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BAMBUSSPROSSEN

 

 

 

 

Bambussprossen (engl. bamboo shoots, bamboo sprouts, franz.: pousses de bambou) gehören zu der botanischen Familie der Süss-Gräser (Gramineae, Poaceae). Innerhalb der Familie der Gräser bilden die Bambusgräser eine bedeutende Unterfamilie mit 45 Gattungen und 200 Arten.

 

 

Die Heimat des Bambus

 

Bambus ist in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika zu Hause. Man findet  Bambusgräser vorwiegend in  tropischen Gebieten. Doch manche Arten gedeihen auch in kälteren Regionen gut. In ihren Anbauländern China, Japan, Korea, Indonesien, Thailand, Indien, den Philippinen und Südamerika stellen sie eine wichtige volkswirtschaftliche Grösse dar. Einerseits wird Bambus als Baustoff oder als Rohstoff für Möbel, Haushalts- und Küchengeräte (z.B. Ess-Stäbchen), Musikinstrumente (zB Flöten, wie die traditionelle japanische Shakuhachi) und Papier verwendet. Bambus ist in der chinesischen Gartenkunst ein wesentliches Gestaltungselement. Anderseits werden die tropischen Gräser als Gemüse (Bambussprossen) angebaut.

 

Bambusgräser können bis zu 30 Meter hoch und 30 Zentimeter im Durchmesser dick werden. Sie bilden regelrechte Wälder.


In Europa gibt es bisher vermutlich nur einen Ort, an dem Bambussprossen erfolgreich kultiviert werden. In der Nähe von Genua / Italien, in der Ortschaft Vol Fontanabuona am Fusse der Apeninnen ist es gelungen auf ca. 4 ha Land Bambus für die Sprossenzucht anzubauen. Dort herrschen milde Winter und tropische Sommer, die für die Bambuspflanzen annehmbare Aufzuchtsbedingungen liefern.

 

Als Gemüse werden meist die Gattungen Bambusa, Dendrocalamus und Phyllostachys angebaut.

 

Frischgeerntete Bambussprossen haben ein hellgelbes, festes Fleisch mit schmalen Luftkammern in der Mitte der Sprosse. Um die reifen Bambussprossen ernten zu können, werden sie zuerst freigelegt und dann, wie beim Spargel, aus der Erde gestochen. Anschliessend schneidet man die noch verbleibenden Wurzelreste rund um die Schnittfläche ab und zupft die unteren Niederblätter ab.

 

Die kurzen, spitz zulaufenden Sprossen werden ca. 30 cm lang, erreichen einen Durchmesser von etwa 7 cm und wiegen durchschnittlich 150 bis 200 Gramm. Um den essbaren, fast hellgelben Sprossansatz küchenfertig zu machen, bedarf es allerdings noch einiges an Geschick und Arbeit. Zuerst müssen die Niederblätter entfernt werden. Man schneidet die Spross-Spitze ab und ritzt die Blätter längs der Sprossachse auf und pellt sie ab. Der Sprossansatz wird dann, je nach Rezept in Stücke geschnitten und bissfest gekocht. Bambussprossen müssen unbedingt gekocht werden!  Die Schösslinge enthalten ein Toxin (Blausäureglykosid), das durch Kochen neutralisiert werden muss.

Tipp: Mitgekochte Chilischoten entziehen den Bambussprossen jene Bitterstoffe, die bei einigen Sorten unangenehm herausschmecken.

 

Frische Sprossen, die auf den europäischen Markt gelangen, gehören vorwiegend der Gattung Phyllostachys an. Diese enthalten im allgemeinen nur geringe Mengen dieser Bitterstoffe. Bambussprossen enthalten aber auch sehr grosse Anteile an Kieselsäure. Deshalb ist sie in ihrer Heimat schon seit altershehr als Heilpflanze geschätzt, die bei Nervosität und Epilepsie eingesetzt wird.

 

Die sonst eher nährstoffarmen Bambussprossen werden je nach Erntezeit in, bis zu 30 Zentimeter langen, Frühlingssprossen und in, nur 10 bis 15 Zentimeter langen, Wintersprossen eingeteilt. In ihren Anbauländern sind die Wintersprossen wegen ihrer besonders zarten Struktur sehr begehrt.

Bambussprossen ergeben gedünstet oder gekocht ein feines, spargelähnliches Gemüse, welches hauptsächlich zu Reisgerichten gegessen wird. In Indien werden Bambussprossen mit Essig und Öl zu Salaten zubereitet oder als Essiggemüse mit scharfen Gewürzen eingelegt. Die eingelegten Bambussprossen werden Achia oder Atchia genannt. Reste von Bambussprossen halten sich zugedeckt etwa 10 Tage im Kühlschrank. Man sollte aber täglich das Wasser erneuern.

 


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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