden. Ebenso zur Tradition gehören oxidativ ausgebaute Rancios. (Bild: Bodegas Teneguía)

 

Justus Franz auf Gran Canaria

Justus Franz, der Klaviervirtuose, hat gleich zwei Weine. Einen aus der Pfalz; der winzige Weinberg ist ihm von den Pfälzer Winzern geschenkt worden und wird auch von einem von ihnen bewirtschaftet. Einen weiteren Weinberg besitzt er auf Gran Canaria und hierfür steht der Maestro selbst gerade. Am Anfang hat ihm dabei Winzer Gert Anselmann, ebenfalls aus der Pfalz, zur Seite gestanden.

 

Informationen über die einzelnen Inseln und Ihre Rebgebiete:

 

       
  Teneriffa DO Abona

(2.200 ha auf 210 - 1780 m.ü.M.)

Die DO umfasst die Weinberge von Fasnia, Arico, San Miguel, Granadilla de Abona, Adeje, Arona und Vilaflor. Zu 70% werden Weissweine aus Listán Blanco, sowie den uralten Sorten Gual und Sabro produziert. Die Rotweine werden aus Listán Negro, Bastardo Negro, Malvasia Rosada und Tintilla gekeltert.

Zugelassen sind folgende Rebsorten:

  Blancas Tintas
Bastardo blanco Bastardo negro
Bermejuela* Listán negro*
Forastera blanca Malvasía rosada
Gual* Moscatel negro*
Listán blanco Negramoll*
Malvasía* Tintilla
Moscatel* Vijariego negro
Pedro Ximenez Cabernet Sauvignon
Sabro Merlot
Torrontés Pinot Noir
Verdello* Ruby Cabernet
Vijariego Syrah
Tempranillo
Castellana Negra
*Variedad preferente

Consejo Regulador
C/ Martín Rodríguez, 9. Tel: 922 164 241
E-mail:
crdoabona@worldonline.es
38588 Porís de Abona (Arico)
Cooperativa Vinícola "Cumbres de Abona" (Weingenossenschaft)
Tel: 922 768604; Fax: 922 768234

 

    DO Tacoronte -Acentejo

(1.800 ha auf 50-850 m.ü.M.)

Die DO umfasst die Weinberge der Gemeinden Tegueste, Tacoronte, El Sauzal, La Victoria, La Matanza, Santa Úrsula und der Ortschaften Guamasa, Tejina und Valle Guerra. Diese Gegend war die erste auf den Kanarischen Inseln, für welche die "Ursprungsbezeichnung" bewilligt wurde. Zu 90% werden Rotweine aus Listán Negro und Negramoll, sowie Tintilla, Moscatel Negro, Malvasia Rosada und Vijariego Negro produziert. Rotweinen wird nach dem Verschnitt etwas Weisswein zugesetzt.

Zugelassene Rebsorten:

  Blancas Tintas
Listán Blanco* Listán Negro*
Gual* Negramoll*
Marmajuelo* Tintilla
Malvasía* Moscatel negro
Verdello Malvasía rosada
Pedro Ximénez Castellana negra
Moscatel Cabernet Sauvignon
Vijariego Merlot
Forastera blanca Pinot Noir
Torrontés Ruby Cabernet
Albillo Syrah
Sabro Tempranillo
Bastardo blanco o Baboso blanco Bastardo negro o Baboso negro
Breval Listán Prieto
Burrablanca Vijariego negro
* Variedad preferente

Grösster Produzent mit 550 Mitgliedern auf 250 ha Rebfläche ist die Genossenschaft „Insulares Tenerife“. Wichtigster Wein der Genossenschaft ist der „Viña Norte“ in mehreren Varianten. Er wurde 1995 zum besten Weisswein Spaniens gekürt. Bekannt sind auch die Bodega La Isleta mit dem gleichnamigen Wein, Bodega Gabriela León Gutiérrez mit der Marke "La Hacienda", Bodega Pastel, Bodega Ruiz und Bodega Gran Tinerfe. Empfehlenswert ist das schöne Weinmuseum "Casa del Vino" am Ortseingang (rechts) von El Sauzal.
 

Consejo Regulador "Casa del Viticultor"
Ctra. Gral. del Norte, 97 – Tel: 922 560 107; Fax: 922 561 155
E-Mail:
consejo@tacovin.com
Web site
http://www.tacovin.com

38350 Tacoronte (Teneriffa)

 

    DO Valle de Güímar

(750 ha auf 175 bis 1.400 m.ü.M.)

Die DO umfasst die Weinberge von Arafo, Candelaria und Güimar.

Vorwiegend werden weisse Jóvenes aus Listán Blanco und Süssweine aus Malvasia und Moscatel produziert.

