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TOP-TEN WEINREBEN

1.  Sultana / weiss

2.  Airèn / weiss

3.  Grenache noir / rot

4.  Carignan / rot

5.  Trebbiano / weiss

6.  Merlot / rot

7.  Cab. Sauvignon / rot

8.  Rkatsiteli / weiss

9.  Chardonnay / weiss

10.Mission-Pais / rot

(Nach Rebfläche weltweit)

mehr über Rebsorten hier..

 

Die Hierarchie der Rebe. mehr..

 

FORMAGGINI AUS DEM VALLE MUGGIO

Aus dem südlichsten alpinen Tal des Tessins, dem Valle Muggio, kommen die formaggini – die berühmten Tessiner Frischkäse. Sie werden noch heute so sorgfältig produziert, wie es die Tradition verlangt. Frisch gemolken wird die Ziegen- oder Kuhmilch während einer Viertelstunde auf 65 Grad erwärmt und dann auf 36 Grad abgekühlt. Danach ist sie thermisiert, aber nicht pasteurisiert. Nach dem Abkühlen wird Joghurt beigefügt. Die Milch ist praktisch immer noch Rohmilch, weil nicht pasteurisiert. Jetzt wird die Masse durchgerührt. Nach 20, 25 Minuten hat sich die Milch verfestigt und die Molke ist ausgeschie-den.

Aber Vorsicht: Die kleinen formaggini  bewahren ihre zarteste Frische nur während etwa zehn Tagen.  Sie werden oft in Olivenöl mit Salbei, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Knoblauch, Pepperoni und Pfeffer eingelegt.
 

WEINWEGE ERÖFFNET

Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Merlot del Ticino sind im Mendrisiotto drei Weinwege eröffnet worden. Anhand von insgesamt 30 Schautafeln wird Wanderern und Spaziergängern der Weinanbau erklärt. mehr...

 

 
 
 

 

 

 

 

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DER KANTON TESSIN / TICINO

UND SEINE WEINGEBIETE

 

WEINREGIONEN IN DER SCHWEIZ

 

 

Kanton Tessin. Hauptstadt: Bellinzona. Fläche: 2'812 km2. Einwohner: ca. 310'000.

Politische Karten Tessin / Ticino

 

Der Kanton Tessin / Die Südschweiz

Ticino, der südlichste Kanton in der Schweiz, hat nur wenige Ähnlichkeiten mit den übrigen Landschaften und Regionen des Landes. Lange Zeit gehörte das Tessin zum Herzogtum von Mailand und vorübergehend vollständig zu Italien. Erst im 15. Jahrhundert wurde ein Teil dieses im Süden gelegenen Landstrichs von der Schweizerischen Eidgenossenschaft vereinnahmt. Das Leventinatal und Bellinzona wurden zuerst erobert, später kamen noch Locarno, Lugano und im 16. Jahrhundert das Maggiatal hinzu. Obwohl die Gegend damit der schweizerischen Oberhoheit unterstand, erfolgten keinerlei Anstrengungen, das Tessin vor dem Erlangen des Status als freier Kanton im Jahr 1803 in die Eidgenossenschaft zu integrieren. Bis heute spricht die Bevölkerung im Tessin Italienisch und hält seine Bindungen zur italienischen Kultur aufrecht.

 

Das Klima im Tessin eignet sich hervorragend für den Anbau von Weinen und lässt Weizen, Kartoffeln, Reiss und Tabak im Überfluss gedeihen.

Das Städtchen ASCONA am Lago di Lugano

Ascona - Ticino

Das Weingebiet der gesamten Südschweiz umfasst ca. 1'069 ha Rebfläche; dazu gehört auch das im Kanton Graubünden liegende Misoxtal (Mesolcina) mit ca. 32 ha. Der Kanton Tessin alleine liegt bei ca. 1'036 ha Rebfläche. Das Weinbaugebiet der Südschweiz ist in 9 Distrikte aufgeteilt, Bellinzona, Blenio, Leventina, Locarno, Mendrision, Riviera, Vallamaggia und das Mesolcina (GR). Im Jahre 1997 wurde ein dem italienischen DOC ähnliches Qualitäts-System eingeführt.

