Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Brunello di Montalcino -

 


Im Jahr 1870 kreierte Clemente Santi die rote Rebsorte auf seinem Weingut Il Greppo in Montalcino in Italien. Er selektionierte spezielle Rebstöcke mit besonders kompakten Trauben der Sorte Sangiovese und insbesondere der Varietät Sangiovese Grosso. Sie ist eine Abart der Sangiovese-Traube, die dem Chianti seine Frucht verleiht.

 

Brunello wurde und wird vor allem in Montalcino kultiviert. Die kleinen, dickschaligen und bräunlich gefärbten Beeren der Varietät liefern einen ausdrucksvolleren Wein als der normalen Sangiovese. In den folgenden Jahrzehnten perfektionierte man auf dem Weingut die Selektion und Vermehrung der Sorte. Clemens Enkel Ferruccio Biondi-Santi produzierte dann im Jahre 1888 daraus erstmals einen als „Brunello” bezeichneten Wein. Dies war die Geburtstunde des berühmten DOCG-Weines Brunello di Montalcino.

 

Beispielsweise Brunello di Montalcino "Caparzo" wird 3 Jahre lang sorfgältig in kleineren Eichenholzfässern sowie 1 Jahr in der Flasche ausgebaut und erreicht den Höhepunkt seiner Qualität nur nach mehreren Jahren Lagerung und Verfeinerung in der Flasche. Granatrote Farbe, intensiv, kraftvolles, intensives Bouquet, das an Waldfrüchte erinnert, trocken, körperreich, warm, harmonisch, nobel, sehr nachhaltig. Zu trinken ab frühestens 5 Jahren nach der Ernte, bis zu 20 Jahren, große Jahrgänge können sogar bis zu 40 Jahren reifen


Synonyme: SANGIOVESE GROSSO
 

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