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Reichensteiner -
Die Reichensteiner ist eine Kreuzung zwischen Müller-Thurgau x (Madeleine
Angevine x Calabreser-Froelich, das sind zwei Tafeltrauben). Die weisse
Rebsorte ist eine Neuzüchtung aus dem Jahre 1939 durch Dr. Heinrich Birk
(1898-1973), die zweite Kreuzung mit dem Müller-Thurgau wurde von Helmut
Becker (1929-1989) in der Forschungs-Anstalt Geisenheim/Rheingau
durchgeführt. Der Sortenschutz wurde 1978 erteilt. Beck kreierte unter
anderem die Neuzüchtungen Ehrenfelser, Hibernal, Osteiner, Reichensteiner
(beteiligt) und Rotberger.
Sie ist etwas in Deutschland, Neuseeland und
vorwiegend in England angebaut. Der Name leitet sich von der Burg
Reichenstein im Rheingau ab. Der gelbgrüne Wein hat einen Muskatton mit
einem blumigen Bouquet.
Die Reichensteiner wurde auch bei der Kreuzung der
Schweizer Rebsorte Gamaret verwendet.
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