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LAKTOSE-INTOLERANZ

ODER MILCHZUCKER-UNVERTRÄGLICHKEIT


 

 

 

 

Was ist Milchzucker?

Lactose oder Milchzucker ist ein Bestandteil der Milch. Laktose gibt es in jeder Milch, also auch in Schafs-, Ziegen- und Stutenmilch. Laktose ist ein Zweifachzucker, der aus den Zuckerbausteinen Glukose und Galaktose besteht. Viele Lebensmittel enthalten Milchzucker in geringen Mengen als Bestandteil eines Zusatzstoffes, z.B. Wurst, Fertiggerichte und bestimmte Konserven, ohne dass dafür eine Deklarationspflicht besteht.


Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)

Der menschliche Organismus kann nur die Bausteine des Milchzuckers (Glucose und Galaktose) selbst aufnehmen, d.h. der Milchzucker muss gespalten werden. Diese Spaltung findet im Dünndarm durch das Enzym Laktase statt. Danach können Glucose und Galaktose über die Dünndarmschleimhaut ins Blut aufgenommen werden.

Die Ursache für eine Milchzuckerunverträglichkeit ist ein Mangel an Laktase oder eine niedrigere Aktivität dieses Enzyms, es arbeitet nicht vollständig. Dadurch verbleibt der unverdaute Milchzucker im Darm. Im Dickdarm wird der nicht abgebaute Milchzucker dann von den natürlich vorkommenden Darmbakterien abgebaut und es entstehen dabei Säuren, durch die unsere Darmbewegung gefördert wird.


Laktasemangel

In Deutschland, Oesterreich und der Schweiz kann fast jeder Zehnte Milchzucker nicht vertragen. Der Mangel an milchzuckerspaltender Laktase tritt erst im fortgeschrittenen Lebensalter häufig auf (ein angeborener Enzymdefekt ist sehr selten). Die Laktasemenge, die produziert werden kann, nimmt im Laufe des Lebens kontinuierlich ab.

Laktasemangel und die damit einhergehende Milchzuckerunverträglichkeit stellt weltweit eher den Normalzustand der Erwachsenen dar. Besonders Afrikaner und Asiaten vertragen im Erwachsenenalter fast nie Milch.


Symptome

Die häufigsten Anzeichen einer Unverträglichkeit sind Völlegefühl, Blähungen, krampfartige Schmerzen (anfallartig, nach dem Essen von milchzuckerhaltigen Speisen und Getränken), Bauchschmerzen und Durchfall. Das Ausmaß der Unverträglichkeit variiert stark. In vielen Fällen ist eine vollständige Milchzuckervermeidung nicht erforderlich, die individuelle Toleranz kann am besten mit einem Ernährungsberater ausgetestet werden.


Diagnoseverfahren

Diagnostiziert wird die Milchzuckerunverträglichkeit mit einer Laktosebelastung. Hierbei wird eine definierte Menge Milchzucker aufgelöst getrunken und in kurzen Abständen der Verlauf des Glukosewertes in Blut oder Atem gemessen. Ein Tipp von mir an Betroffene ist, ein Tagebuch der Nahrungsaufnahme zu führen und das Befinden dazuzuschreiben. Dies kann behilflich sein, den Grad der Unverträglichkeit herauszufinden.


Therapie

Eine strikte Vermeidung des Milchzuckers und eventuell Laktaseenzymzugabe in Form von Tabletten oder Tropfen ist die empfohlene Therapie. Diese erleichtern im Restaurant oder im Urlaub den Umgang mit "Essen und Trinken".

Es liegt nicht immer eine totale Unverträglichkeit vor, oft werden kleinere Mengen an Käse oder anderen Sauermilchprodukten vertragen. Fermentierte, also gesäuerte Milchprodukte wie Joghurt oder Quark werden häufig vertragen, obwohl nur ein gewisser Teil des Milchzuckers umgewandelt wurde. Die bei der Herstellung verwendeten Milchsäurebakterien enthalten das dem Mensch fehlende Enzym Laktase.


In welchen Lebensmitteln ist Milchzucker enthalten?

Milchzucker kommt natürlicherweise nur in Milch- und Milchprodukten vor. Jedoch wird Milchzucker vielen Lebensmitteln zugesetzt. Deshalb müssen betroffene Menschen immer aufmerksam das Zutatenverzeichnis studieren. Milchzucker kann auch in Medikamenten enthalten sein.

Milchzuckerreiche Lebensmittel: Milch, Molke, Quark, Frischkäse, Schokolade, Sahne, Milchspeiseeis, Kondensmilch.

Milchzuckerarme Lebensmittel: Joghurt, Schnittkäse, Butter, manche Wurstwaren.

Milchzuckerfreie Lebensmittel: Frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte, Reis, Nudeln, Getreide, Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Zucker, Honig, Konfitüre, Wasser, Tee, Kaffee, Öl, Diätmargarine.

Lebensmittel, in denen Milchzucker enthalten sein kann: Fertiggerichte, Restaurantessen, Brot/Brötchen, Margarine, Gebäck, Gewürzmischungen, Mayonnaise, Fleischwaren, Wurst, Würstchen

In einigen Lebensmitteln kommt Milchzucker in versteckter Form vor, wie in Süßstofftabletten und Zahnpasta.

Laktose wird auch gern als Trägermaterial für Aromen und Geschmacksverstärker verwendet. Bei Wurstwaren verlängert es die Haltbarkeit und muss nicht auf der Packung stehen. Laktose wird vor allem bei Wurstwaren als Emulgator verwendet, um Wasser und Fett zu verbinden. Besonders zu beachten ist der hohe Laktosegehalt von Präparaten, die zur Gewichtsreduktion dienen sollen.


Kalziumbedarf

Ohne Milch- und Milchprodukte ist der Kalziumbedarf kaum zu decken.

Milchprodukte enthalten eine große Menge des für unseren Knochenbau wichtigen Kalziums. Liegt eine totale Milchzuckerunverträglichkeit vor, sollte der Arzt Kalziumpräparate verordnen, die laktosefrei sein müssen. Achten sie darauf, Lebensmittel mit einem relativ hohen Kalziumgehalt zu essen, wie Grünkohl, Brokkoli, Lauch, Vollkornbrot und trinken Sie dazu ein kalziumreiches Mineralwasser.

Mehr über Milch erfahren Sie hier...
 


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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