Feurige Tour auf Sizilien
Der
ständig von einer weissen Dampfwolke überzogene Ätna
ist bei klarem Wetter aus fünfzig Kilometer
Entfernung noch gut zu sehen. Wer den grössten aktiven Vulkan aus
unmittelbarer Nähe betrachten möchte, kann ihn von Catania aus mit einer
Schmalspurbahn umrunden.
Nach einer zirka zwanzigminütigen
Fahrt folgt allmählich der diagonale Anstieg über die Flanke des Ätna.
Zunächst schimmert der Gipfel nur ganz schwach durch den Dunst, doch
immer häufiger schieben sich schwarze Lavazungen zwischen die Obstgärten.
Am Ende prägt Lava zunehmend die Landschaft - in Blöcken, Überhängen,
Krusten, hoch aufragenden Zacken oder erstarrten Strömen.
Äolische Inseln
Ganz
schön fleissig ist der Feuerberg auf der Insel Stromboli, nahe Sizilien.
Etwa alle zwanzig Minuten meldet er sich grummelnd und rumpelnd mit
kleinen Ausbrüchen zu Wort. Die emporegeschleuderten Lavabrocken aus dem
Erdinneren stellen trotzdem keine Gefahr dar. Sie fallen entweder in den
Krater zurück oder stürzen über die so genannte Feuerrutsche ins Meer.
Die Stadt Taormina
Hoch
über dem Ionischen Meer thront die Stadt Taormina auf einem Felssporn.
Das absolute Highlight hier: Das antike Bauwerk Teatro Greco. Fleissige
Kletterer haben vom obersten Rang der Tribüne einen traumhaften Rundblick
auf das breite Meer, den schneebedeckten Ätna und die ganz in grün
gebettete Stadt. Wer selbst beim gemütlichen Espresso schlürfen Kultur
tanken möchte, ist im berühmten "Café Wunderlich" genau
richtig. Von dort aus ist die 230 Meter tiefer gelegene Bucht von Naxos
gut sichtbar.
Agrigents Tal der Tempel
Im
sogenannten Tal der Tempel bei Agrigent gibt es antike Ruinen zum
Sattsehen. Einer der am besten erhaltenen griechischen Tempel ist der
Tempio di Concordia. Seine Erhaltung verdankt man der Tatsache, dass er
eine Zeit lang das Gerippe für eine Kirche abgab, die gleichsam als
Schutz um ihn herum gebaut wurde. Zahllose Postkarten schmückt der
ebenfalls noch gut erhaltene Tempio di Juno Lacinia, der von den
Karthagern zerstört und von den Römern wieder aufgebaut wurde
Viele der antiken Sagen sind in Sizilien
entstanden und sind dort noch in lebendiger Erinnerung.
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Landschqaft bei Taormina. Die Mandelbäume blühen,
und im Hintergrund ist der Ätna.
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Hades, der Gott der Unterwelt, raubte das Göttermädchen Persephone,
die Tochter der Erdgöttin Demeter. Sie war der Liebling der blühenden Bäume
und der Blumen. Als sie nicht mehr singend über die blühenden Wiesen und
Heine ging, trauerte die Natur, wurde kalt und grau. So befahlen schließlich
die Götter dem Totengott, die Gemahlin für die Hälfte des Jahres wieder
nach oben zu lassen. In Sizilien, wo Griechen und Römer Persephone
besonders verehrten, kommt diese Rückkehr früh und damit auch das Ende
des Winters.
In Agrigent hatte die Göttin ein noch heute sichtbares Heiligtum.
Hier findet im Februar das Mandelblütenfest vor der Kulisse der
griechischen Tempel statt. Ein Meer von zartrosa Blüten

Der Hüter des Gesetzes auf der Vespa in der Altstadt
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bedeckt die sanft zum Meer abfallenden Hügel und im leuchtenden Grün
der Wiesen wachsen Blumen in allen Farben. Die gelben und purpurfarbenen
Blüten der Orchideen, kleine blaue Schwertlilien, gelbrote Ringelblumen,
Wildtulpen, rote Nelken, Klee in allen Farben formen den Teppich, den die
Natur den Frühlingsgästen ausrollt.
Auf der Piazza in Taormina sitzen schon die ersten Gäste vor den Bars
und lassen sich von der Sonne wärmen, während die Einheimischen die
Sonne lieber im Stehen geniessen und auf das blaue Meer hinunterschauen.
Und auf den Ätna, der riesengross und bis zur Mitte leuchtend weiss mit
Schneefeldern den Horizont beherrscht.
Am Fuss des Berges herrscht in der kleinen Hafenstadt Riposto
getriebiges Leben. Die Passanten an der Uferstraße schlendern in kurzärmeligen
Hemden zu den Fischern, die Kisten und Körbe mit ihrem Fang aus den
Booten holen.
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Hier
der Ätna, dort die Tempel, Theater und Taormina. Frühling auf Sizilien.
Wo ist was los? Andrea Quartucci, Chef des Romantik Hotels Villa Ducale in
Taormina hat die heißesten Tips parat.
Wo kann man sich in der
Touristen-Metropole Taormina zu einem romantischen Drink verabreden?
Im
"La Giara" in Vico la Floresta nahe Corso Umberto. Elegantes
Restaurant mit Piano-Bar und Diskothek.
Wo gibt es das beste
Unterhaltungsprogramm?
Im Sommer das Musikfestival "Taorminarte"
im griechisch-römischen Theater. Unter anderen großen Orchestern treten
z. B. auch die Berliner Philharmoniker auf.
Gibt es einen
"In-Treff"?
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Romantik
Hotel Villa Ducale, eine alte, noble sizilianische Villa mit Blick
aufs Meer
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Ja, in der "Bar Mocambo" auf
dem Corso Umberto. Hier trifft "man" sich zum Drink nach dem
Dinner.
Welches ist das beste
Restaurant mit sizilianischer Küche?
Das
"La Botte". Dort gibt es
hausgemachte Pasta, den besten frischen Fisch - zu akzeptablen Preisen. Übrigens
auch ein "In-Treff" für die Schauspieler vom nahen griechischen
Theater.
Was "sollte"
man kaufen?
Sizilianische Keramik, Einheimisches wie
Oliven, Öl, Orangen, Honig, Kunstgegenstände aus Marmor.
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