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Da denkt man zuerst
einmal an Körnerpicker, Reformköstler. Beim näheren Hinsehen stellt sich
heraus, dass die Getreidearten, die übrigens alle von den Gräsern
abstammen, die Ernährungsgrundlage der Menschheit bilden.
Weizen
Wir unterscheiden zwischen Hart- und Weichweizen. Vom Hartweizen
eignen sich nur 10% der Weltweizenproduktion.
Roggen
Als Flocken und Keime hat dieses aus dem Kaukasus stammende Getreide
in der Vollwertkost enormen Auftrieb erhalten. Beliebt und bekannt seit eh
und je ist Roggenbrot.
Hafer
Eignet sich für Suppen, Flocken, Haferbrei, Müesli.
Gerste
Verwendung für Suppen, Fladen- und Mehrkornbrote. Ein grosser Teil geht
jedoch in die Bierherstellung.
Dinkel
Verwendung für Suppen, Brot, Vollkornnudeln oder Breie. Aus dem nicht
ausgereiften Korn werden Grünkernprodukte hergestellt.
Mais
Verwendung für Maisbrot, Brei, Flocken, Polenta, Cornflakes,
Tortillas. Mais ist auch ein wichtiger Öllieferant.
Hirse
In Afrika, Asien und Russland ein wichtiger Stärkelieferant.
Verwendung für Flocken, Breie und Nationalgerichte
(z.B. Couscous).
Reis
Verwendung für Reisgerichte, Salate, Suppen, Süssspeisen und als
Beilage.
Einige Reissorten
Langkornreis
Geschälte und polierte Körner.
Rundkornreis
Aus Italien. Die bekannten Sorten Arborio und Vialone eignen sich für
Risottogerichte.
Brauner Rundkornreis
Auch als Naturreis im Handel, ohne spezielle Behandlung.
Rohreis
Ein Reis ohne Behandlung, auch als Paddy-Reis bezeichnet.
Parboiled-Reis
enthält noch einen Grossteil seiner ursprünglichen Vitamine und
Mineralien. Ihm wird mit hydraulischem Druck der Keimling in das Korn
gepresst.
Milchreis
Ein Rundkornreis, der schnell verkocht, deshalb für Süssspeisen geeignet.
Der Aufbau ist bei allen Getreidearten gleich. Das Korn besteht aus:
Bart
Schale oder Spelz (Nahrungsfasern)
Aleuron- oder Kleberschicht (proteinhaltig, vitamin- und
mineralstoffreich)
Silberhäutchen bei Reis
Mehlkern oder Mehlkörper (vorwiegend aus Stärke)
Keimling (Fett, Protein, Mineralsalze und wenig Stärke)
Verwandte Gewächse
Buchweizen
Knöterichgewächs, das in der Verarbeitung wie ein Getreide behandelt wird.
(Verwendung für Blinis, Teiggerichte)
Wilder Reis
Der Wildreis gehört zu den Wasserpflanzen (Zizania aquatica) und muss
nicht ausgesät werden. Geeignet zu Wildgerichten, Geflügel und Fisch.
Wilder Reis ist mit seiner ureigenen Form unverkennbar. Nicht vorgegart
hat er eine Kochzeit von ca. 40 Minuten.
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erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken
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