Die Arbeit am Weinberg 

Der Rebschnitt

 

 

DerDerDer Winzer beginnt bereits im Winter mit dem Rebschnitt. Hier werden die alten Fruchtruten abgeschnitten. Von Natur aus ist die Rebe ein Lianengewächs, das an Stämmen hochklettert und seine Triebe über den Baumkronen ausbreitet. Solch wild treibende Rebstöcke bringen nur geringe Erträge und kleine, saure Trauben. Zur Erzielung wirtschaftlich ausreichender Erträge von guter Qualität muß man die Reben durch den Schnitt in eine Kulturform bringen, die auch arbeitstechnisch gute Möglichkeiten bietet. Durch den Rebschnitt erreicht man, daß sich viele Stöcke nebeneinander pflanzen lassen, die zahlreiche, qualitativ gute Trauben hervorbringen. Ebenso wird durch den Schnitt eine frühe Fruchtbarkeit der Rebstöcke, regelmäßige Erträge und eine relativ lange Lebensdauer erreicht.

Bild vom Weinstock, wie er "wild" wächst.

Der Winzer schneidet den Weinstock bis auf 2 Reben zurück.

Schließlich wird der Weinstock in seiner neuen Form wieder angebunden.

In den Sommermonaten beginnt für die Winzer die Laubarbeit. Hier werden die Triebe in den Drahtrahmen geschoben. Bei fortgeschrittenem Wachstum, (Ende Juli- Anfang August) muss die Laubwand ausgedünnt, bzw. zurückgeschnitten werden. Dies erfolgt heutzutage zum meist maschinell ( Laubschneider). Beim Sommerschnitt werden auch die sogenannten „Geiztriebe“ entfernt. Des weiteren wird zur Qualitätsverbesserung nach Färbung der Beeren ein Teil der Trauben entfernt. Durch diese Maßnahme ist die jeweilige Stockbelastung geringer, wodurch die Qualität und Reife der Trauben wesentlich verbessert wird ( Ertragsreduzierung).