Ernesto Pauli's

Weinlexikon

 

 

 

Verdicchio

Der Ursprung dieser autochthonen, weissen Rebsorte lässt sich bis in die Zeit der Etrusker zurückverfolgen. Der Westgotenkönig Alarich (370-410) soll vor der Eroberung Roms im Jahre 410 sein Heer mit diesem Wein gestärkt haben. Die Griechen bauten die Rebe in der heutigen italienischen Region Marken an und transportierten den Wein in Amphoren. Deren Form gab wohl den Ausschlag für die spätere Flaschenform, die den Verdicchio-Wein bekannt machte.

 

Die Rebsorte stammt vermutlich von der Greco-Trebbiano-Familie ab (siehe unter Trebbiano) und ist in Mittelitalien mit rund einem Dutzend Spielarten weit verbreitet. Insgesamt sind rund 54.000 ha mit der Verdicchio-Rebe bestockt. Dieser sortenreine Wein strahlt einen starken Duft von Pfirsischen, Äpfeln, oft auch von Zitronen und Rosen aus, verstärkt durch einen frischen mineralischen Geschmack; dies alles ist charakteristisch für die Verdicchio Traube. Er ist von einem matten Strohgelb mit Jade Tönen.
In der Region Marken werden daraus die zwei DOC-Weine in mehreren Varianten produziert: Verdicchio dei Castelli di Jesi der durch die grüne Amphore mit der Schriftrolle am Hals, einem Produkt des führenden Weinguts Fazi-Battaglia (350 ha Rebfläche), bekannt wurde und der Verdicchio di Matelica

 

Folgende Synonyme sind bekannt: VERDICCHIO MARINO; VERDICCHIO GIALLO; VERDICCHIO VERDE; VERDONE; MARCHIGIANO; TREBBIANO VERDE; VERDICCHIO DOLCE; UVA MARANA; VERZARO; GIALLO; PELOSO; VERZELLO VERDE; MAZZANICO; VERDICCHIO STRACCIONE; VERDICCHIO STRETTO; VERDICCHIO VERZARO; VERDICCHIO PELOSO; UVA AMINEA; VERDICCHIO DORATELLO; VERDICCHIO SEROCCARELLO

 

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