Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Welschriesling - Rebsorte

Die Herkunft der weissen Rebsorte Welschriesling ist unbekannt. Sie ist nicht mit dem Riesling verwandt (welsch bedeutet fremd oder ausländisch). Die Rebsorte reift ähnlich spät wie der deutsche Riesling und ergibt meist frisch-fruchtige jung zu geniessende Weine.

 

In einigen Anbaugebieten wie am Neusiedler See (A) wird aus dem Welschriesling auch Dessertwein - z.b. Ruster Ausbruch -  hergestellt. Teilweise reinsortig als auch als Cuvee mit anderen Weißweinsorten.


Grosser Beliebtheit erfreut sich der säurebetonte Welschriesling vor allem als leichter, fruchtiger Sommerwein und wird als "Gespritzter" auch gerne für Mischungen mit Mineral- oder Sodawasser verwendet.

 

Die Sorte ist vor allem in Mitteleuropa verbreitet. In Österreich ist sie mit über 4.300 Hektar Rebfläche die drittmeist angebaute Rebsorte. Im österreichischen Burgenland eignet sich der Welschriesling besonders gut für höhere Prädikate wie Beerenauslese und Trockenbeerenauslese. In Österreich wird er auch häufig für die Herstellung von Sekt verwendet. In Deutschland er kaum vertreten. Welschriesling ist aber die wichtigste Rebsorte der ungarischen Weinbauregion Badascony.
 

Uns bekannte Synonyme sind: Grasevina (Kroatien), Olasz Rizling (Slowenien), Rizling Vlassky (ehemalige Tschechoslowakei), Italienischer Riesling, Riesler, Riesling Italico und Wälschriesling.
 

Neuen Begriff für das Weinlexikon vorschlagen.

Wir danken für Ihre Unterstützung.

Willkommen bei www.ernestopauli.ch

Über 100'000 Kochrezepte, ein Küchenlexikon und viele Wein-Infos erwarten Sie hier.

Suchen Sie einen speziellen Wein, dann klicken Sie hier....