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APRIKOSEN -

TRUNKENE BLÜTEN

 

 

 

 

Prunus armeniaca, die Aprikose.

Der Aprikosenbaum verlangt ein trockenes, warmes Klima und Böden, die mit Weinbergen zu vergleichen sind. Er ist frostempfindlich, schlägt aber früh aus. Deshalb gibt es, abgesehen vom

Aprikose

Kanton Wallis, in unseren Breitengraden so oft mal «wieder keine Aprikosen». 98 % der Schweizer Aprikosen-Kulturen befinden sich dort. Seit dem Jahr 1838 wird im Wallis hauptsächlich die Sorte Luizet angebaut.

Aprikosen sind wie Pfirsiche, Pflaumen und Kirschen Steinobst. Auch die Mandeln gehören zu dieser Gruppe. Die ersten wilden Bäume wurden vor etwa 5000 Jahren in Nordchina veredelt und kultiviert. Die wunderschönen Blüten inspirierten Dichter und Maler. Nach einer Volkserzählung taufte ein Kaiser die neue Eingangshalle seines Palastes, die von blühenden Aprikosenbäumen umsäumt war, mit ein paar Pinselstrichen zur «Halle der trunkenen Aprikosenblüten». Von China aus gelangte die Aprikose via Indien und Persien in den Nahen Osten (persische Dichter priesen sie als «Samen der Sonne»), später dank der kriegerischen Reisen Alexander des Grossen nach Griechenland und Rom.

Die Griechen nannten sie anfänglich Armenischer Apfel, weil sie glaubten, die Frucht stamme aus Armenien. Obschon falsch, hat es die Bezeichnung in den offiziellen botanischen Namen Prunus armeniaca geschafft. Die Römer hingegen beeindruckte die frühe Reife der Aprikose, und sie nannten sie «praecorium»; daraus bildeten sich die Namen «abricot» (Französisch), «apricot» (Englisch), «albaricoque» (Spanisch), «abrikos» (Russisch), «albicocca» (Italienisch) und «Aprikose». Wie man sieht, sind die Aprikosen Europas ein Geschenk der Römer. Nur in Österreich heissen die Früchte völlig anders: Marillen.

In Europa wurden Aprikosen lange Zeit für Aphrodisiaka gehalten. In diesem Zusammenhang tauchen sie auch in William Shakespeares Ein Sommernachtstraum und John Websters Die Herzogin von Malfi auf.


Heute zieht sich der Aprikosengürtel über die ganze Erdkugel. Von China nach Japan, von China über Indien, den Mittleren und Nahen Osten, die Mittelmeerländer, Kalifornien - dort trieben die Computerfirmen die Aprikosenfarmer des Silicon Valley auf mindere Böden mit dem entsprechenden Resultat. Südafrika, Chile, Australien, die Ukraine, Rumänien, die Schweiz (Wallis), Österreich (Wachau) und sogar Russland sind weitere Anbauregionen.


Aprikosen schmecken am besten frisch, sie munden aber auch getrocknet, als Konfitüre, als Schnaps. In der Sachertorte verbindet sich die Aprikose herrlich mit Schokolade, als Zutat im Lammragout bildet ihre fruchtige Säure die Basis für einen feinen Sweet-and-sour-Geschmack.

 

Aprikosen-Sorten


Durch den frühen Blühbeginn, oft schon Ende März, sind Spätfröste meistens vernichtend. Doch wer einmal eigene Aprikosen geerntet hat, wird den Baum, so gut es geht, schützen. Ein Versuch lohnt sich auf alle Fälle. Platzbedarf: ca. 8 m².

Wählen Sie einen Standort an einer geschützten Mauer oder Hauswand, denkbar ist auch ein lichtdurchfluteter Platz an der Südseite einer pergola oder unterm Dachvorsprung. Der schützt das Gehölz gleichzeitig noch vor allzuviel Regen. Denn in regenreichen Sommern wird der Aprikosenbaum leicht von Monilia und Fruchtfäuse befallen.