Zugelassene Rebsorten:

  Blancas Tintas
Gual* Bastardo negro
Listán Blanco Listán Negro*
Malvasía* Malvasía Rosada*
Moscatel Moscatel Negro*
Verdello* Negramoll*
Vijariego Vijariego negro
* Variedad preferente

 

Consejo Regulador
Plaza del Ayuntamiento - Telf. 922 526 112 ; Fax: 922 524 619
E-Mail:
crvalleguimar@interbook.net
38500 Güimar (Teneriffa)

 

    DO Valle de la Orotava

(700 ha auf 275 - 675 m.ü.M.)

Die DO umfasst die Weinberge der Gemeinden La Orotava und Los Realejos. Die beiden Listán-Sorten belegen 90% der Fläche. Zu zwei Dritteln werden Weissweine und auch Süssweine aus edelfaulen Trauben produziert.

Zugelassene Rebsorten:

  Blancas Tintas
Bastardo blanco Bastardo negro
Gual* Listán Negro*
Forastera blanca (Gomera) Malvasía Rosada*
Listán blanco Moscatel Negra
Malvasía* Negramoll*
Marmajuelo Tintilla
Moscatel Vijariego Negra
Pedro Jiménez
Torrontés
Verdello*
Vijariego*
* Variedad preferente

 

Consejo Regulador
C/ San Juan, 34 – Tel: 922 320 979 / 922 320 997
E-mail:do-valleorotava@terra.es
38300 La Orotava (Teneriffa)

 

    DO Ycoden-Daute-Isora

(1500 ha auf 75 - 675 m.ü.M.)

Benannt nach drei uralten Guanchen-Stämmen (Ureinwohner) umfasst die DO die Gemeinden San Juan de La Rambla, La Guancha, Icod de Los Vinos, Garachico, Los Silos, Buenavista del Norte, El Tanque, Santiago del Teide und Guía de Isora. Vorwiegend werden Weissweine aus Listán Blanco produziert, die 70% der Fläche bedeckt.

Zugelassene Rebsorten:

  Blancas Tintas
Bastardo blanco Bastardo Negra
Bermejuela Listán Negro*
Forastera blanca Malvasía rosada
Gual* Moscatel negra
Listán Blanca Negramoll*
Malvasía* Tintilla
Moscatel Vijariego negra
Pedro Ximénez
Sabro
Torrontés
Verdello*
Vijariego
* Variedad preferente

 

Consejo Regulador
C/ La Palmita, 10 – Tel: 922 130 246; Fax: 922 828 159
E-mail:
ycoden@ycoden.com
Web site:
http://www.ycoden.com
38440 La Guancha (Teneriffa)

 

       
  Gran Canaria DO Gran Canaria 

(450 ha bis 850 m.ü.M.)

Die D.O. erstreckt sich über die ganze Insel - exklusive des Bereichs der D.O. Monte Lentiscal.

Man kultiviert hier die meisten der kanarischen Rebsorten. Der bekannteste Wein, der auch den DO-Status begründete, ist der "Tinto del Monte" (Bergwein), der aus der Sorte Negro Común (Listán Negro) gekeltert wird. Bekannt sind "Bodega Mondalón Picachos", "Bodega Saramena" und "Bodega Comercial Falcón de la Fe".

Rote Rebsorten: Negra Común oder Listán negro, Moscatel negra, Negramoll, Tintilla und Malvasía

Weisse Rebsorten: Malvasía, Gual, Pedro Ximénez, Marmajuelo o Bermejuela, Breval, Vijariego, Albillo, Listán blanco, Burrablanca, Torrontés y Moscatel

Consejo Regulador
D.O. Gran Canaria
Antonio Perera/Avda. del Mercado
E 35320 Vega de San Mateo
Tel: +34 - 928 660 970
Fax: +34 - 928 660 241
Mail: crdogc@terra.es

 

    DO Monte Lentiscal

(100 ha - 150 bis 550 m.ü.M.)

Das Anbaugebiet liegt wie eine Exklave in der D.O. Gran Canaria und umfasst einen Teil der Gemeinden Las Palmas de Gran Canaria, Santa Brigida, Telde und entspricht dem Naturschutzgebiet mit dem Krater des Pico de Bandama.

Rebsorten weiss: Albillo, Breval, Güal, Malvasfa, Marmajuelo/Bremajuela, Pedro Ximenz, Vijariego, Burrablanca, Listan Blanco, Torrontes.

Rebsorten rot: Listan Negra, Negra Comun, Negramoll, Malvasfa, Tintilla, Moscatel Negra.
 

Consejo Regulador D.O. Monte Lentiscal
La Cultura, s/n
35017 Mondalón - Los Hoyos
Tel: +34 - 928 35 22 35
Fax: +34 - 928 35 70 34

 

       
  Lanzarote DO Lanzarote

(2.300 ha)

Die DO umfasst die Gemeinden Arrecife, Tinajo, Yaiza, San Bartolome, Haria, Tias und Teguise.

