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BÄRLAUCH

Bärlauch - ail d'ours

Allium ursinum

 

Die Namen des Bärlauch sind Legion: Wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Waldherre, Ramsen und Ziegeunerlauch sind nur einige Synonyme.

 

 

Systematik

Klasse: Einkeimblättrige (Liliopsida)
Unterklasse: Lilienähnliche (Liliidae)
Ordnung: Spargelartige (Orchidales)
Familie: Zwiebelgewächse (Alliaceae)
Gattung: Zwiebelartige (Allium)
Art: Bärlauch (A. ursinum)

 

Der Bärlauch ist ein Verwandter des Knoblauchs, wächst in fast ganz Europa, sowie Nordasien und dort in Auen und feuchten, schattigen Laubwäldern. Bärlauch ist ein Kaltkeimer, das heißt die Samen müssen eine Frostperiode durchlebt haben, bevor sie keimen. Trotz seiner fast zweijährigen Keimdauer sät er sich schnell selbst aus und bildet so innerhalb weniger Jahre grosse Horste.


Der Bärlauch hat eine kurze Vegetationsperiode: bereits im März beginnt der Austrieb aus der Zwiebel, bis Ende Juni ist Wachstum und Blüte abgeschlossen.

 

Der Bärlauch soll mittlerweile vom Aussterben bedroht sein und sollte

Bärlauch

deshalb im Wald mit Vorsicht gepflückt werden. Selbstverständlich ist er so zu ernten, dass der vorhandene Bestand nicht stark geschmälert oder sogar vernichtet wird. Dafür bieten immer mehr Händler die Pflanze auf dem Markt oder zur eigenen Anzucht an.

 

Pro Stunde kann ein geübter Sammler 5 bis 10 Kilogramm Bärlauch ernten.

 

Bärlauch-Blätter sind gross (20-30 cm), grünstaendig, lanzettfoermig und langgestielt.

 

 

Vorsicht:

 

Die Blätter des Baerlauchs ähneln den giftigen Blättern des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlose und Sie sollten die Pflanze beim Sammeln genau überprüfen, und vor allem an ihr riechen: Maiglöckchenblätter riechen nicht nach Knoblauch!

 

Vom Bärlauch werden die Blätter verwendet, die nur vor der Blüte geerntet werden dürfen. 

 

 

Bärlauch und Medizin


Bärlauch spielt in der volkstümlichen Medizin eine bedeutende Rolle. So wurde das Kraut zur Entschlackung und Förderung der Blutzirkulation, bei Gefässerkrankungen und Leberleiden ebenso eingesetzt. Seine cholesterin- und blutdrucksenkende Wirkung werden geschätzt.

 

Bärlauch enthält unter anderem ätherisches Öl mit dem Bestandteil Vinylsulfid, außerdem Mercaptan, Vinylpolysulfide sowie Mineralsalze.

 

Bärlauch in der Küche

Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Man geht davon aus, dass er schon vor über 5.000 Jahren von Menschen verwendet wurde.

 

Der Geschmack erinnert an Knoblauch, ist aber schwächer.

 

Die Blätter werden im Frühjahr im Monat Mai gesammelt und meistens roh verwendet. Er schmeckt frisch, aromatisch - knoblauchartig, beim Zerreiben der Blätter typischer Geruch nach Knoblauch. Klein geschnitten findet Bärlauch vielfache Verwendung als bekömmliche und feinere Alternative zum Knoblauch. Er kann auch  in Quark, Käsecreme, Mayonaisen, Essigen, als Bärlauchpesto in Öl, in Bärlauchbutter als Brotaufstrich, in Salaten, gekocht als Suppe oder als Zutat in Ravioli-Füllungen, Gemüse - oder Wildkräutersuppen eingesetzt  werden. Es gibt auch eine sensationelle Weichkäse-Spezialität, den Brie Bärlauch.

 

Durch das Kochen verliert er seine Schärfe aber der besondere Geschmack bleibt erhalten. Allerdings verliert er dabei seine blutdrucksenkende Wirkung.

 
Da Bärlauch beim trocknen den grössten Teil des Aromas verliert sollte er nur frisch oder tiefgefroren verwendet werden.

 

WICHTIG: Wegen dem Fuchsbandwurm muss der Bärlauch immer gründlich  unter fliessendem kalten Wasser gewaschen werden.

 

 

Bärlauch-Paste, selbst herstellen


100 g Bärlauchblätter
7 g Salz
100 ml Sonnenblumenöl

Den jungen, frischen Bärlauch waschen und trockentupfen. Die feingehackten oder durch einen Fleischwolf gedrehten Bärlauchblätter mit Salz und Öl gut verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. In dunkle Gläser abfüllen und gut verschlossen, kühl aufbewahren. Vor Licht und Sonne schützen.

Kühl gelagert ist diese Paste bis zu einem Jahr haltbar. Speisen damit nur sparsam würzen.

 

 

Weitere Informationen

 

Möchten Sie mehr über Bärlauch erfahren, empfehlen wir Ihnen als wertvollen Link das baerlauch.net

 

 

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Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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