Die Zürcher Staatskellerei - 

ein innovatives Unternehmen

mit Jahrhunderte alten Wurzeln

    

Die Wurzeln der heutigen Zürcher Staatskellerei in Rheinau


      

 

 

Staatskellerei Zürich
Klosterplatz
88462 Rheinau
Tel.:  052 319 29 10
Fax:  052 319 31 82
Geschäftsführung: ADRIAN LÜTHI Weinloge: CLAUDIO CASA
  
Öffnungszeiten Wine-Shop
Di-Fr 9.00 - 18.30 Uhr
Sa 9.00 - 13.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

Im 9. Jh. Bereits begann auf der idyllischen Rheininsel RHEINAU weit nördlich von Zürich ein Wirtschaftszweig zu blühen, der bis in die heutigen Tage reiche Früchte trägt – der Weinbau.

Federführend waren die Benediktinermönche im Kloster Rheinau. In den folgenden Jahrhunderten steigerten sie das Ansehen der Abtei beträchtlich. Selbstverständlich nicht nur in önologischer Hinsicht. Rheinau sollte sich zu einem führenden Kultur- und Bildungszentrum entwickeln.

Der Zeitgeist kam den Weinbauinteressen des Ordens entgegen. Gegen Ende des Mittelalters nämlich wendeten sich die Trinkgewohnheiten auch hierzulande zum Guten. Der Wein verdrängte das selbstgebraute, leicht verderbliche Bier und avancierte mehr und mehr zum beliebten Durststiller. Die Urheber des Gesinnungswandels sind schnell ausgemacht. Das Gebiet stand unter dem Einfluss der weinseligen Römer, die schon lange erkannt hatten, dass der vergorene Saft aus Reben nicht nur in kulinarischer, sondern auch in hygienischer Hinsicht das einig akzeptable Getränk war.

Dank grosszügiger Landschenkungen wurde der Rebbau des Klosters Rheinau zu einem gewichtigen Wirtschaftszweig. Kaum anzunehmen also, dass die Mönche von der Hand in den Mund lebten. In rund zehn Kellereigebäuden lagerten sie nebst den Tropfen aus den eigenen Lagen auch die Erträge aus dem „nassen" Zehnten, den sie in ihrem Einzugsgebiet zu erheben pflegten – und mit Erfolg verkauften.

Rheinau entwickelte sich prächtig und genoss bis zur Reformation politische und rechtliche Souveränität.

 

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