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Falscher
Mehltau (Plasmopara
viticola)
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Befällt
kurz nach dem Austrieb bis Ende August Blätter, Blüten, Triebe und Beeren
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Die
erste Ansteckung im Frühjahr geht von Sporen aus, welche am alten Reblaub
überwintern
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Zeit
des Ausbruchs hängt von Witterung, Temperatur und Feuchtigkeit ab.
Mit
den heute zur Verfügung stehenden Warngeräten können
Infektionsbedingungen
zuverlässig erfasst werden. Die
Bekämpfung
beginnt nach den Angaben des Warndienstes.
Wenn
keine Prognose zur Verfügung steht, ist die erste Behandlung
bei
einer Schosslänge von 30 bis 50 cm angezeigt.
Je
nach Infektionsgefahr (häufiger, boden- durchnässender
Regen
bei mittleren Temperaturen von mindestens 10
ºC)
und je nach Blattzuwachs sind die Behandlungen im
Abstand
von 8 bis 12 Tagen zu wiederholen.
Die
Blüte, eben verblühte Gescheine und junge Beerchen
sind
für Falschen und Echten Mehltau sowie für Botrytis
und
Rotbrenner sehr anfällig. Zu dieser Zeit ist auf
einen
ausreichenden Schutz durch gezielte Fungizidbehandlungen
zu
achten. In befallsfreien Parzellen und bei
günstiger
Witterung können die Intervalle im Sommer auf
14
bis 16 Tage ausgedehnt werden.
 
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