Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Freisa -

Die rote Rebsorte befindet sich wieder im Aufwind und ist eine Spezialität in den italienischen Regionen Aosta-Tal, Piemont, wird aber auch in der Schweiz angebaut. Bestände gibt es auch in den USA und in Mexiko. Sie geht vermutlich auf das 18. Jahrhundert zurück. 

 

Es gibt die zwei Klone Freisa Piccola und Freisa Grosso, die sich durch die Beerengrösse unterscheiden. Die Sorte erbringt hellrote, säure- und tanninreiche Rotweine. Das Bouquet und die Farbe erinnert an Erdbeeren, bei trockenem Ausbau haben die Weine einen leicht salzigen Geschmack. Ausgebaut werden die Weine je nach Betrieb und Lage in den verschiedensten Geschmacks-Versionen von still bis moussierend und von trocken bis amabile.

 

Der italienische König Viktor Emanuel II. (1820-1878) soll ihn zu seinen Lieblingsweinen gezählt haben. Vor allem die Piemont-DOC-Schaumweine Freisa d´Asti und Freisa di Chieri werden aus ihr sortenrein produziert, weiters wird sie für VdT´s in den Langhe-Bergen und für DOC-Weine im Aosta-Tal verwendet. Auch in Argentinien wird unter diesem Namen eine Rebsorte kultiviert. Es wird vermutet, dass sie mit der schon im 13. Jahrhundert beschriebenen Sorte Barbesino identisch und auch mit der Sorte Grignolino verwandt ist.
 

Synonyme sind: BARBERA; FREISA PICA; FREISETTA; MONFERRINA; MONFRA; FRESIA; FRESA; PATUJA; GRANANELLA; MONFERRATO; FRESCIA; FREZIA; FRATI; FRATINA; MUNFRINA



 

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