Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 


Léon Millot -

Eine zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Elsass durch den französischen Züchter Eugène Kuhlmann (1858-1932) neu gezüchtete rote Rebsorte (auch Kuhlmann 194.2).

 

Sie ist eine Kreuzung zwischen (Vitis riparia x Vitis rupestris) x Goldriesling (zweitere Sorte ist eine Kreuzung Riesling x Courtillier Musqué Précoce) und somit eine französische Hybride.

 

Léon Millot ist besonders frühreif, die Trauben sind mittelgross bis klein und erinnern an kleintraubige Burgunderklone. Die Resistenz gegen Peronospora ist allgemein gut, gegen den Echten Mehltau mittel bis gut. Der Wein ist samtig elegant bis kräftig mit einem weichen Gerbstoff. Bei hohem Reifegrad durchgegoren scheint er die besten Resultate zu bringen.

 

Sie wird im französischen Elsass, in der Schweiz (vor allem bei den Oekowinzern) und im Nordosten der USA kultiviert. In Deutschland wurde der Anbau Beginn 1930 verboten.

 

Die Léon Millot wird auch für Traubensaft und als Tafeltraube verwendet.


Léon Millot (Kuhlmann 194.2) und Maréchal Foch (Kuhlmann 188.2) sind aus derselben Kreuzung hervorgegangen und sind demnach Geschwister.


 

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