 

Die Winzer aus dem Tessin und dem Misox

Die guten Winzer - und nirgendwo in der Schweiz ist die Dichte davon so hoch wie hier - erzeugen volle, aromatische und auch lagerfähige Rotweine, die zu den Besten der Schweiz gehören und internationales Niveau erreichen.

Zwei Drittel der rund 3.730 Winzer im Tessin besitzen nur ganz kleine Reb-Parzellen (< 2'000 m2). 145 verfügen jeweils über mehr als 10'000 m2 Rebfläche. Jährlich werden ca. 3,8 Millionen Liter Wein in den 176 Weinbaugemeinden des Kantons hergestellt. Im Misox arbeiten zusätzlich ca. 220 Winzer in den Rebbergen. Etwa 50 betreiben den Weinbau in der Südschweiz vollberuflich.

 

Die grössten Weinproduzenten des Tessins

(nach Volumen und nicht nach Rebfläche - Liste erstellt durch Ticinowine 2006 für www.ernestopauli.ch)

Rang

Name

Anzahl Flaschen p/a

(versch. Formate)

1

Cantina sociale Mendrisio

ca. 660'000

2

Matasci Fratelli SA, Tenero

ca. 500'000

3

Vinatttieri SA, Ligornetto

ca. 400'000

4

CAGI, cantina Giubiasco SA

ca. 600'000

5

Vini & distillati Angelo Delea, Losone

ca. 500'000

6

Tamborini vini SA, Lamone

ca. 600'000

7

Casa vinicola Gialdi SA, Mendrisio

ca. 500'000

8

I vini di Guido Brivio SA, Mendrisio

nicht bekannt

9

Valsangiacomo SA, Mendrisio

ca. 200'000

10

Chiericati SA, Bellinzona

ca. 80'000

11

Agriloro SA, Arzo

nicht bekannt

12

Terreni alla Maggia SA, Ascona

ca. 110'000

13

Chiodi SA, Ascona

ca. 50'000

14

Carlevaro SA, Bellinzona

ca. 100'000

 

Die grössten Weinbauregionen

Grösste Weinbauregion im Ticino ist das Mendrisiotto mit einer Weinbaufläche von ca. 339 ha (34,6 % der Gesamt-Rebfläche des Kantons), gefolgt von Bellinzona (ca. 196 ha), Locarno (ca. 184 ha), Lugano (ca. 178 ha), Blenio (ca. 46, ha), Riviera (ca. 33 ha), Leventina (ca. 25 ha) und dem Maggiatal (ca. 11 ha). Das Misox wies im Jahr 2005 ca. ca. 32 ha Rebfläche auf ( ca. 30,5 ha rot und ca. 1,3 ha weiss, ca. 27,2 ha mit Merlot).

Die besten Lagen befinden sich zwischen dem Laggio Maggiore und dem Luganer See sowie Bellinzona und Locarno. Die wichtigsten Weinbauorte sind Arzio, Ascona, Bellinzona, Beride, Breganzona, Cademario, Corteggia, Lamona, Locarno, Lugano, Mendrisio, Monteggio, Purasca und Rivera.

 

Der Weinbau im Ticino früher

Der landschaftlich sehr schöne Kanton wird auf Grund der vielen Sonnenstunden auch "Sonnenstube der Schweiz" genannt. Das Tessin liegt unmittelbar in der Nachbarschaft bekannter italienischer Weingebiete (Piemont und Lombardei).

Die Römer brachten die Weinrebe in das Tessin und hinterliessen bedeutende Zivilbauten (Städte, Brücken, Alpenpässe) und auch die Namen zahlreicher Dörfer wie Sonvico und Vico-Morcote bezeugen das römische Erbe.

