Oekoweine

 

 

"Den" Ökoweinbau gibt es nicht: jeder Ökowinzer hat seinen eigenen Stil, aber auch ganz spezielle Vorgaben und Richtlinien, deren Einhaltung auch kontrolliert wird.

" ... aus kontrolliertem ökologischem Anbau ... "

Der eine perfektioniert sein Anbausystem mit Blick auf eine möglichst große Artenvielfalt im Rebberg und schaffte es auf diese Weise, bedrohten Tier- und Pflanzenarten ein Refugium zu bieten. Typisch für das Erscheinungsbild der Ökorebberge ist die große Artenvielfalt an Kräutern und Gräsern. Die für den Weinberg typischen Kräuter werden vom Ökowinzer nicht nur geduldet, sondern aktiv gefördert. Durch gezielte Einsaaten wird die Erweiterung der Artenvielfalt gefördert. Mit solchen Schritten sollen auch die Eigenschaften einer "Monokultur" Weinbau positiv beeinflusst werden.

Der andere feilt am Ausbau seiner Weine, lagert seine kostbaren Tropfen in den verschiedensten Hölzern um nachher diffizile Geschmacksvergleiche anstellen zu können.

Die Reben der Öko-Winzer erhalten ihre Nährstoffe ausschließlich über die Aktivierung des Bodens. Die Gesundheit der Rebstöcke und Trauben ist nicht das Ergebnis diverser Pflanzenschutzmittel, sondern ist der gezielten Förderung der Widerstandskräfte der Pflanzen zu verdanken.

Wein ist grundsätzlich schadstoffarm, denn durch die Hefegärung und das mehrmalige Filtern werden die meisten Schadstoffe zersetzt oder dem Wein noch vor dem Abfüllen entzogen. Geringe Rückstände sind allerdings feststellbar und das ist für manchen Allergiker schon zu viel. Für ihn können Ökoweine durchaus von Vorteil sein.

Was schliesslich vom Ökowinzer auf den Markt kommt, könne es durchaus mit Qualitätsweinen aus konventionellem Anbau aufnehmen, sagen Experten.

Ökowinzer sind Individualisten. Es ist ein Ziel von www.ernestopauli.ch diese aktiven (Klein-) Weinbauern hervorzuheben und sie zu unterstützen.