Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Antike Weine

Sprachuntersuchungen lassen vermuten, dass die Wiege der Weinkultur in Vorderasien gesucht werden muss. Das Weinblatt war schon bei den Sumerer das Schriftzeichen für das "Leben". Dass aber die fleischigen Trauben der Wildrebe schon in vorgeschichtlichen Zeiten  gegessen wurden, kann angenommen werden.

In Ägypten reichen die ältesten Informationen über Weinbau bis in das Jahr 3500 v.Chr. zurück. Wandmalereien in Gräbern und Tempeln zeigen die Kultur des Rebstocks in Lauben, das Stampfen der Trauben mit den Füssen, das pressen in Tüchern. Seha war der Schutzgeist des Weinbaus und ihm wurden Trankopfer gebracht.

Etwas jünger dürfte der Weinbau bei den Phönizier, Assyrer und Semiten sein. Die Babylonier verehrten den Weinstock als Baum des Lebens. Der Genesis zufolge pflanzte Noah den ersten Weinberg bei den Juden. Auf alten Münzen erscheint die Traube als Symbol Palästinas.

Im griechischen Kulturkreis sind Wildkernfunde in Troja bekannt. Kerne von Edelreben treten erst etwa 1700 - 1500 v.Chr. auf. Homer berichtete häufig über Wein. Die Belagerer von Troja wurden regelmässig aus Thrakien mit Wein beliefert.  Odysseus erhielt als Kind schon 50 Weinstöcke. Auf seiner Irrfahrt wird er in Ithaka mit Wein bewirtet. Achilles besass ein Schild mit dem Bild eines Weingartens.

Um 800 v.Chr. führten die Griechen den Weinbau in ihrer Kolonie Sizilien ein. Es blieb jedoch den Römern vorbehalten, die europäische Weinkultur zu begründen.

Die Stadt Pompeji war bis zu ihrer Zerstörung durch den Vesuv-Ausbruch 79. v.Chr. das Weinhandels-Zentrum für die Hauptstadt Rom. Über die berühmtesten antiken Weine zu dieser Zeit erfahren Sie hier mehr....
 

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