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Fussball-Team von Togo
feiert die Weltmeisterschaft mit Prosecco
Als sympathischer Aussenseiter
gehandelt, hat sich Togo zum ersten Mal für die Fußball-WM 2006 qualifiziert.
Die Winzerei Astoria Vini aus
dem Veneto hat einen Sponsorenvertrag mit der Fussballnationalmannschaft von
Togo abgeschlossen. Die togolesischen Spieler können den Erfolg ihrer
erstmaligen WM-Teilnahme mit eigens für sie kreierten Prosecco-Flaschen feiern.
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TOGO -
Prosecco |
Der Vertrag hat eine Laufzeit
von einem Jahr und wurde während des Afrika-Cups im Januar 2006 in Kairo vom
Präsidenten der Fédération Togolaise de Football (FTF) Rock Gnassingbe und dem
Inhaber
von Astoria Vini, Paolo Polegato, unterzeichnet. Vertragsinhalt sind eigens für
das afrikanische Team gestaltete 3,0 l und 0,75 l Flaschen Astoria Lounge, einer
Cuvée auf Basis von Prosecco DOC. Die Etiketten (Bild rechts) zeigen das Logo
der Nationalmannschaft in den togolesischen Landesfarben sowie deren Wappentier,
den Sperber. Denn in ganz Afrika ist die sympathische Mannschaft unter dem Namen
“Les Eperviers – Die Sperber” bekannt.
Der Winzerbetrieb aus dem
Veneto ist somit offizieller Lieferant des Fussballnationalteams aus Togo. Ab
sofort prostet sich die Mannschaft mit “togolesischem” Prosecco bei offiziellen
Anlässen wie Galas oder
Empfängen zu und überreicht den gegnerischen Teams die Jeroboame-Flasche (3,0 l)
bei Freundschafts- und offiziellen Spielen als Geschenk. Weiterhin wird der
Prosecco über das eigene Vertriebsnetz von Astoria Vini verkauft. Der
Sponsoringvertrag umfasst auch eine Reihe von
Veranstaltungen in Italien (z. B. anlässlich der Weinmesse Vinitaly in Verona)
und in Deutschland am Trainingsort des togolesischen Teams, Wangen im Allgäu.
“Wir fühlen uns geehrt,
offizieller Partner des togolesischen Fussballverbands zu sein”, erklärt Paolo
Polegato, der gemeinsam mit seinem Bruder Giorgio Inhaber von Astoria Vini ist.
“Ich persönlich habe eine grosse Leidenschaft für den afrikanischen Fußball und
bin voller Anerkennung für die Teams, wie sie sich auf dem internationalen
Fussballparkett etablieren. Für uns als Unternehmen bedeutet die
geschlossene Vereinbarung zum ersten Mal die Möglichkeit, Kommunikations- und
Marketingaktivitäten im Rahmen eines weltweiten Sportgrossereignisses
umzusetzen. ”Der togolesische Nationalspieler in der Abwehr Komi Massamasso
Tchangaï träumt davon, nach einem Tor gegen Frankreich mit Prosecco anzustossen:
“Bereits die WM-Qualifikation ist für uns ein riesiger Erfolg und wurde zuhause
wie ein nationales Fest gefeiert. Die Situation in unserem Land ist leider von
Unruhen geprägt, manche sprachen bereits von Bürgerkrieg. Der Fussball hat uns
dabei geholfen, unser Zusammengehörigkeitsgefühl als Nation zu stärken. Das
allein ist schon Grund genug zu feiern – und zwar mit unserem Prosecco!”
Die Schweiz und Togo
Wir Schweizer mögen Togo
natürlich einen Sieg über Frankreich gönnen und hoffen, dass am 19. Juni 06 der
Match Togo-Schweiz in Dortmund etwas zu unsern Gunsten verläuft. Die Togolesen
müssen sich ja für das grosse Spiel gegen Frankreich am 23.6. etwas schonen....
Ein Drittel des Togo-Kaders
spielt in Frankreich und Belgien. Von den 23 Selektionierten spielt nur der
Ersatzgoalie Kodjovi Dodji Obilale in der Heimat.
Eine grosse Nummer wie Emmanuel
Adebayor (22 / heute Arsenal, früher Monaco) hat Togo in Frankreich aber keine.
Im Kader von Erstdivisionär FC Metz befinden sich zwar Nationaltorhüter Nummer
eins Agassa Kossi und Rechtsverteidiger Maman Cherif Touré, doch Kossi sitzt auf
der Bank und Touré kam bisher gerade mal auf zwei Voll- und fünf Teileinsätze.
In der Schweiz etwas bekannter dürfte Mohammed Kader sein, vorletzte Saison
Torschützenkönig mit Servette Genf.
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Yao
Aziawonou |
Ohne Schweizer kommt selbst die
National-mannschaft aus Togo nicht aus. Ihr Trainer Otto Pfister (68) ist zwar
Deutscher, wohnt aber bei Mels im Sarganserland in der Schweiz und sein
Stellvertreter an der WM ist der GC Zürich - Ausbildungschef Piet Hamberg, was
den Schweizer Fussball-Verband zur Weissglut brachte.
Pfister setzt an der WM mit dem
«Young Boy Bern» Yao Aziawonou (26 / Bild rechts) und dem «Young Fellow» Senaya
Junior (21) auf zwei Spieler der Swiss Football League. Man kennt sich also. Es
wird somit beinahe ein Freundschaftsspiel.
Streit in der Mannschaft
TOGO's
Am 10. Juni 06 kündigte Trainer
Otto Pfister seinen Arbeitsvertrag fristlos auf. Die Verbandsleitung geht nicht
davon aus, dass deshalb die Spieler an der WM streiken werden. Pfister, mit dem
auch sein engster Assistent Piet Hamberg zurücktrat, ist da nicht so sicher:
"Die Stimmung im Team ist sehr schlecht."
Auslöser der Unruhen waren hohe
Forderungen der Spieler für die Teilnahme an der WM. Die Spieler fordern
angeblich 155.000 Euro pro Kopf sowie weitere 30.000 Euro pro Sieg. Der Verband
will aber offenbar lediglich 30.000 Euro Antrittsprämie pro Spieler zahlen.
Astoria Vini und der Fussball
Astoria Vini ist in Italien
seit vielen Jahren als Sponsor in der Fussballwelt bekannt: Bereits für zehn
Vereine aus den Ligen A, B, C/1 und C/2 wurden individuell gestaltete Flaschen
hergestellt (Treviso,
Padova, Cittadella, Venedig, Triest, Verona, Bassano, Bologna, Spal und Vicenza).
Weiterhin hat das Unternehmen im Dezember 2005 eine landesweite Werbekampagne in
Italien gegen Rassismus in
Fussballstadien unter dem Motto von Martin L. Kings Zitat “I have a Dream” ins
Leben gerufen. Botschaft ist dabei, dass Fussball aus Passion besteht und nicht
aus Hass und die Hautfarbe nicht zählt. Astoria Vini sieht das Sponsoring des
togolesischen Fussballnational-teams als Verlängerung dieser Kampagne. Das
Unternehmen der Familie Polegato verzeichnete im Jahr 2005 einen Umsatz von über
25 Mio. Euro, was einer Steigerung von 13 Prozent zum Vorjahr entspricht. 70
Prozent des Umsatzs fallen auf den Verkauf von Prosecco und Spumante.
Hauptabsatzmärkte sind Italien, Deutschland (grösster Exportmarkt), Schweden,
die Vereinigten Staaten und Japan.
Weitere Informationen unter
www.astoria.it.
Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen
erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken
wir für jeden Hinweis.
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