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Man unterscheidet bei der
Ernte zwischen der Handlese und der maschinellen Lese mit dem Traubenvollernter.
Ernte mit der Hand
Bei der Lese von Hand
arbeiten die Winzer und Winzerinnen mit einem bis zwei Eimern. Dies dient
bereits im Weinberg zur Qualitätstrennung. 
Beispiel: Beim Spätburgunder
trennt man nach gut durchgefärbten und gesundem Lesegut zur
Rotweinherstellung und den mit Edelfäule befallenen Trauben zur Weissherbstbereitung.
Bei der Sorte Ruländer werden die gesunden Trauben zur Herstellung des
Grauen Burgunders verwendet. Auch in der Champagne werden aus
qualitätsgründen die Trauben durch tausende Mitarbeiter von Hand gelesen.
Alleine beim Champagnerhaus Moët & Chandon werden jährlich 2'000 Erntehelfer eingesetzt.
Das "Herbsten" mit der Hand
erfordert viel Zeit. Da die Stiele mit abgeschnitten werden, müssen die
Trauben vor dem Keltern erst entrappt werden.
Der Vergleich
Pro ha Rebfläche rechnet
man bei der Handlese mit 200-300 Arbeitsstunden (inklusive Abtransport) davon
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75 % der Zeit zum
Abschneiden der Trauben
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10-20% zum Entleeren der
Kübel in Sammelbehälter und
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5-10 % für den Abtransport.
Bei der
Ernte mit Traubenvollernter rechnet man bloss mit 2-4 Std/Hektar.
Aus einer Hektar Rebfläche
können je nach Region ca. 5600 Liter Rotwein oder 6200 Liter Weisswein
gewonnen werden.
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Ernte mit dem
Traubenvollernter Auch
bei der Lese ist die Maschine kaum mehr wegzudenken.
Immer mehr Weingüter setzen einen Trauben-Vollernter ein. Zum einen gibt es nur noch wenige Leute,
die bereit sind sich zur Weinlese zur Verfügung zur stellen, da es doch
eine
schwere Arbeit ist. Zum anderen ist es eine Kostenfrage. Einen Weinberg
mit einem Trauben-Vollernter lesen zu lassen ist günstiger und es geht auch wesentlich
schneller. Der
Traubenvollernter fährt rechts und links einer Zeile entlang und rüttelt
mit gebogenen Schlägern daran. Dadurch fallen die Traubenbeeren vom
Stielgerüst auf bewegliche Schuppen am Vollernter. Von den Schuppen
rutschen die einzelnen Beeren auf Transportbänder und von dort werden sie
in Behälter befördert. Am Ende einer jeden Zeile werden die vollen
Behälter in Maischewagen abgekippt und die Trauben abtransportiert.
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