Das Weinglas

Ist die Glasform wichtig?

 

Das Weinglas sollte dünnwandig und nach oben zusammengebogen (tulpenförmig) sein, damit die Aromastoffe nicht entweichen, sondern gezielt an die Nase gelangen. Der Stiel sollte lang genug sein, um das Glas am Stiel fassen zu können, ohne es zu erwärmen. Das Weinglas sollte farblos und klar sein, damit die Farbe des Weines unverfälscht zu Geltung kommt.

Es gibt mittlerweile mehrere Anbieter, die sich bemühen optimale Gläser für Wein zu entwickeln und herzustellen.

Riedel

Der engagierteste und renommierteste davon ist Riedel in Österreich. Riedel hat ein unglaublich breites Programm an Weingläsern. Fünf Reihen (Sommelier, Vinum, Wine, Ouverture und Basic).  Die Sommeliers sind mit ca. 50 € pro Glas sehr teuer, aber auch sehr gut. Die Vinum-Serie (ca. 10 € bis 20 €) kann man sich leisten und wird es auch nicht bereuen.

In beiden Serien gibt es ein Glas, das sehr universell wirkt. Es wird sowohl unter dem Namen "Riesling" bzw. "Riesling Grand Cru", als auch unter dem Namen "Chianti Classico" angeboten (siehe rechts).

Das kann man ergänzen mit Bordeaux, Syrah, Bourgogne (jeweils aus der Vinum-Serie) oder entsprechend aus der Sommelier-Serie.

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Riesling Grand Cru-Glas von 
Riedel

Zu Riedel im Internet

Andere Anbieter

Es gibt aber auch durchaus gute Gläser zu teilweise günstigeren Preisen als Riedel. Hier eine Aufstellung von Anbietern mit ihren jeweiligen Internetauftritten:

Standardisierte Probengläser

Speziell für Probenzwecke können standardisierte Probiergläser verwendet werden. Es gibt z.B. das INAO-Glas, das jedoch als veraltet und nicht ideal gilt.

Seit einiger Zeit gibt es ein neues DIN-Weinprüfglas (siehe rechts), das man über den Fachhandel bestellen kann.