Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Aktivkohle

Knochen- und Pflanzenkohle (Holzkohle) fein vermahlt. Auf Grund ihrer Adsorptions-Fähigkeit (Anlagerung von Gasen oder gelösten Stoffen) wird Aktivkohle für die Korrektur von Farb-, Geschmacks- und Geruchs-Fehlern im Wein mit einem breiten Wirkungs-Spektrum eingesetzt.

Sie ist reiner Kohlenstoff, der auf Grund seiner porösen Struktur eine riesige innere Oberfläche besitzt - nur drei Gramm entsprechen einer Fläche eines Fußballplatzes. Bei "faulem" Traubenmaterial wird sie verwendet, um Faultöne im Wein zu vermeiden. Vor allem werden aber damit Wein-Fehler wie zum Beispiel Böckser, Frost-Geschmack, Hochfärbigkeit, Mäuseln, Milchsäurestich, Schimmel-Geschmack und Schwefelsäurefirn bekämpft. Die Aktivkohle wird bei geringer Dosierung in den Wein eingerührt.

 

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