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Die optimale Lagerung
«Die optimale Lagertemperatur für Wein
beträgt 12-15 °C», sagt Daniel Pulver von der Forschungsanstalt Agroscope
FAW Wädenswil. Ist es wärmer, altert der Wein schneller. Wichtiger als das
exakte Einhalten dieser Temperatur ist jedoch, grosse
Temperaturschwankungen zu vermeiden. Der Keller sollte deshalb gut
isoliert sein.
Neben der Temperatur spielt die
Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle. Ist es zu feucht, beschlagen sich
die Flaschen mit einem Wasserfilm und Schimmelpilze breiten sich aus.
Zudem werden die Etiketten empfindlich auf Kratzer oder lösen sich von der
Flasche. Ideal ist eine konstante Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent. «Wenn
die Luft zu trocken ist, werden die Korken spröd und brüchig und gewähren
damit keinen optimalen Verschluss mehr», so Pulver.
Am besten wären die Flaschen in einem
Naturkeller aufgehoben. Wer keinen zur Verfügung hat, kann sich mit einem
Klimagerät behelfen. Im Handel sind Modelle erhältlich, für die man nicht
allzu tief in die Tasche greifen muss. Auf jeden Fall gehören ein
Thermometer und Hygrometer zum Weinlager, damit man das Kellerklima
kontrollieren kann.
Lichtgeschmack vermeiden
Ein dunkler Keller bekommt dem Wein am
besten, denn auch das Licht führt zu einer schnelleren Alterung.
Weinflaschen sollten weder dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sein, noch
in der Nähe von Neonlicht gelagert werden. «Die Lichtenergie wandelt
Eisen, Kupfer und schweflige Säure im Wein um, was das Bukett des Weins
verschlechtert», erklärt Daniel Pulver. Für diesen so genannten
Lichtgeschmack sind vor allem Weine im Weissglas anfällig. Diese lagert
man deshalb am besten zuunterst im Gestell. |