Schnupfen -

und das Rezept der Grossmutter  

 

Wussten Sie, dass eine gute Hühnerbrühe die reinste Medizin ist?

Was die Großmutter schon längst wusste, haben jetzt die Enkel wissenschaftlich nachgeprüft, und siehe da: Frische Hühnerbrühe hilft gegen Schnupfen. Sie hemmt die Entzündung in der Schleimhaut der Atemwege. So kann man die Ergebnisse einer amerikanischen Studie zusammenfassen. Allerdings wurden die Versuche im Reagenzglas durchgeführt und noch nicht an Menschen überprüft. Aber der "Menschenversuch" dürfte in diesem Fall ziemlich risikolos sein. Sie können es selbst ausprobieren.

Was die amerikanischen Wissenschaftler festgestellt haben, ist folgendes: Die frische Hühnerbrühe hemmt die weissen Blutkörperchen. Diese sind für die typischen Entzündungssymptome verantwortlich: Wenn Schnupfenviren in die Schleimhaut eingedrungen sind, wandern die weissen Blutkörperchen dort hin und versuchen, die Eindringlinge unschädlich zu machen. Dabei schwillt die Schleimhaut an und produziert mehr Schleim. Die Nase läuft und man muss husten.

Aber bei einfachen Erkältungsviren ist dieses massive Aufgebot des Immunsystems nicht notwendig. Das heißt: Die Symptome einer Erkältung beruhen darauf, dass das Immunsystem über das Ziel hinausschiesst. Und die Suppe soll genau diese Reaktion dämpfen. Nun ist die heilende Wirkung der Hühnerbrühe kein Wunder. Es ist schon lange bekannt, dass schon warmes Wasser oder auch Wasserdampf, die Schleimhäute abschwellen lässt.

Wichtig ist, dass es eine frisch gekochte Hühnersuppe ist. Eine reine Hühnerbrühe hilft schon. Besser ist es allerdings, Sie fügen frisches Gemüse wie Zwiebeln, Süsskartoffeln, Lauch und Karotten hinzu. Es führt übrigens nichts am Selberkochen vorbei, denn auf Fertigprodukte wie Instantsuppen oder solche aus der Dose ist kein Verlass. Ja, auch das haben die Wissenschaftler getestet.

Das Schöne ist, Sie müssen gar nicht verschnupft sein. Auch bei bester Gesundheit können Sie eine frische Hühnersuppe genießen, sie schmeckt einfach vorzüglich. Und Sie müssen weder Ihren Arzt, noch Ihren Apotheker, geschweige denn nach Risiken und Nebenwirkungen fragen!