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Freisa -
Die rote Rebsorte befindet sich wieder im Aufwind und ist eine Spezialität in den
italienischen Regionen Aosta-Tal, Piemont, wird aber auch in der Schweiz
angebaut. Bestände gibt es auch in den USA und in Mexiko. Sie geht
vermutlich auf das 18. Jahrhundert zurück.
Es gibt die zwei Klone Freisa Piccola und
Freisa Grosso, die sich durch die Beerengrösse unterscheiden. Die Sorte
erbringt hellrote, säure- und tanninreiche Rotweine. Das Bouquet und die
Farbe erinnert an Erdbeeren, bei trockenem Ausbau haben die Weine einen
leicht salzigen Geschmack. Ausgebaut werden die Weine je nach Betrieb und
Lage in den verschiedensten Geschmacks-Versionen von still bis moussierend
und von trocken bis amabile.
Der italienische König Viktor Emanuel II.
(1820-1878) soll ihn zu seinen Lieblingsweinen gezählt haben. Vor allem die Piemont-DOC-Schaumweine Freisa d´Asti und Freisa di Chieri werden aus ihr
sortenrein produziert, weiters wird sie für VdT´s in den Langhe-Bergen und
für DOC-Weine im Aosta-Tal verwendet. Auch in Argentinien wird unter diesem
Namen eine Rebsorte kultiviert. Es wird vermutet, dass sie mit der schon im
13. Jahrhundert beschriebenen Sorte Barbesino identisch und auch mit der
Sorte Grignolino verwandt ist.
Synonyme sind: BARBERA; FREISA PICA; FREISETTA;
MONFERRINA; MONFRA; FRESIA; FRESA; PATUJA; GRANANELLA; MONFERRATO; FRESCIA;
FREZIA; FRATI; FRATINA; MUNFRINA
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