Nach den Verwüstungen durch die Reblaus und den Mehltau gegen Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele Winzer nach Amerika aus. In der Ortschaft Asti im Sonoma-County, Kalifornien gibt es heute noch eine "Italian Swiss Colony". Sie wurde im Jahr 1881 unter anderen durch Andrea Sbarboro gegründet. Sbarboro war offensichtglich ein Banker, der sich in der Weinbranche profilierte. Sie bewirtschafteten zu Beginn 1'500 acres Rebland. Ihre Weine "Tipo Chianti" und "California Sauternes Dry" waren zwei der begehrtesten Weine vor der Prohibition in Kalifornien. An der 1265 Battery and Greenwich Sts in San Francisco wurde ein "Warehouse" zur besseren Vermarktung der Italian Swiss-Wine erstellt. Wenn wir richtig informiert sind, wurde das Weingut der Italian Swiss Colony zuerst von Beringer-Blass und dann von Constellation Brands übernommen. (PS: Wenn uns jemand mehr über dieses Unternehmen informieren kann, sind wir sehr dankbar....)

Vor der Einführung des Merlot und anderer Sorten kultivierten die Tessiner Winzer vor allem Wein in Mischformen, insbesondere den "Isabella". Diese Mischformen verursachten bei den Konsumenten oft Krankheiten.

1902 richtete der Kanton Tessin einen Wanderlehrstuhl für Landwirtschaft ein. Dem italienischen Agronomen und Pharmakologen Alderige Fantuzzi oblag es, den Weinanbau und die Herstellung zu verbessern. Er begann mit der Analyse des Tessiner Rebsortenspektrums.

Er testete Sorten wie Merlot, Pinot Noir, Cabernet, Barbera und Nebbiolo. Im Rahmen dieser Tests trafen in den Jahren 1904/1905 die ersten aus Bordeaux importierten Merlotstöcke im Tessin ein. Fantuzzi war 1906 überzeugt, die Sorte gefunden zu haben, die den Tessiner Rebbau aus seiner schweren Krise zu führen versprach. Er sollte Recht behalten.
 

 

Der Rebsortenspiegel der Südschweiz (Tessin inkl. Misox)

Wichtige rote Rebsorten:

Merlot (ca 866 ha), Pinot Nero (ca. 15 ha), Bondola (ca. 14 ha), Cabernet Franc (ca. 10 ha), Cabernet Sauvignon (ca. 10,5 ha), Carminoir (ca. 2 ha), Diolinoir (ca. 1,9 ha), Gamaret (ca. 18 ha), Garanoir (ca. 0,5 ha),  Chambourcin (ca. 2,2 ha), Syrah (ca. 3 ha) und Ancellotta (ca. 0,5 ha). Americane (rot ca. 32 ha)

 

Wichtige weisse Rebsorten:

Chardonnay (ca. 36 ha), Sauvignon Bianco (ca. 11,2 ha), Chasselas (ca. 6 ha), Doral (ca, 2,3 ha), Semillon (ca. 2,6 ha), Pinot Grigio (ca. 2,3 ha), Pinot Bianco (ca. 0,4 ha), Kerner (ca. 2,8 ha) und Riesling x Sylvaner / Müller Thurgau (ca. 2,3 ha); Americane (weiss ca, 1,2 ha), Johanniter (ca, 1,1 ha)

 

Ein Grossteil der Produktion entfällt auf ausgezeichnete Rotweine aus Merlot, die zumeist in Barrique ausgebaut werden. Diese werden auch mit Diolinoir und Cabernet Sauvignon verschnitten. Die besten davon erhalten das spezielle Tessin-Gütesiegel VITI. Aus Merlot werden aber auch Roséweine produziert.


Der Merlot Bianco, ein aus dieser roten Traubensorte gewonnener Weisswein, zeigt sehr interessante Resultate und wird bei Produzenten und Weinfreunden immer beliebter. Ausser dem Merlot hat sich im Kanton Tessin der rascher reifende Pinot Noir als empfehlenswert erwiesen, vor allem in Lagen über 450/500 Meter über Meer, wo der Merlot in einigen besonderen Fallen nicht zur vollen Reife gelangt. In kleinen Mengen gibt es noch die aus dem Piemont stammenden Sorten Barbera, Bonarda, Bondola (die einzige autochthone Rebsorte des Sopraceneri) und Freisa, die für den traditionellen Landwein Nostrano verwendet werden.

