Gicht und Ernährung  

 

 

Die Veranlagung zu Gicht ist meistens vererbt. Es handelt sich um die verminderte Fähigkeit der Nieren, Harnsäure auszuscheiden. Die Harnsäure ist das Stoffwechselprodukt von Purinen, einem Stoff, der in Zellkernen enthalten ist.Purine stammen einerseits aus der Nahrung, andererseits kann sie der Körper selber herstellen.

Wenn die Harnsäure ungenügend ausgeschieden wird, konzentriert sie sich im Blut. Übersteigt die Harnsäurekonzentration im Blut eine gewisse Grenze, kristallisiert sie aus und lager sich u.a. in den Gelenken oder in der Niere ab. Die Gichterkrankung muss ärztlich behandelt werden.

Ernährungsumstellung

Die bei Gicht empfohlene Änderung des Essverhaltens ist eine begleitende Massnahme und kein Ersatz für die medizinische Betreuung. Ziel ist, die Senkung der Harnsäurekonzentration im Blut zu erreichen (Trinkmenge bis 3 Liter pro Tag, ungezuckerte, alkoholfreie Getränke sind vorzuziehen - insbesondere Bier sollte weggelassen werden).

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