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(Nach Rebfläche weltweit)

mehr über Rebsorten hier..

 

Die Hierarchie der Rebe. mehr..

 

 

 

 

 

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AMPELOGRAPHIE

 

 

 

 

Ampelographie

 

Unter dem Begriff Ampelographie verstehen wir die Rebsortenkunde / Rebsortenbeschreibung. Sie ist somit die Wissenschaft über das Bestimmen und Beschreiben (Aussehen und Eigenschaften) der Rebsorten und ein Teilbereich der Önologie. Die Ampelographie beschäftigt sich nicht nur mit morphologischen sondern auch mit physiologischen Merkmalen (Ertrags-, Qualitäts- und Resistenzeigenschaften, Blüte- und Reifetermin) und molekulargenetischen Unterschieden. Sie dient auch dem Sortenschutz.

 

Die Bezeichnung stammt aus dem griechischen: "Beschreiben" = graphie, "Ampelos" = Rebstock, wurde aber erstmalig im Jahr 1661 von Philipp Johann  Sachs mit dem Titel seines lateinischen Werkes „Ampelographia" benutzt.

 

Weinlese

 

Aus der griechischen Mythologie

 

Ampelos war in der griechischen Mythologie als Satyr (wollüstiger Waldgeist) ein Begleiter des Weingottes Dionysos (röm. Bacchus). Als er bei einer Jagd ums Leben kam, soll aus seinem Körper die erste Weinrebe gesprossen sein. Der Weingott Dionysos pflanzte diese anscheinend zuerst in einen Vogelknochen. Als dieser zu klein wurde, tauschte er ihn zuerst aus gegen einen Löwen- und schliesslich gegen einen Eselknochen. So konnte Dionysos die Weinrebe leicht mitnehmen und verbreitete sie überall in der ganzen Welt.

 

 

Die ältesten Beschreibungen

 

Die ältesten bekannten Beschreibungen des Aussehens und der Eigenschaften der Rebsorten gehen zurück auf römische Autoren. Bereits Plinius der Ältere (23 - 79 n.Chr.) beschreibt schon 91 Sorten, stellte aber auch fest, dass bei verschiedenen regionalen  Bezeichnungen oft die gleiche Rebe gemeint war.  Auch historische Berichterstatter wie Strabo (63 v. Chr. bis 28 n. Chr.) und Columella (1. Hälfte 1. Jahrhundert) haben in ihren Schriften bedeutende Rebsorten ihrer Zeit erwähnt und oft detailliert Anbau-methoden, Ertragsmengen und Qualität der daraus gekelterten Weine beschrieben.

 

 

 

Die Ampelographie heute

 

Derzeit sind weit über 20'000 Rebsorten weltweit bekannt. Zu diesen gibt es mehr als 15'000 regional verbreitete Synonyme, die in einzelnen Fällen auch unterschiedliche Reben bezeichnen. Man geht aber davon aus, dass mit verbesserten Forschungsmöglichkeiten (z.B. molekulare Ampelographie) sich diese Vielzahl reduzieren lässt. Auch beim Anbau in Europa war in den letzten Jahren eine Konzentration auf weniger Rebsorten feststellbar.

 

Berühmte Ampelographen jüngerer Zeit  waren zum Beispiel in Deut-schland Carl Friedrich von Gok (1776-1849), Johann Philipp Bronner (1792-1864), Johann Metzger (1789-1852), August-Wilhelm Freiherr von Babo (1827-1894) und Hermann Goethe (1837-1911), in Frankreich Victor Pulliat (1827-1896), Pierre Galet (geb. 1921), Paul Truel (geb. 1924), in den USA Thomas Volney Munson (1843-1913), und in Italien Giuseppe di Rovasenda (1824-1913 - er verfasste sein Werk „Saggio di Ampelografia Universale“, in dem 3.666 Rebsorten beschrieben sind). Einen Höhepunkt setzte Anfang des 20. Jahrhunderts das sieben-bändige Werk „Ampélographie“ der französischen Ampelographen Victor Vermorel (1848-1927) und Pierre Viala. Darin beschreiben mehrere Autoren rund 24.000 Rebsortennamen u. zugeordnete Synonyme.