Das Mendrisiotto

Die weissen Sorten machen in der ganzen Südschweiz nur knapp 7% (ca. 74 ha Rebfläche) aus, wenn man den Merlot Bianco (16%) der ja aus der roten Traube gewonnen wird nicht berücksichtigt. Etwa 3,3 % (ca. 36 ha) entfallen auf Chardonnay und etwas über 1% auf Sauvignon bianco (ca.11,2 ha)

Rund 3,3% belegen Amerikaner-Reben (hier nennt man sie Americano) wie Isabella, Clinton und Noah, die vor allem für Tafeltrauben, Traubensaft und für die Herstellung von Grappa verwendet werden. Nur mehr in geringen Mengen wird auch Wein daraus gekeltert.

Im Sopraceneri kultivieren Lorenzo Ostini und Corrado Bettoni drei Hektaren, auf denen nicht die übliche Merlottraube wächst, sondern hauptsächlich die Bondola – die einzige autochthone Rebsorte, die im nördlichen Tessin immer noch angebaut wird. In der ganzen Südschweiz sind ca. 14 ha mit der Bondola bestockt.

 

100 Jahre Merlot (1906 - 2006)

Nach der Vernichtung vieler Rebflächen durch Reblaus und Mehltau wurde aus dem Bordeaux die rote Sorte Merlot eingeführt, die heute weit über ca. 80% der Fläche in der Südschweiz belegt. Die Rebsorte der Merlot Trauben ist weltweit bekannt. Im Tessin ist sie das Symbol der Tessiner Weinkultur und kann mit der ausländischen Konkurrenz gut mithalten. Der Rebstock entwickelt gute Widerstandskräfte gegen Krankheiten und ist eigentlich nur gegen Peronospora anfällig. Die auf traditionelle Art gekelterten Trauben ergeben einen rubinroten, ausgewogenen Wein mit einem guten Körper und einer eleganten Note nach Efeu.

Die ersten Kelterungs-Versuche im Tessin gehen vermutlich in die Jahre 1904-1905 zurück. 1906 wurden offiziell die ersten Analysen vorgenommen.  Die Merlot-Traube hat sich inzwischen an das lokale Terroir im Tessin anpassen können. Zum typischen Tessiner Wein wurde der Merlot aber erst in den 1950er-Jahren, und seinen grössten Aufschwung erlebte er in den 80er-Jahren. Heute stehen im Tessin und im Misox insgesamt ca. 3,6 Mio Merlot - Rebstöcke.

 

Die Tessiner Weinbaukultur erlebt eine beeindruckende Renaissance

Hobbywinzer aus der deutschen Schweiz und einige umsichtige Tessiner Weinbauern waren dafür verantwortlich, dass zwischen 1970 und 1980 der Weinbausektor im Tessin stark verbessert wurde. Entscheidend dabei war das Kriterium Qualität mit beschränkter Anbaumenge, der Selektion von Klonen, sowie innovative Weinbaumethoden und Weinbautechniken. 

Christian Zündel beispielsweise kam 1976 als Geologe nach Beride im Hinterland von Lugano. Seit dem Jahrgang 1985 produziert er dort Weine, oft bis zu 15'000 Flaschen jährlich, die inzwischen Referenzcharakter haben: den Merlot "Terraferma", den "Orizzonte" – ein Merlot mit einer Prise Cabernet Sauvignon und den Chardonnay "Velabona". Eine Vorgabe war und ist für Zündel immer noch, einen Merlot zu machen wie ein guter Burgunder. Er meint dazu: " Wein ist ein sinnliches Getränk, ein mystisches Getränk. Es geht darum, die richtigen Komponenten zu harmonisieren."

Daniel Huber zählt wie Adriano Kaufmann und Christian Zündel zu den profilierten Merlot-Pionieren. Berühmt geworden ist er mit seinem "Montagna Magica", einem fast reinsortigen Merlot.

Adriano Kaufmanns "Pio della Rocca" ist eine meisterhafte Assemblage aus Merlot und rund 15 Prozent Cabernet Sauvignon. Sein Sauvignon Blanc ist absolute Weltklasse.

