Auswirkungen der Klima-Zonen

 

 

Der erste Aspekt ist der Vergleich zweier ganz verschiedener Klimata: die zwar milden, doch bedeutsamen Unterschiede in einer gemässigten Zone (z.B. in der nördlichen Hälfte Europas) und die ausgeglichenere, heisse, trockene Zone wie etwa in Nordafrika, das Hochland von Südafrika, die bewässerten Regionen Südaustraliens und Südkaliforniens. 

Die Gleichförmigkeit und Zuverlässigkeit gestaltet das Leben eines Winzers wenig aufregend. Aber auch jenes des Weinfreundes, wird er doch mit Wonnen konfrontiert, die ebenso wenig aufregend und gleichförmig sind wie ihre Wachstumsbedingungen. Das Leitmotiv für hochklassige Weine könnte also heissen: „Nil sine lavore“ (Nichts ohne Mühe). Es ist der Kampf mit den Elementen, der zu höchster Qualität führt.

JAHRHUNDERTUNTERSCHIEDE . Der zweite Aspekt gehört nur in die gemässigte Zone. Es sind die jährlich anzutreffenden Schwankungen, welche von enormer Bedeutung für Jahrgangsweine sind.

Dies sind die klimatischen Mindestanforderungen der Rebe:

1.300 Stunden Sonnenschein pro Jahr
eine Durchschnittstemperatur von mindestens 15° Celsius während der Rebblüte und 18° Celsius während der Vegetationszeit
jährliche Niederschläge von mindestens 400 bis 500 mm/qm