Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 


Elvira -

Die weisse Rebsorte Elvira ist eine Kreuzung zwischen Taylor (Vitis labrusca x Vitis riparia) und Martha. Die Hybride wurde in Missouri durch Jakob Rommel entdeckt und im Jahr 1874 nach Europa gebracht. Ein Charakteristikum ist die sehr dünne und fast durchsichtige Beerenhaut. Die Sorte besitzt hohe Resistenz gegen die Reblaus und gegen Mehltau. Sie wird oft unveredelt als Direktträger angebaut und erbringt säurebetonte Weissweine mit einem Fox-Ton.

 

In den USA wird sie vor allem in der Weinregion Finger Lake (New York)  angebaut und zumeist als Verschnittpartner verwendet. Finger Lakes ist eine Region, die aus dreizehn Gletscherseen besteht, die aus der Eiszeit stammen. An vier dieser fünf grossen Seen wird Wein angebaut: Canandaigua, Cayuga, Keuka, Seneca.
 

In Österreich (Burgenland) ist sie eine der Sorten für die lokale Spezialität Uhudler. Dieser ist eigentlich ein Sammelbegriff für sogenannte Direktträger (Hybriden), also von unveredelten Edelrebsorten wie Noah Grün, Othello Blau, Isabella, Elvira, Seibel, Concordia u.a.

 

Heute findet man die Rebsorte auch in Brasilien, Deutschland, Ungarn und der Ukraine.

 

Sie war nebst der roten Chelois Kreuzungspartner bei der im Jahre 1970 in Ontario (Kanada) kreierten weissen Rebsorte Ventura.


 

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