Sekundäre Pflanzenstoffe  

 

 

Jahrzehntelang standen für die Gesundheit bei pflanzlichen Lebensmitteln allein Vitamine und Mineralstoffe. Inzwischen kennen Experten Hunderte von Substanzen, die zwar nur in geringen Mengen vorkommen, doch den Organismus vor schweren Erkrankungen schützen können.

Viele Geschmacks- und Farbstoffe aus pflanzlichen Lebensmitteln sind als "biologisch aktive Substanzen" oder "Phytochemicals" gesundheitlich wertvoll. Der Begriff "sekundäre Pflanzenstoffe" stammt aus Zeiten als man die Wirkung dieser Substanzen noch für zweitrangig (also sekundär) hielt. Heute räumen Wissenschaftler z.B. Pflanzenfarbstoffen wie Carotinoiden und Flavonoiden wegen ihrer antioxidativen (zellschützenden) Eigenschaften einen hohen Stellenwert ein. So unterstützen sie beispielsweise unser Immunsystem. Flavonoide (gelbe Pflanzenfarbstoffe) wie etwa Rutin oder Catechin helfen dem Körper, mit Schäden des Adersystems fertig zu werden. Und Pflanzenhormone wie etwa Lignan wirken gegen hormonabhängige Krebsarten.