Beste Pflanzzeit ist im Frühjahr. Aprikosen sind selbstfruchtbar. Das Pflanzbeet muß warm und durchlässig sein. Es ist angebracht, die Baumscheibe mit Kompost abzudecken. Gedüngt wird im zeitigen Frühjahr mit einem Volldünger. Aprikosen fruchten wie Pfirsiche am vorjährigen Holz und werden im großen und ganzen auch wie ein Pfirsichbaum erzogen. Das heißt, das Fruchtholz ständig erneuern, im August auslichten und abgetragene Seitentriebe auf Jungtriebe zurückschneiden.

Aprikosen-Sorten: Luizet, Ungarische Beste, Aprikose von Nancy, alle relativ robust und frosthart; Heidesheimer Früher, Temporao de Villa Franca, Mombacher Frühe.

 

Zubereitung und Lagerung

Sofern die Früchte voll ausgereift sind, löst sich das Fruchtfleisch leicht vom Stein, ist saftig und sehr wohlschmeckend und aromatisch. Dazu müssen die Früchte nicht nur genügend Sonne und Wärme erhalten haben, sondern auch von einem ertragreichen Boden stammen. Wasserreiche Früchte sind zuckerarm und wenig aromatisch. Zu früh gepflückte Früchte hingegen reifen nicht nach. Sie schmecken fad und entwickeln kein Aroma.
 

Aprikosen sind in erster Linie Frischobst. Wie Pfirsiche können Aprikosen bei Lagerung im Kühlschrank mehlig werden. Verbreitet ist aber auch ihr Verzehr als Kompott, Tortenbelag oder Konfitüre. Als Trockenobst werden sie halbiert und ungeschält angeboten.


Aprikosensamen dienen übrigens genauso wie Pfirsichkerne als Mandelersatz zur Ölgewinnung und Herstellung von Likören und marzipanähnlichen Pasten (Persipan).

 

Inhaltsstoffe
 

Aprikosen enthalten Fruchtzucker und Fruchtsäuren (Apfel- und Zitronensäure). Der Gehalt an den Mineralstoffen Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen ist im Vergleich zu anderen Kern- und Steinobstsorten im oberen Bereich; ebenso die B-Vitamine. Der Gehalt an Carotin bzw. Provitamin A ist so hoch wie bei kaum einer anderen Frucht und übertrifft sogar den Carotingehalt von Möhren.

 

Aprikosenkonfitüre

Aprikosenkonfitüre schmeckt nicht nur auf dem Brot, sondern wird of auch in der Dessertküche oder für Gebäck verwendet, dem sie die Feuchtigkeit und gleichzeitig eine fein feinsäuerliches Aroma verleiht. Nach Möglichkeit immer eine Konfitüre verwenden, die einen hohen Fruchtanteil besitzt; eine zu zuckrige oder sehr feste Konfitüre schmeckt nach dem Backen oft nur noch penetrant süss und zäh. Für die Osterküchlein kann die Aprikosenkonfitüre durch Himbeerkonfitüre oder Johannisbeergelee ersetzt werden.

 

Aprikotieren (Fachausdruck)

Backgut mit abgerührter Marmelade bestreichen.

 

Die Abricotine / Aprikotine

Der Branntwein aus Walliser Aprikosen wird hauptsächlich unter seiner traditionellen Bezeichnung "Abricotine" verkauft. Abricotine wird aus der Sorte Luizet hergestellt. Die anderen im Wallis angebauten Sorten werden nur bis zu 10% pro Posten toleriert.

Die Destillation dieser Aprikosensorte entwickelte sich im Rhythmus ihrer Kultur :
Zuerst Selbstverbrauch der Einheimischen, später Vermarktung. Im Laufe der Jahre entwickelte sich mit viel Know-how die Alkoholherstellung vom Obstgarten bis zum Endprodukt : Ernte, Zerreiben der gut gereiften Früchte, Destillation, bei der jeder Fabrikant nach seinem Geheimrezept arbeitet.

Minimaler Alkoholgehalt im Endprodukt : 40% Volumen. Zusätze sind untersagt. Die organoleptischen Eigenschaften äussern sich im starken Geschmack der Frucht und des Destillats, mit einem Hauch bitterer Mandel.

Die Walliser Abricotine wurde im Register der Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben am 6. Januar 2003 als Geschützte Ursprungsbezeichnung (GUB) eingetragen.
 


 

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