Auch der Romand Eric Klausener gehört zur starken Fraktion der Tessiner Selbstkelterer. Sein maskuliner Merlot Gran Risavier aus 50 jährigen Rebstöcken bei Travano / Lugano zählt regelmässig zu den grossen Weinen des Tessins. 

Es mag der Eindruck entstehen, dass nur Jung-Winzer aus der deutschen und französischen Schweiz erfolgreich sind. Dem ist nicht so!

Hier die Empfehlungen unseres erfahrenen Leiters der Weinseminare Ernesto Pauli, Edi Vuilleumier:


Die besten Tessiner Winzer (nach Auffassung anerkannter Fachleute und
vieler Degustationen meinerseits):


Tenimento Dell'Ör - Agriloro, Arzo
Tenuta Bally & von Teufenstein, Breganzona
Guido Brivio, Mendrisiotto
Chiodi, Ascona
Angelo Delea, Losone
Gialdi, Mendrisio
Kopp von der Crone, Castel S. Pietro
Cantina Monti (Sergio und Ivo Monti), Cademario
Vini Rovio Ronco (Gianfranco Chiesa), Rovio
Vini Visini, Pedrinate
Tamborini, Lamone
Lorenzo Trapletti, Coldrerio
Vinattieri Ticinesi - Zanini, Ligornetto
Christian Zündel, Beride
Werner Stucky, Riva
Adriano Kaufmann, Beride
Eric und Fabienne Klausener, Purasca
Daniel Huber, Monteggio
Carlevaro Vinicola, Bellinzona
Azienda Mondò (Giorgio Rossi), Sementina
Enrico Trapletti, Coldrerio
Tenuta San Giorgio (Mike und Bettina Rudolph), Cassina d'Agno
Castello Luigi (Luigi Zanini), Besazio

 

Die "geografische" Aufteilung der Weinbaugebiete

Geografisch lässt sich das Weinbaugebiet Ticino in zwei Bereiche aufteilen, dem Sopraceneri (die gesamte Region nördlich des Monte Ceneri) und dem Sottoceneri (südlich des Monte Ceneri). Der Monte Ceneri (554 m.ü.M.) trennt die beiden Gebiete, die sich aufgrund der Geländebeschaffenheit, des Klimas und Mikroklimas, der Winde und Kaltluftströmungen stark unterscheiden.

Im Sopraceneri findet man mehrheitlich leichte, sandige und wasserdurchlässige Böden mit einem hohen Anteil an organischen Stoffen. Aber es gibt auch karge Bergregionen, wo die Rebe nur mit Schwierigkeiten - aber mit guter Qualität - gedeiht. Im Sottoceneri enthält der Boden mehr Ton, ist schwerer aber auch fruchtbarer. Vorherrschend sind alkalische Böden auf einer Unterlage kalkhaltiger Sedimente - ideal für eine gute Mineralienversorgung der Trauben.

Der Monte Ceneri ist auch bekannt als Standort des auf der Mittelwellenfrequenz 558 kHz betriebenen Landessenders für die italienischsprachige Schweiz. Der 29 km lange Pass verbindet die Ortschaften Cadenazzo (215 m.ü.M.) bei Bellinzona und Rivera (470 m.ü.M.) Richtung Lugano. Die Kirche Santa Maria degli Angeli ein Projekt des weltbekannten Architekten Mario Botta steht in Monte Tamaro (Bild ganz oben). Sie wurde 1996 gebaut. Eine Gondelbahn bringt Sie von Rivera dorthin.

Hier geht es zu den Winzer-Adressen aus dem Tessin...

(Alle Zahlen ohne Gewähr, Basis Jahr 2005)

 

Hier erhalten Sie weitere Informationen über das Weinland Schweiz:

 

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Detailinformationen und Statistiken finden Sie hier...


 

Hinweis: Wir haben die Beiträge nach bestem Wissen erstellt. Sollten Sie dennoch in unseren Beschreibungen Fehler finden, danken wir für jeden Hinweis.

 

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