 

Heute sind die Kriterien zur Beschreibung von Rebsortenmerkmalen in Katalogen des BSA, Deutsches Bundessortenamt in Braunschweig,  der OIV, der „Organisation Internationale de la Vigne et du Vin“ (Internationale Organisation für Rebe und Wein) mit Sitz in Paris und der UPOV,  „Union internationale pour la Protection des Obtentions Végétales“ (Internatio-nales Übereinkommen zum Schutz von Pflanzenzüchtungen) mit Sitz in Genf (Schweiz) definiert. Diese Kataloge sollen die Vergleichbarkeit zwischen den Beobachtungen verschiedener Ampelographen sicher stellen. Damit können Sorten auch ohne direkten Vergleich bestimmt werden.

 

 

 

Phänotyp und Genotyp in der Ampelographie

 

In der Ampelographie wird mit den Begriffen "Phänotyp" und "Genotyp" gearbeitet.

 

Unter Phänotyp wird die Gesamtheit der sichtbaren Merkmale, hervor-gerufen durch Genotyp und dessen Reaktion auf Witterung, Krankheits-erreger und andere Umwelteinflüsse, verstanden.

 

Moderne Labormethoden ermöglichen, Rebsorten auch mittels Inhalts-komponenten (Iso-Enzyme) und DNA-Profilen zu differenzieren und zu identifizieren. Seit bekannt werden der PCR-Methode (Polymerase Chain Reaction) zur Vervielfältigung kleinster DNA-Mengen lassen sich Rebsorten mit Hilfe molekulargenetischer Charakterisierungs-Methoden als Sorten genotypisch wieder erkennen. Damit wurde der Genotyp als Ergänzung zur traditionellen, visuell auf dem Phänotyp (äusserliches Erscheinungsbild) basierenden Ampelographie eingeführt.

 

Insbesondere werden folgende Charakteristika einer Rebe bestimmt:

 

Trieb (z.B. Rankenverteilung - und Länge, Borstenbehaarung, Haltung der Blüte) und Form der Triebspitze (Anthocianverteilung und -färbung, Dichte der Wollbehaarung etc.).

 

Blatt (Die Grundform eines Rebenblatts ist rundlich, 5-eckig. Diese Ecken sind als Blattlappen und oft durch Einschnitte betont. Die Blätter können sich durch die Behaarung auf der Unterseite unterscheiden. Zwischen den Blattadern kann die Behaarung wollig, anliegend oder flaumig sein etc. Auch der Blattrand ist unterschiedlich stark gesägt).

 

Blüte, Blütezeit,

 

Traube (Grösse ohne Stiel, Dichte, Länge des Stieles etc.), Traube - Beere aufgeschnitten mit Kern

 

Beere (Grösse, Form, Farbe, Färbung des Fruchtfleisches, Stärke der Färbung des Fruchtfleisches, Besonderheiten des Geschmacks etc.) ,

 

Samen und Holz (Die Triebe verholzen  im Spätsommer und nehmen danach oft eine charakteristische Farbe an (gelb, dunkelbraun, grau). Der Querschnitt des Holzes unterscheidet sich in kantig oder rund etc.)

 

Ursprung, Bezeichnung

 

Merkmale können auch physiologische Erscheinungen sein (Ertrags-, Qualitäts- und Resistenzeigenschaften).

 

 

 

 

Neue Rebsorten

 

Neue Rebsorten können auf verschiedenen Wegen entstehen, so z.B.

durch Mutation = Veränderung der Erbsubstanz, Kreuzung zwischen vorhandenen Rebsorten oder Kreuzung mit anderen Arten. Eine neue Rebsorte muss immer mindestens einen eintragungsfähigen Namen besitzen und sich durch ein Merkmal von anderen Sorten unterscheiden können.

 

Bei beabsichtigten, manuellen Neuzüchtungen sind in der Regel Züchter, Zuchtjahr, Kreuzungseltern und die geprüften Sorteneigenschaften bekannt und publiziert. Zu den erfolgreichsten zählt Müller-Thurgau, die inzwischen eine weltweite Verbreitung erfahren hat.

 

 

 

Teil 2 Ampelographie:  Zur Hierarchie der Rebe, geht's hier....

 


 


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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