Ein ausgezeichneter Boden (Vulkan) und ein extrem trockenes, subropisches Klima. Die Reben werden in künstlich angelegten Mulden (Hoyos) gepflanzt und zum Schutz vor Wind mit Steinmauern umgrenzt. Die wichtigsten Sorten sind die roten Listán Negro (hier Negro Común) und Negramoll. Weissweine werden aus Listán Blanco, Diego, Burra Blanca, Malvasia und Moscatel gekeltert. Die teilweise auch gespriteten Süssweine aus beiden letzteren Sorten machen die Hälfte der Weisswein-Produktion aus. Die besten Weine entstehen aus bis zu hundert Jahre alten Rebstöcken.

Zugelassene Rebsorten:

  Blancas: Tintas:
Breval Listán Negra (Negra común)
Burrablanca Negramoll (Mulata)
Diego
Listán Blanca
Malvasía (variedad principal)
Moscatel
Pedro Ximénez

Das bekannteste, bereits im Jahre 1775 gegründete Weingut/Kellerei ist die Bodega "El Grifo", die ein eigenes, sehenswertes Weinmuseum betreibt und berühmt für ihre Malvasia-Weine ist. Wichtige Bodegas sind auch "Mozaga", "Barreto" (Marken: El Campesino und El Labrador), "La Geria" und "Reymar".

In Teguise (nähe Kirche) befindet sich der "Palacio del Marqués - Patio del Vino", ein nettes Weinlokal mit historischem Innenhof. Der deutsche Inhaber beglückt seine Gäste mit fundierten Informationen über Weine.


Consejo Regulador 0.0. Lanzarote
Arrecife, 9
E 35550 San Bartolome
Tel: +34 - 928 52 10 48 + 928 52 13 13
Fax: +34 - 928 52 10 49
Mail: consejoregulador@denominacionorigenlanzarote.com
Web : www.denominacionorigenlanzarote.com
 

       
  La Palma DO La Palma

(1.000 ha)

Subzonen: Fuencaliente-Las Manchas, Hoyo de Mazo und Norte del Palma. Zu 80% werden Weissweine aus den klassischen Sorten der Inselgruppe gekeltert. Die auch aus edelfaulen Beeren erzeugten Süssweine werden oft bis auf 22% Alkohol-Gehalt aufgespritet. Eine Spezialität ist der (nicht als DO zugelassene) Rancio-Weisswein "Tea", der aus der Sorte Albillo gekeltert wird. Er trägt seinem Namen nach einer einheimischen Kiefernart, aus denen die 500-Liter-Fässer für den Ausbau gefertigt werden. Tea weist einen typisch harzigen Geschmack auf, erinnert an den griechischen “Retsina".

Zugelassene Rebsorten:

  Blancas: :

Tintas

Albillo Almuñeco (Listan negro)
Bastardo blanco Bastardo negro
Bermejuela Malvasia rosada
Bujariego Moscatel negro
Burrablanca Negramoll*
Forastera blanca Tintilla
Gual*
Listán blanco
Malvasía*
Moscatel
Pedro Ximénez
Sabro
Torrontés
Verdello*
* Variedad preferente


Die bekannten Bodegas sind "Llanovid" (Marke: Teneguia), "Carballo", "El Hoyo" (Marke: Hoyo de Mazo), "Las Toscas" und "Carlos Fernandéz" (Marke: Viña Etna).

Consejo Regulador
D.O. La Palma
Dr. Acosta Gómez, 7
E 38740 Fuencaliente
Tel/Fax: +34 - 922 444 404
Mail: cr.vinoslapalma@terra.es
Web: www.malvasiadelapalma.com

 

       
  El Hierro DO El Hierro

(300 ha bis 700 m.ü.M.)

Der Engländer John Hill pflanzte hier 1526 erstmals Rebstöcke. Die Schwerpunkte liegen im Norden und Westen der Insel, im Valle del Golfo, um El Pinar, Sabinosa und Echedo.

Besonders bekannt sind Weissweine aus der Sorte Vijariego Blanco (rund 70% der Produktion). Die Rotweine werden vor allem aus Listán Negro und Negramoll gekeltert. Aus der Moscatel erzeugt man viele Jahre in Kastanienfässern ausgebaute Rancios. Die besten Süssweine entstehen aus edelfaulen Trauben.

Zugelassene Rebsorten:

: Blancas  

Tintas:

Albillo Bastardo negro (Baboso negro)*
Bastardo blanco (Baboso blanco) Listán negro (Negramuelle)
Bermejuela (Bremajuelo)* Malvasía rosada
Breval Negramoll (Mulata)*
Burrablanca Tintilla
Gual* Vijariego negro
Forastera blanca
Listan Blanco
Malvasía*
Moscatel
Pedro Jiménez
Torrontés
Verdello*
Vijariego (Verijadiego, Diego)
* Variedad preferente.

Bekannt ist die "Bodega Central Vinicola Insular" mit der Marke "Viña Frontera" und die kleine Bodega "El Tresoro" mit der gleichnamigen Marke.

Consejo Regulador
D.O. El Hierro
El Matorral, s/n
E 38911 Frontera/El Hierro
Tel: +34 - 922 55 97 44
Fax: +34 - 922 55 96 9

 

 

Wertvolle Links zu den kanarischen Inseln: