Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Corbeau noir - Dolcetto

Der Name geht auf die süssen Trauben dieser früh reifenden Sorte zurück. Die rote Rebsorte (in Ligurien Ormeasco genannt) war vermutlich schon im 14. Jahrhundert in den italienischen Regionen Ligurien und Piemont bekannt. Als „Dosset“ wurde sie im 18. Jahrhundert vom Conte Nuvolone nachgewiesen.

 

Die Sorte ist anfällig für Pilzkrankheiten. Nach dem französischen Ampelographen Pierre Galet (geb. 1921) ist sie mit der in Savoyen angebauten Sorte Douce Noire identisch.  In Argentinien gibt es ebenfalls eine Sorte Dolcetto, eine Verwandschaft ist jedoch nicht gesichert.

 

Die eher säurearme Sorte erbringt fruchtige, tanninhaltige und sehr farbintensive Weine. Dolcetto hat verschiedene Klone; lokale Unterschiede in der Art gehen wahrscheinlich auf Boden und Klima zurück.

 

Vor allem im Piemont ist sie weit verbreitet und wird dort in insgesamt sieben DOC-Weine verwendet, das sind: Dolcetto d´Acqui, Dolcetto d´Alba, Dolcetto d´Asti, Dolcetto delle Langhe Monregalesi, Dolcetto di Diano d´Alba, Dolcetto di Dogliani und Dolcetto di Ovada.

 

Synonyme sind: DOUCE NOIR; CHARBONNEAU; ALCANTINO; BONARDA; COTE ROUGE; COT ROUGE MERILLE; ALEANTE; BATIOLIN; PLANT DE MONTMELION; PLANT DE SAVOIE; PICOT ROUGE; DOLCETTO GROSSO; PLANT DE CALARIN; BOURDON NOIR; MAUVAIS NOIR; DOLUTZ; GRENOBLOIS; OCANETTE

 

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