Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Scheurebe.

 

Eine erfolgreiche Kreuzung, angebaut in Deutschland (Rheinhessen und Pfalz), das war bis vor kurzem die Annahme. Die weisse Rebsorte (auch S-88 oder speziell in Österreich Sämling 88) ist aber eine Neuzüchtung.

 

Sie wurde nach dem Züchter Georg Scheu (1897-1949) benannt, der sie in der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey (Rheinhessen) im Jahre 1916 kreierte. Georg Scheu erhielt eine gärtnerische Ausbildung in Hannover, war als Gartenbau-Techniker in München und Schierstein tätig und absolvierte eine Ausbildung an der Lehr- und Forschungsanstalt in Geisenheim und am Kaiser-Wilhelm-Institut in Bromberg. Ab dem Jahre 1909 war er als Kreisberater für Wein- und Obstbau an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey im Anbaugebiet Rheinhessen tätig.

 

Sie ist eine der erfolgreichsten Neuzüchtungen neben dem Müller-Thurgau und zählt zum Standard bei deutschen Weinen. Die spät reifende, ertragreiche Rebe vorwiegend für höhere Prädikatsweine wie Beerenauslese und Trockenbeerenauslese herangezogen.

 

Zeigt ein überaus „traubiges“ Aroma und einen gleichgearteten Geschmack. Es fehlen die Nerven und die Harmonie des Riesling.

 

 

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