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Zierfandler rot - Rebsorte
Die weisse Rebsorte Zierfandler stammt aus Österreich. Sie ist alt eingesessen
und entstand vermutlich aus einer zufälligen Kreuzung einer Traminer-ähnlichen
Sorte x Roter Veltliner.
Zierfandler hat nichts mit der roten Sorte Zinfandel
zu tun. Sie ist nicht mit dem Grünen Silvaner verwandt, der früher auch
Zierfandler (oder Zierfandl) genannt wurde.
Die spät reifende Sorte ist gegen Winterfrost und
Botrytis anfällig. Sie erbringt goldgelbe, extraktreiche und alkoholstarke Weine
mit fruchtiger Säure und ist sehr gut alterungsfähig. Wird meist mit Restsüsse
hergestellt.
Die Zierfandler wird vorwiegend im
niederösterreichischen Weinbaugebiet Thermenregion bei Wien kultiviert. Unter
der Bezeichnung Spätrot-Rotgipfler ist sie dort zB in der Gemeinde
Gumpoldskirchen als Weinspezialität bekannt. Die Cuvée wird aus den beiden
weissen Rebsorten Rotgipfler und Zierfandler verschnitten. Man findet die
Zierfandler aber ebenso im niederösterreichischen Weingebiet Donauland. Doch
auch in Südwestungarn, genauer gesagt im Gebiet rund um die malerische Stadt
Pécs, wird die Rebsorte Zierfandler unter der Bezeichnung Cirfandli kultiviert.
Weiter wird sie in der Slowakei und in Südafrika angebaut.
Speisenempfehlung: Meeresfische, Krustentiere,
Geflügel, gekochtes oder gedünstetes Fleisch, Hartkäse
Trinktemperatur: 8-10°
Uns bekannte Synonyme sind:
GUMPOLDSKIRCHENER; RUBINER; ZERJAVINA; ROTREIFLER;
NEMES CIRFANDLI; SPAETROT; RAIFLER; REIFLER ROT; ROTH HENSCH; ROTHHINSCHEN;
CIRFANDLI; PIROS CIRFANDLI; KIRMIZI ZIERFAHNDLER; CILIFAI; CILIFAN; CIRIFAI;
CIRIFAN; KESOEI PIROS
Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen
erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken
wir für jeden Hinweis.
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